Die Begriffe vereinfachen, ist die erste Tat aller Diktatoren "Erich Maria Remarque*

Ich dachte immer, jeder Mensch ist gegen den Krieg, bis ich heraus fand, dass es welche gibt, die nicht hingehen müssen. *Erich Maria Remarque*
Demokratie, das ist die Kunst, sich an die Stelle des Volkes zu setzen und ihm feierlich in seinem Namen, aber zum Vorteil einiger guter Hirten, die Wolle abzuscheren. *Romain Rolland*
Für eine Frau ist Schönheit unbedingt wichtiger als Intelligenz, denn für Männer ist Sehen leichter als Denken. *Lil Dagover*

Man soll Frauen nichts erklären, man soll handeln. *Erich Maria Remarque*

Ein kommunistisches System erkennt man daran, dass es die Kriminellen verschont und den politischen Gegner kriminalisiert. *Alexander Solschenizyn*

Nicht das Beginnen wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten. *Siena*

Eine Jugendsünde ist, wenn man jung ist und es verpasst. *Erich Maria Remarque*

Die Glücklichen sind neugierig. *Friedrich Nietzsche*

Auf zum Sandsteinpavillon auf dem Staufenberg bei Heilbronn

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Als ich letztes Jahr beim Karmeliterhäuschen in Flein geradelt bin, ist mir dieses Häuschen auf dem Berg aufgefallen. 

HIER  

 habe ich davon berichtet. 

Damals wußte ich nicht, was es mit diesem Häuschen auf sich hat und wie man hier hinkommt. 

Aber ich habe in Flein bei der Gemeinde nachgefragt und bekam die Antwort, dass es sich um den Sandsteinpavillon auf dem Staufenberg bei Heilbronn handelt. 

Ich habe mir damals gesagt, da mußt du im Frühjahr unbedingt mal hin und dann am Mittwoch dieser Woche war es soweit. 

Ich bin dorthin geradelt. Die ganze Tour bin ich mit dem Rädle geradelt, weil eben zwischen Bietigheim und Lauffen die Strecke nur bedingt mit dem Zug gefahren werden kann. Im April sollen die Baustellen dann beseitigt sein. Ich bin mal gespannt. Dann strebe ich an, weiter zu radeln. 

Ich bin dann von hier aus über Bietigheim durch das schöne Schozachtal oder auch Schozachgau über Talheim in Richtung Flein geradelt. 

Im Moment ist hier noch nicht soviel los, aber wenn hier alles grünt und blüht, dann ist es wunderbar. 

Ich radele immer wieder gerne hier durch. 
Das Gebiet zählt zu den sogenannten Schozachplatten des Neckarbeckens, im Westen und Norden, begrenzt durch den Neckar, im Osten und Süden reichen die Ausläufer der Löwensteiner Berge in das Gebiet herein. Die Schozachplatten bestehen aus 10 Meter mächtigen Löss- und Lösslehmflächen, die von der Schozach und ihren Nebenbächen durchzogen werden. 

Mehr darüber siehe Link, woher ich auch die Quelle nehme. Hier bei dieser Info gibt es auch einen Bericht zur Geschichte des Schozachgaus. 

HIER 

Die Schozach ist ein rechter Nebenfluß des Neckars und 26 Kilometer lang. 
Sie mündet im Ortsteil Sontheim von Heilbronn in den Neckar. 

Nach ihr ist auch der mittelalterliche Schozachgau bekannt. 

Unterwegs gab es schon die ersten Mandelbäumchen und ich war schon sehr angetan von den Mandelbäumchen, damit habe ich nicht gerechnet, dass die schon soweit sind und ich noch nicht in Diefenbach zur Mandelblüte war. 


Ich habe das noch nie gesehen, aber hier lagen diese Teile und ich bin mir nicht sicher, ob das die Mandelfrüchte vom letzten Jahr sind.

Essbar ist der Samen (Kern), der von einer steinharten Samenschale umgeben ist (Stein).
Das könnte ja sein.  





 
 Durch das schöne Schozachtal ging es nach in Richtung Talheim
Ich wäre sehr gerne den Neckartalradweg geradelt, aber der ist ja zwischen Lauffen und Talheim gesperrt, immer noch!
 
Einen Vorteil hat es schon, wenn die Bäume noch recht kahl sind. 
Man sieht den Tauchsteinsee, man sieht auch den Heilbronner Steinbruch.
Jedoch sollte man nicht zu nah ran gehen, das ist nicht gerne gesehen.  

Und man begegnet je nach Tour jeder Menge Geschichte. 

Es gibt immer wieder verschiedene Touren, um an das Ziel zu kommen und jede Tour bringt immer etwas mit sich.  
 
Tauchsteinsee, der ist privat und gehört einem Angelverein. 



Das Schozachtal wird auch vom Württembergischen Landgraben durchzogen.
Von ihm zeugen auch der Landturm bei Lauffen und die Hohe Warte.
Ich bin manchmal auch immer erstaunt, was ich schon alles angeradelt habe.  

Altwürttembergischer Landgraben 

Ich habe tatsächlich den ganzen Landgraben usw. durchradelt.  


Die Schozach




Steinbruch


Im Märzen der Bauer......




 Unterwegs gab es jede Menge Scharbockskraut. Fotomotive inclusive aber da wäre ich ja nie zum Ziel gekommen. Ausserdem habe ich das ja schon so oft gezeigt. 
 

Ein schöner Anstieg über den Haigern, der zwischen Talheim und Flein liegt und einen Anstieg von 285 Metern mit sich bringt, beschert mir eine schöne Aussicht, ich war hier schon mal auf einer anderen Tour. 
 
 

 Hier oben stehen Einfamilenhäuser und hier wohnen auch Weingärtner, die eine unbebaubare Aussicht genießen. 
Dort befindert sich auch ein Wohnplatz. 
 
 
 

So ein Rebstock ist doch ganz interessant anzusehen.
 

Blick auf Lauffen im Dunst, diese Türme befinden sich am Neckartalradweg. 
Es ist die Türme des Zementwerkes, genau hier ist der Neckartalradweg wegen eines Feldabganges bis auf weiteres gesperrt. 

Aber viele Wege führen ja nach Rom. 
 


 Das Gipfelkreuz am Haigern
 

Und dann gehts wieder den Berg hinab und ich bin in Flein und sehe das Karmeliterhäuschen. 
 
 

Genau daneben, wo ich damals heruntergekommen bin, muß ich hinauf und was sehe ich.
 
Wunderschöne Dinge,
Mandelbäume, Eidechsen, die Mandelbäume werden von vielen Tagpfauenaugen umschwirrt. Es ist schön, aber auch die Eidechsen kommen hier zur Sonne, denn auch hier am Staufenberg, der zur Gemarkung Heilbronn gehört, wächst der Wein. 
 








 

Der Staufenberg bei Heilbronn, liegt in den Heilbronner Bergen. Er verdankt seinen Namen aller Wahrscheinlichkeit nach seiner Form. Das althochdeutsche Wort "Stauf" bezeichnet einen becherartigen, kegelförmigen Berg oder auch einen Felsen.  
Der Staufenberg hat eine Höhe von 301 Metern. 
 
Es geht ganz schön rauf, aber ich wollte ja auch was tun und bin dann nur in der Autostufe und der Gangschaltung hochgefahren. 
Es macht einfach Spass mit diesem Rad zu radeln. 

Nun, es gibt ja Leute, die hier ohne Motor heraufradeln, aber bestimmt niemand, der 76 Jahre alt ist, ohne Motor möchte ich das tatsächlich nicht mehr machen. 
Dabei möchte ich aber auch sagen, dass ich mein erstes Pedelec vor 8 Jahren gekauft habe und da war ich 68 Jahre alt. Vorher bin ich solche Strecken mit meinem Moutainbike geradelt. Inzwischen habe ich ja mein 3. Pedelec und das wird wohl auch das letzte sein. Mal sehen!
 
HIER muß ich rauf!


Ich komme aber immer näher. 





 
Sodele noch ein Stückchen weiter. 
 
Ich bin oben und genieße eine herrliche Aussicht, leider ein wenig diesig. 
 











Wen der Kreativling damit meint?


Runter kommt man immer und dann ging es durch Heilbronn-Sontheim, das nicht besonders schön ist, zumindest da, wo ich geradelt bin, in Richtung Horkheim und dann ein Stück auf den Neckartalradweg in Richtung Nordheim.

Ich wollte die Tour machen, die ich letztens geplant hatte und dann vom Regen heimgesucht wurde, hier in Nordheim aber abgebrochen habe und bis Lauffen mit dem Zug gefahren bin und von dort dann nach Hause. 
 
Über Nordheim dann nach Nordhausen, das zu Nordheim gehört und sich seit 1. Oktober 2022 Waldenserdorf nennen darf. 
Es gibt hier auch eine Waldenserkirche, aber ich werde mir das auf einer anderen Tour nochmals alles ansehen. 
 
Hier haben sich auch die Waldenser, die aus dem Piemont kamen, niedergelassen. 
Auch über die Waldenser habe ich schon sehr viel geschrieben. 
 
 
Mag es andere nicht interessieren, mich interessiert es schon. 
 
Nordhausen ist der Eingang zum Zabergäu.
 
 
Ich bin manchmal schon erstaunt, wie wenig die Leute, die hier wohnen, von dieser Gegend wissen. Aber es ist halt auch eine Sache des Interesses. 
 
Hier habe ich ja von dem Daimler, den ich bei einer Fräserei gesehen habe, geschrieben. 
 
 
Dann bin ich dann noch an einem Lost Places hängengeblieben. Ich wäre gerne reingegangen, aber das Schild "Eingang strengstens verboten" war nicht zu übersehen und das befolge ich dann auch. 
 
Es handelt sich um einen Holzbearbeitungsbetrieb, der inzwischen woanders neu erbaut wurde. Das Gebäude wird vermutlich abgerissen und es werden Wohnhäuser gebaut. 
Es handelt sich hier um die Firma Kasseckert. 
So wurde es mir gesagt.  
 
Aber das ist noch ein weiter Weg. 
 





Aber so schön die Häuser auch werden sollen, ich wollte hier nicht wohnen.
Ich kann mich immer nur wundern, wo Menschen wohnen und hier ohne Auto verloren sind. Nein danke!
Irgendwann kann man nimmer Auto fahren und dann???
 
Über Meimsheim, das ist ein Stadtteil von Brackenheim, auch hier ist man verloren, bin ich dann in Richung Heimat geradelt. 
 
Es hat hier schöne Häuser und es fließt ein furchtbarer Verkehr durch diesen Ort.
Schrecklich überall parkt ein Auto und genau hier steht dieses schöne Haus. 
Aber hier bin ich fast nicht über die Straße gekommen, weil hier der schönste Durchgangsverkehr herrschte. Ich frage mich, wo fahren die denn alle hin?
 
 


 Man sollte diese alten Dörfer einfach für den Autoverkehr schließen, 
oder das Benzin noch teurer machen. Aber es gibt eben Leute, die können sich zwei Autos und auch die Benzinpreise leisten. 
Vielleicht kann dann Herr Özdemir doch was tun, damit nicht mehr soviel Auto gefahren wird.  
 
Es ist halt auch so, dass auch durch die hohen Benzinpreise alles teurer wird.
 
Über Bönnigheim bin ich dann noch auf den Weg durch das Baumbachtal gefahren.
 
Auch hier radele ich immer wieder gerne durch. 
 

 
 
Schön, wie die Buschwindröschen schon blühen, eine Pracht und Freude ist das. 
 
 

 
Auf der Terrasse mit Blick auf Besigheim bin ich auch noch hängengeblieben und dann gings aber auch in Richtung Heimat.  
 Auch hier gibt es eine schöne Aussicht, wenn es eben, wie an diesem Tage nicht so diesig ist. 
 
Hier sieht man, wie die Enz in den Neckar mündet und man sieht noch viel mehr. 
Aber warten wir wieder schönes Wetter ab, dann ist es hier oben wunderschön. 
 
 

 
Ich brauche einen neuen Helm, der ist jetzt zwei Jahre alt und da wird es Zeit.
Einen Helm sollte man alle 2 bis 3 Jahre erneuern. Sonst bringt er nichts mehr. 
Manche tragen ihren Helm ja ihr ganzen Leben, dann kann man auch ohne Helm radeln. 
 
Fahrradhelme sollte man austauschen, da UV-Strahlung und Materialermüdudng den Schutz verringern. Nach einem Surz oder einem starken Aufprall ist der Helm sofort zu ersetzen, auch ohne sichtbare Schäden. Auch sprödes Material oder kaputte Riemen machen einen Wechsel nötig.  
Ohne Helm würde ich niemals fahren, da fühle ich mich unwohl.  

Ich kaufe meine Helme immer bei KED in Freiberg, im Werksverkauf und unterstütze ihn somit auch. 

 
 
Aber es kommen ja auch wieder andere Zeiten und wenn die Sommerzeit da ist, gibt es auch wieder viel größere Touren, da habe ich etwas Feines vor. 
 


 
 
Zusammenfassung
Tour am 10.März 2026
74 Kilometer  
1.647 Höhenmeter 
823 Climb
824 Downhill
3,5 Stunden Fahrzeit
2.100 Kilokalorien KCAL
Temperatur: 10 Grad bewölkt 
75 % Luftfeuchtigkeit
Luftqualität: 3
 
Wenn ich es so beobachte, wird die Luftqualität immer schlechter, das liegt an den Autos.   
 
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Was mache ich heute, erst mal einkaufen. Dann kurz in den Baumarkt und etwas suchen. Heute regnet es leider, da kann ich dann am Nachmittag meinen Wäscheberg wegbügeln. 

Morgen schaun wir mal, ich wollte eigentlich nach Diefenbach zur Mandelblüte radeln, aber ob das was werden wird. Die nächste Woche werde ich voraussichtlich nicht auf das Rad kommen. Die Krankengynastiktermine liegen so blöd, mal sehen, aber ins Leudelsbachtal recht es sicherlich. 
 

 
Wenn du niedergeschlagen bist, wenn dir die Tage immer dunkler vorkommen, wenn dir die Arbeit nur noch monoton erscheint, wenn es dir fast sinnlos erscheint, überhaupt noch zu hoffen, dann setz dich einfach aufs Fahrrad, um die Straße herunterzujagen, ohne Gedanken an irgendetwas außer deinem wilden Ritt.

Arthur Conan Doyle 


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