Radtour nochmals zum Schloß Hochberg und zu den Neckarauen in Remseck
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Wieder eine Tour sollte mich auf dem Neckartalradweg nach Hochberg bei Remseck am Neckar führen.
Hier war ich ja vor ein paar Tagen schon und habe mein neues Rad getestet.
Ich wollte dann, auf dem Neckartalradweg in Richtung Remseck fahren und von dort dann nach Hochberg und auch noch weiter.
Doch leider ist der Teil zwischen Neckarweihingen und den Zugwiesen in Richtung Remseck gesperrt.
Der Weg ist so gut gesichert, da kommt keiner durch, zudem liegen auf dem Weg lauter Äste und Baumstämme.
Hätte ich das gewußt, hätte ich die Tour dann anders begonnen, so wollte ich hier aber diesen Umweg nicht fahren. Ich habe mich entschlossen über Marbach nach Hochberg zu fahren.
Hätte ich den Umweg nur gemacht, denn der Neckartalradweg ist auch an der Schleuse bei Marbach gesperrt. Hier wird die neue Erdgasleitung verlegt, da kann man noch eine ganze Weile nicht fahren.
Also die angegebene Umleitung gefahren, man fährt hier oben schon schön, wenn es nicht geregnet hat und die Wege auch in Ordnung sind, aber hier war es eben nicht so und es war dreckig und rutschig. Aber zu was hat man denn so ein Mountain/Trekking-Rad mit Stollenmänteln.
Man hat hier oben schon eine schöne Aussicht auf den Neckar und die Umgegend, wenn das Wetter schön ist. Aber das wars halt nicht, ich habe gedacht, es wird besser.
Was solls, ich bin ja schon froh, wenn es nicht regnet.
Hier hat man auch einen Ausblick auf die Netzstabilitätsanlage Marbach, ich bin schon oft durchgeradelt oder aber auf der anderen Seite des Neckars geradelt. Man kann hier - wenn es schön ist - richtig schöne Spiegelungen machen.
Ich wollte ein großes Stück dieser Tour radeln, aber es hat zeitlich nicht gereicht, weil ich noch beim Radhändler vorbei mußte. Ich möchte für mein Rad noch einen
Range Extender, da muß ich mich aber nochmals erkundigen, da gibt es einige Dinge, die mich interessieren und die ich haben möchte. Zudem habe ich das Problem und weiß nicht, wo ich dieses Teil am Rad anbringen kann. Aber ich kann ihn auch in meinen Rucksack stecken, das ist nicht da Problem.
Unterwegs gabs noch ein paar morbide Rosen, ich finde diesen Zustand so schlecht nicht und er erinnert mich auch an die Vergänglichkeit.
Nach ein paar Umwegen bei Marbach war ich dann doch noch in Hochberg, natürlich auch mit Verspätung, was solls.
Ich war ja schon vor ein paar Tagen dort und habe vom Schloß Hochberg berichtet.
Hier habe ich davon berichtet, deshalb schreibe ich nicht viel.
Die Kelter konnte ich nicht fotografieren, weil hier nur Autos parkten, war aber dieses Mal auch nicht anders.
Die Kelter wurde 1752 auf den Grundmauern eines Vorgängerbaus errichtet.
Hochberg und Hochdorf wurden vom Prinz Friedrich Eugen erworben und er lässt die massiv gebaute Kelter um einen Fachwerkteil erweitern.
Hier hat die Verwaltung ihren Sitz und auch nach dem Übergang an Württemberg, als die beiden Orte ab 1784 ein Stabsamt bilden. 1821 wird Hochberg aus staatlicher Vormundschaft erlassen und darf einen Schultheiß und einen Gemeinderat wählen.
Nun wird das Amtsgebäude zum Pfarrhaus.
Die Kelter schloß 1917 nachdem Rebkrankheiten und Missernten nach 1900 zum Ende des Weinbaus in Hochberg führten.
1990/91 wurde die Kelter zur Remsecker Veranstaltungsbühne.
"Alte Gemeinde Hochberg."
Schade, dass ich nicht in den Pfarrgarten konnte, ein eiserne Tor verwehrt den Zutritt.
Nun habe ich es vergessen zu schreiben. Hochberg ist ein Stadtteil der Stadt Remseck am Neckar.
Hier habe ich es ja schon oft geschrieben, hier fließt die Rems in den Neckar.
In Remseck küsst die Enz den Neckar.
Dann gings ein Stück weiter, ich wollte noch zum Jüdischen Friedhof Hochberg, aber das war ein derart schmutziger Weg, das habe ich nicht gemacht.
Ich werde den Friedhof aber noch anradeln, denn hier soll der Sohn von
Karoline Kaulla der Finanzministerin von Herzog Carl Eugen von Württemberg
beerdigt sein.
Über Karoline Kaulla habe ich auch schon einen Post geschrieben.
HIER
Es war schon eine taffe Frau, Jüdin und interessant ist, dass der Herzog sie ein paar Jahre später eingestellt hat, nachdem Jud Süss Oppenheimer hingerichtet worden war. Auch davon habe ich berichtet.
Württembergische Geschichte hat schon was und als Württemberger sollte man gewisse Dinge schon kennen.
Manchmal bin ich schon erstaunt, wie wenig manche Leute wissen. Aber es ist eine Frage des Interesses.
Es gibt wohl einen neuen Fund auf dem Friedhof, das Taharahäuschen wurde freigelegt.
Das will ich sehen.
Taharahäuser waren dazu da, um die rituelle Waschung der Verstorbenen durchzuführen.
Über Jüdische Friedhöfe habe ich schon oft berichtet.
Ein Weg führt mich dann direkt an den Neckar und zwar zum
Steinigen Liebesnest.
Ich habe mir schon so oft überlegt, wenn ich über die Zugwiesen nach Hause radele, was ich nur auf der anderen Seite des Neckars ist, da rufen immer die Gänse. Wie man dorthin kommt, das habe ich nun festgestellt. Da radelt man immer wieder bekannte Wege und findet doch immer etwas, wo man noch nie war.
Es war auch hier ziemlich schmutzig, denn auch hier tritt der Neckar über das Ufer, aber es gibt doch trotz des Wetters, einiges zu sehen.
Wenn es Frühling wird, bin ich wieder dort im Rahmen einer anderen Tour, das möchte ich nochmals sehen.
Es lohnt sich, diese Website anzuschauen, denn hier gibt es die Barbe, das ist ein ganz interessanter Fisch, schon oft von ihm gehört, aber mich noch nie damit beschäftigt. Nun die Ichthyologie gehörte bislang auch nicht zu meinem Hobby, aber das kann sich ja ändern.
Da gibt es einiges und ich habe noch nie etwas von einer Wasserfledermaus gehört.
Leider sind die Schilder alle vollgeschmiert, so, dass man sie gar nicht mehr lesen kann.
Der Themenweg enthält auch das Schießtal
Von ihm habe ich auch schon mal berichtet.
Aldingen, ja was gibt es denn da?
Den Kaltentaler von Peter Lenk.
HIER habe ich von ihm berichtet und, wenn ich die Bilder sehe, freue ich mich auf das Frühjahr und viele Radtouren.
Aber am Aldinger Torhaus in Ludwigsburg habe ich doch noch Halt gemacht.
Vom Torhaus am Favoritepark habe ich ja schon berichtet.
Insgesamt hatte Ludwigsburg acht Torhäuser, fünf davon sind noch erhalten.
Von der zwischen 1758 und 1760 unter Herzog Karl errichteten Ludwigsburger Stadtmaueranlage sind nur noch geringe Reste vorhanden. Dazu zählen fünf der ursprünglich acht barocken Torhäuser: das Stuttgarter, das Pflugfelder, das Asperger, das Schorndorfer und das Aldinger Torhaus. Sie sind weitgehend original erhalten. Das sechste Zollhaus, das Heilbronner Torhaus, ist um 1805 als zweigeschossiger Massivbau mit Säulenportikus von Nikolaus Friedrich von Thouret in klassizistischer Formensprache ersetzt worden. Die übrigen Torhäuser sind von einheitlicher Gestaltung und entsprechen den damals geläufigen barocken Formen: eingeschossige massive Putzbauten mit Mansardwalmdächern und schlichten Werksteingewänden an Fenstern und Türen. Jeweils fünfachsige Arkadenhallen mit korbbogigen Öffnungen aus Sandsteinquadern betonen die Hauptfassade. Ursprünglich waren die Torhäuser rückseitig in die Stadtmauer eingebunden und öffneten sich mit ihren Arkadenhallen zur Stadt. Links von ihnen befanden sich die durch bekrönte Steinpfeiler gebildeten Stadtausgänge. Die Bildhauerarbeiten stammen von Pierre Francois Lejeune, Johann Conrad Binder und J.P. Stößer. Die Stadt Ludwigsburg entschied sich, alle sechs ihrer historischen Torhäuser aus Anlass ihres 300-jährigen Schlossjubiläums im Jahr 2004 instand zu setzen. Die bis dahin unangemessen genutzten Bauten sind nun denkmalgerechten Nutzungen im öffentlich-kulturellen Bereich – Ausstellungen, Museen, Versammlungen, Kleinkunst, Vorträge, Vereinsaktivitäten usw. – zugeführt. Sämtliche Torhäuser wiesen erhebliche Schäden an den Konstruktionen, insbesondere im Bereich der Dächer, der Fundamente, des Mauerwerks und der Fachwerkinnenwände auf. Darüber hinaus waren Restaurierungsarbeiten an den Natursteinfassaden und Stuckdecken erforderlich. Die Restaurierungsarbeiten am Asperger Torhaus hat die Deutsche Stiftung Denkmalschutz gefördert.
Die Torhäuser gehörten zur Ludwigsburger Stadtmaueranlage.
Hier nochmals die Torhäuser, ich radele die mal alle ab, weil mich das interessiert. Schon so oft daran vorbeigeradelt, das ändert sich jetzt.
Hier im Aldinger Torhaus ist die Ludwigsburger Filmakadmie beheimatet.
Die Ludwigsburger Filmakademie ist weit über die Grenzen bekannt.
Hier studierten schon Oscar-Preisträger
Leider schaffe ich dieses Jahr meine 5.000 Kilometer nicht.
Ich war zuviel anderweitig wandern, laufen und besichtigen.
Aber das ist nicht so schlimm, heute wartet der Don Giovanni auf mich, morgen gehts zum Friseur, dann muß ich in die Röhre (MRT, ich habe mit meinen Halswirbeln Probleme), da habe ich etwas Bammel und dann ist die Woche schon wieder rum. Am 4. Advent besuche ich eine 86 jährige Dame, die ich mal im Rahmen der Nachbarschaftshilfe betreut habe, das mache ich aber auch jedes Jahr.
Zusammenfassung:
Tour am 10. Dezember 2025
56 Kilometer
1.214 Höhenmeter
613 Climb
601 Downhill
Fahrzeit: 2 Stunden
1.832 KCAL Gesamtkalorien
7 Grad, durchweg bedeckt
Luftfeuchtigkeit: 84 %
Luftqualität: 1
Deshalb lasse ich auch das Auto fahren bei Dunkelheit sein.
Winters Woche































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