Besuch in Freiburg 1. Teil
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Diese Tagesfahrt hatte ich schon einige Zeit voher mit meiner Bekannten gebucht. Die Fahrt war sofort ausgebucht. Deshalb war ich froh, so früh gebucht zu haben.
Freiburg, eine Stadt, die ich schon als Kind mit meinem Vater besucht habe. Da Freiburg ja eine Universitätsstadt ist und war, hatte mein Vater immer wieder dort als Leiter des damaligen Studentenwerks in Stuttgart zu tun.
Manchmal durfte ich natürlich mitgehen und wurde dann in Freiburg einer dort wohnenden Bekannten zur Aufsicht übergeben.
Dann war ich mal mit meinem geschiedenen Mann dort und wir haben uns die "Bächle" angeschaut. Mein Mann meinte dann immer, dass die Freiburger Frauen (Mädle darf man ja nicht mehr sagen) so schöne Beine hätten, weil sie immer über die "Bächle" springen müssen. Als ich das bei der Stadtführung erzählte, hat der Stadtführer nur milde gelächelt.
Die "Bächle" sind das Wahrzeichen von Freiburg und die haben eine ganz interessante Geschichte.
Die Sage geht so, wenn man aus Versehen in ein "Bächle" tritt, dann heiratet man einen Freiburger, nein, ich nicht. Ich habe freiwillig meine Füße gekühlt denn ich will keinen Freiburger, geschweibe denn einen Badener. Ich habe einen Schwaben.
Auch Freiburg wurde im Krieg sehr heimgesucht.
Der schwerste Angriff am 27. November 1944 der britische Luftwaffe zerstörte die Altstadt zu 80 Prozent. Fast 2.800 Menschen starben.
Es ist eigenartig, dass das Freiburger Münster wie durch ein Wunder weitgehend erhalten geblieben ist, obwohl es auch große Schäden erlitten hat.
Ein erster Fehlwurf war am 10.Mai 1940. Zu Kriegsbeginn war Freiburg fäschlicherweise von deutschen Flugzeugen mit Bomben belegt worden, wobei 50 Menschen gestorben sind.
Die Regierung in dieser Stadt ist links-grün.
Nun ja, die Baden-Württemberger sind halt sehr speziell.
Freiburg war an diesem Tag, der sehr warm war, sehr sehr gut besucht, man konnte kaum ein Foto machen, ohne dass die Menschen auf dem Foto waren.
Was mich wunderte, es waren viele Ukrainer dort. Junge und alte Männer.
Mehr Info zu Freiburg
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Freiburg ist eine Fahrradstadt. Ein Pedelec braucht man hier sicherlich nicht, denn es ist alles wie im Breisgau topfeben.
Empfangen wurden wir vom Stadtbilderklärer kurz vor der Synagoge in Freiburg.
Die Geschichte dieser Synagoge ist auch lesenswert.
Zusammen mit dem Stadtführer sind wir dann zum Basler Hof gelaufen.
Der Basler Hof in der Freiburger Altstadt ist ein bedeutender, ursprünglich spätgotischer Profanbau aus dem ausgehenden 15. Jahrhundert. Markant sind die reich verzierten Erker und das Wappenrelieff an der Fassade.
Das Gebäude ist heute Sitz des Regierungspräsidiums Karlsruhe.
Hier beim Basler Hof gibt es eine schöne Ladenstraße und ein schönes mit Säulen geschmücktes Haus.
Ich war ja im Denkmalschutz tätig und bin immer wieder über diese Werbeanlagen, die mal genehmigen lassen muß, entsetzt. Obwohl diese Werbeanlage hier nicht so schlimm ist.
Weiter ging es durch nette kleine Gässchen, die aber alle vollgeschmiert sind. Solche Städte sind schon überlaufen, wie auch die nächste Stadt, die wir dann ein paar Tage später noch besuchten.
Hauptportal des Freiburger Münsters, das eine historische gotische Kathedrale ist.
Das Portal ist für seine aufwendigen Steinmetzarbeiten und das bemalte Tympanon bekannt, das Szenen aus dem Leben Christi darstellt.
Die Konstruktion des Münsters begann um das Jahr 1200.
Diese Figurenreihe zeigt biblische Gestalten und Personifikationen wie Ecclesia und Synagoge aus dem 13. Jahrhundert.
Ich hätte gerne viel mehr gezeigt, aber es war so gut besucht und dazu gab es noch eine Messe, da durfte man gar nicht weiter hineingehen.
Ich bin ja ein Fan von Glasfenstern und das Freiburger Münster besitzt eine der bedeutendsten Sammlungen mittelalterlicher Glasmalerei in Deutschland. Zu den bekanntesten Werken zählen das Wurzel-Jesse-Fenster, das Barmherzigkeitsfenster sowie die berühmten Zunftfenster.
Es war nicht einfach im Münster zu fotografieren, es ist dort stockdunkel und ich mag solche Kirchen gar nicht und es waren auch zuviele Leute dort, die das alles natürlich auch sehen wollten. Immer, wenn ich irgendwo gestanden bin und fotografiert habe, kamen Leute und schauen, was es hier denn zu sehen gebe.
Man kann sich in diesem Münster tagelang aufhalten und all die schönen Dinge bewundern, aber ein 2. Mal komme ich nicht wieder.
Das Freiburger Münster heißt mit Namen "Münster Unserer Lieben Frau.
Rechtlich ist es seit 1827 eine Bischofskirche auch eine Kathedrale beziehungsweise ein Dom, im Alltag und aus Tradition wird es jedoch Münster genannt.
Es sind wilde Rhythmen und sehr harte und laute Chorgesänge zu hören.
Es sind aber auch tröstliche und ruhige Passagen zu hören.
An diesem Tag war auch wieder Markt. Den Münstermarkt kann man von Montag bis Freitag von 7:30 - 13:30 Uhr besuchen. Da gibt es schon schöne Dinge zu begucken.
Aber das Fotografieren wird zur Qual.
Hauptportal des Freiburger Münsters, das eine historische gotische Kathedrale ist.
Das Portal ist für seine aufwendigen Steinmetzarbeiten und das bemalte Tympanon bekannt, das Szenen aus dem Leben Christi darstellt.
Die Konstruktion des Münsters begann um das Jahr 1200.
Diese Figurenreihe zeigt biblische Gestalten und Personifikationen wie Ecclesia und Synagoge aus dem 13. Jahrhundert.
Naja, die Gitter, die Tauben sch.... sonst alles voll.
Im 2. Weltkrieg wurden die Fenster ausgebaut und ausgelagert.
Leider nicht gut zu fotografieren, weil ich ja nicht alleine war.
Mitte August (15. August, Mariä Himmelfahrt, manchmal auch schon früher), bei dem die aufgehende Sonne exakt durch die Mittelachse des Freiburger Münsters scheint. Wir hatten Glück und konnten das beobachten.
Das Phänomen klärt das historische Rätsel um die leicht versetzte Mittelachse des Bauwerks.
Im Freiburger Münster gehören der Hochaltar und das alte Böcklinkreuz zu den wichtigsten Kunstwerken. Der prächtige Hochaltar ist ein berühmter Wandelaltar von Hand Baldung Grien aus der Zeit von 1512 bis 1516, während das rund 800 Jahr alte Böcklinkreuz heute über dem Zelebrationsaltar im Chorraum hängt.
Das Böcklinkreuz stand lange in der Villinger-Böcklin-Kapelle, bis es 2009 hierher versetzt wurde.
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Historisches Kaufhaus in Freiburg.
Auch hier wieder viele Leute und vor dem Kaufhaus ist eine Bühne aufgebaut, auf der zu bestimmten Zeiten Kleinkunst aufgeführt wird.
Es ist ein markantes Kaufhaus an der Südseite des Freiburger Münsterplatzes und besticht durch seine leuchtend rote Fassade und wurde zwischen 1520 und 1532 errichtet.
Es diente ursprünglich der städtischen Marktverwaltung, dem Warenumschlag und der Zollabwicklung.
Die beiden bunten, reich verzierten Ecktürme prägen die Symmetrie der Fassade.
Über den Hauptfenstern stehen vier Skulpturen, der habsburgischen Herrscher
Kaiser Maximilian I.
König Philipp der Schöne,
Kaiser Karl V.
und
Kaiser Ferdinand I.
Ein Anziehungspunkt der besonderen Art.
Das Erzbischöfliche Ordinariat in Freiburg.
Die Fassade besteht aus charakteristischem bunten Sandstein und erstreckt sich über 80 Meter.
Architektonisch wird es dem Historismus zugeordnet, es zeigt aber auch eklektrische Einflüsse mit romanischen Zitaten.
Der Bau wurde zwischen 1903 und 1906 errichtet.
Das historische Schwabentor wurde vermutlich Mitte des 13. Jahrhunderts als Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung errichtet.
Der Turm ist eines der beiden noch erhaltenen Stadttore der Stadt und bildet mit dem angrenzenden Fachwerkhaus eine malerische Kulisse.
Das Wasser des Gewerbebaches wird seit Jahrhunderten am Sandfang an der Kartäuserstraße von der Dreisam abgezweigt.
Früher trieb der Bach Mühlen an und versorgte Handwerker sowie Gerber in der Altstadt mit Brauchwasser.
Der Gewerbebach ist der Hauptursprung für das bekannte System der kleinen Freiburger Bächle.
Im Gewerbebach (Gerberau) schwimmt ein berühmtes, steinernes Krokodil im Wasser, das der Künstler Ole Meinecke geschaffen hat.
Der Kanal fließt durch malerische alte Viertel mit Straßennamen wie Gerberau und Fischerau, in denen es heute viele kleine Läden und Cafes gibt.
Dann mußten wir uns beeilen, denn der Bus wartete am Parkplatz schon auf uns, um uns zu einem Höhepunkt zu bringen,
Das folgt dann im 2. Teil, den ich im Laufe des Tages zeige.
Ich muß mich sputen, damit endlich mal alles vom Tisch ist.
Den 2. Teil kann man HIER finden


















































Kommentare:
AntwortenLöschenhttps://absurd-ag.de/
AntwortenLöschenMein Kommentar wurde wieder geschluckt beim Drücken Veröffentlichen
AntwortenLöschenOskar
Ja, ja Oskar, das Internet mag úns halt nicht. Wir sind zuuuu kritisch. Macht nix.
LöschenLG EVA
Das passiert mir auch manchmal, dass der Kommentar weg ist. Dann kommt aber "Kommentar konnte nicht veröffentlicht werden". Wenn man noch mal auf "Veröffentlichen" klickt, klappt es meist, oder beim 3. Mal. Oder man kopiert den Text in eine Zwischenablage, bis es dann geht. - Danke für den ausführlichen Freiburg-Bericht, die Stadt steht schon lange auf meiner Wunschliste. Vor 2 Wochen war ich dienstlich in Grenzach, hatte aber leider keine Zeit für einen Abstecher. Schönes Wochenende und viele Grüße.
AntwortenLöschenSoweit ich mich erinnern kann, kenne ich nur die Stadt Freyburg mit Ypsilon…;-). Klingt nach einem schönen Stadtbummel! Der Freiburger Münster ist sehr beeindruckend. Liebe Grüße.
AntwortenLöschenFreyburg, das wußte ich nun wieder nicht, aber jetzt, es liegt an der Unstrut.
LöschenGrins. Schönes Wochenende ond a Griasle
Eva