Weber-Karde, das stachelige Wunderwerk
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Sie sieht aus wie eine Distel, ist aber keine. Die Weber-Karde (Dipsacus satius) ist eine heimische Staude, die aufgrund ihres Aussehens auch Kardendistel genannt wird, jedoch zur Familie der Kardengewächse (Dipsacoidea) gehört und eine Unterart der Wilden Karde (Dipsacus fullonum) bildet. Für Bienen, Insekten und Vögel ist die stachelige Schönheit mit ihren blau-violetten Blüten von Juli bis August ein wahrer Gaumenschmaus. Sie bevorzugt frisch-feuchten Boden, daher ist die Blüherin überwiegend auf Feuchtfluren oder am Rand von Gewässern zu finden. Sobald sie verblüht ist, wird sie für natürliche Gestaltungen besonders interessant. Denn dann zeigen sich die vertrockneten fünf bis acht Zentimeter großen, eiförmigen Blütenkörbe von ihrer schönsten Seite. Die gute Haltbarkeit und außergewöhnliche Erscheinung sind beste Voraussetzungen, um sie für winterliche und weihnachtliche Arrangements stimmungsvoll in Szene zu setzen.
Wir haben hier ein ganzes Feld mit Karden und die dürfen jedes Jahr hier wachsen. Ich hoffe, dass das so bleiben wird, denn ich habe viel mit den Karden vor.
Ich habe sie mit anderen Fruchtständen zu einem Arrangement verarbeitet.
Die Karden stecken fest in einer schönen Vase von Räder und ich finde das sieht auf dem Sideborad sehr gut aus.
















