Tour über Herrenberg an der Ammer entlang bis nach Tübingen und weiter!
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An einem schönen Donnerstag habe ich mich mit meinem Rad aufgemacht um von Herrenberg den Ammertalradweg nach Tübingen zu radeln.
Es war schon recht warm, aber das macht mir nichts aus und auf dem Rad weht immer ein wenig ein Wind.
Zur Zeit ist es wieder so, dass in Tamm der Aufzug auf die Gleise kaputt ist, ich weiß nicht, warum das so ist, aber seit der Aufzug hier fährt, ist er meistens kaputt.
So
radele ich, wenn ich mit der S-Bahn fahren will, vom Bahnhof
Favoritepark ab. Das sind von hier aus 5 Kilometer, die ich aber zur
Radtour dazuschlage. Der Bahnhof Favoritepark hat eine Rampe auf beiden
Seiten, so, dass man hier bequem hochfahren kann.
Was nicht so bequem
ist, ist, dass der Einstieg am Bahnhof tiefer liegt, als als der
Einstieg in die S-Bahn. Aber das habe ich inzwischen auch raus, wie man
da ohne großes Manöver mit dem Rad in die S-Bahn kommt.
Herrenberg
ist ein Bahnhof mit Aufzügen und man hat Mühe, sein Rad hier in den
Aufzug zu bekommen, da passt kein großes Rad in den Aufzug.
Ich habs
inzwischen auch raus, mein Rad hochzustellen und dann mit dem Aufzug
herunterzufahren. Kostet Kraft aber das Training macht es, deshalb
brauche in auch kein Krafttraining in einem Studio.
Ich habe auch keine Schwabbeloberarme.
Hier in Herrenberg gibt es wieder eine sogenannte Rampe und man kann auch bequem hochradeln, das ist kein großes Problem mehr. Wäre der Aufzug kaputt gewesen, hätte ich mein Rad die Treppen runterfahren lassen, das geht auch.
Dann gings los, ich weiß nicht warum, aber meistens, wenn ich in Herrenberg bin, plappert die Dame am Navi etwas und ich muß mich zuerst zurechtfinden. Meistens stimmt es nicht, was sie sagt und dann richte ich mich nach der Karte und es lengt überhaupt nicht von der Landschaft ab.
Saudummes Geschwätz.
Wie soll ich meine Tour denn finden, es gibt nicht überall Wegweiser.
Den Anfang der Tour bin ich ja schon vor Wochen geradelt und habe dort dann die Ammerquelle auf dem Heimweg mitgenommen.
Hier ging es dann in Richtung Gültstein, Altringen, Reusten immer an der Ammer entlang.
Die Ammer und hier bei Altringen gab es einen Steinbruch und einen See, man konnte den See nicht sehen, weil alles eingezäunt war.
In Poltringen habe ich mir über die Brücke der Ammer gehend, das Wasserschloß Poltringen angesehen. Es liegt tatsächlich idylllisch am Ufer der Ammer und es gibt auch noch eine Mühle. Die ist aber nicht mehr in Betrieb.
Ja,
ich wußte schon, was ich mir da angesehen habe. 1481 wurde das Schloß
erstmal urkundlich erwähnt und 1613 vom berühmten württembergischen
Baumeister Schickhardt zum Wasserschloss ungebaut.
Das Wasserschloss ist in Privatbesitz und kann nur von außen besichtigt werden.
Es ist sehr idyllisch hier, aber wohnen möchte ich dennoch nicht hier.
Über die Brücke kommt man u.a. zum Schloß, ich habe das im letzten Augenblick gemerkt und bin froh, dass ich das Schloß besucht habe.
Die Ammer kurz vor Tübingen
Die Ammer ist ein 22 Kilometer langer linker Nebenfluss des Neckars.
Ich wollte mir in Tübingen die Mündung der Ammer in den Neckar ansehen und es ist tatsächlich ein sehr schöner Ort, man kann fast an die Ammer heran und es badeten gerade zwei Hunde in der Ammer.
Es ist wirklich schön mitanzusehen, wie die Ammer hier sprudelnd in den Neckar fließt.
Bis zur Münung mußte ich aber durch Tübingen durch und das ist mehr als anstrengend. Für mich ist das eine furchtbare Stadt, Radfahrer, Autos, Busse und Fußgänger.
Ich schon mal mit dem Rad in Tübingen und bin dann von dort über den Schönbuch nach Hause geradelt. Also dieses Mal hatte ich etwas anderes vor, als diese Stadt zu besuchen.
Ammermündung in den Neckar
Ja, die Brücke ist schon klasse und man hat so einen tollen Blick auf den Neckar, nur man ist nicht alleine.
Eine Radfahrstadt mit einem Bürgermeister, der ein Freund unseres neuen Ministerpräsidenten ist.
Nicht meines!
Hier an den Steinen ist der Neckar recht flach, aber die Strömung recht stark.
Sie kämpften und die Frau fiel immer wieder ins Wasser. Ich konnte das nicht mehr mitansehen und bin weitergeradelt.
Im Hintergrund sieht man das Schloß Hohentübingen.
Auch hier war ich bei meinem Besuch mit dem Rad in Tübingen
Das Stauwehr wurde am 30.Dezember 1911 eingeweiht (Wasserkraftanlage) und wird von den Tübinger Stadwerken betrieben.
Hier am dortigen Cafe wollte ich etwas essen, aber ich habs dann gelassen, es war zu voll.
Ich wollte ja ins Weggental, das ist aber auch genau der Weg, der auf die Wurmlinger Kapelle abzweigt.
HIER habe ich die Kapelle mal besucht, da war es so nebelig. Das war im November 2024.
Auch
die St. Remigius-Kapelle = Wurmlinger Kapelle ist eingerüstet, aber es
sind tatsächlich viele Bauwerke marode. Vieles ist gesperrt und darf
nicht überfahren werden.
Viele Brücken und Gebäude sind marode, eben Deutschland, da gibt man sein Geld anders aus.
Durch Rottenburg am Neckar kam ich ins Weggental.
Auch hier war ich schon um die Weihnachtszeit herum, um mir Rottenburg und das Weggetaler Krippele anzuschauen.
Aber Rottenburg liegt noch auf meinem Programm. Das anzuschauen lohnt sich auf jeden Fall.
Wer sich dafür interessiert
Ein Bericht über Rottenburg und das Weggentaler Krippele.
Ich habe aus dem Besuch damals ein paar Teile gemacht.
Ich wollte die Kirche fotografieren, aber leider hockten hier zwei Raucherinnen vor der Türe und alles war tatsächlich trocken und es war heiß, die Damen hat das aber nicht interessiert. Aus Respekt sollte man vor Kirchen tatsächlich auf das Rauchen verzichten.
Raucher eben!
Die Barockkirche im Weggental ist ein Kleinod und näheres kann man darüber dann oben beim Link erfahren.
In Obernau gibt es auch ein Schloß mit Garten, aber der war verschlossen und das Schloß ist in einem merkwürdigen Zustand.
Alleine der Turm hat mir gefallen.
Es
war hier so warm, dass niemand auf der Straße war, den ich hätte fragen
können. Wenn man vom Fahrrad absteigt, dann drückt es einen schon in
den Boden hinein, aber mein Kreislauf hat da keine Probleme.
Man kann sich viel auch einreden.
Es ist ein wundervolle Naturschutzgebiet und es hat soviele Dinge zu sehen und Schmetterlinge, leider sind sie nicht sitzen geblieben.
Ich war geplättet, was ich alles zu sehen bekommen habe, dabei ist das nur ein Abschnitt. Demnächst möchte ich das Tal nochmals von der anderen Seite aus radeln und dabei wieder eine sehr sehr schöne Stadt besuchen.
Hier waren die Wegesränder zahlreich mit Zwerg-Hollunder bestückt, ein totales Fressen für Schmetterlinge.
Hier der kleine Eisvogel. Es gab auch Kaisermäntel, die sind nicht sitzengeblieben.
Sambucus ebulus, auch bekannt als Attich ist giftig und verströmt einen unangenehmen Geruch.
Die Pflanze ist eine krautige Staude, die Wuchshöhen von 50 bis 150 cm erreicht.
Ja und wieder der Faulbaum-Bläuling, ich habe sie nicht gezählt, aber es waren mindestens 30 Stück, die hier durch die Luft geflattert sind.
Man muß halt an die richtigen Orte, dann gibt es genügend Schmetterlinge und hier im Rommelstal ist es ruhig und angenehm, allerdings nichts für Leute, die nicht radeln können und Angst vor Wurzeln und Trails haben usw.
So viele von der Schwarzen Königskerze (Veerbascum nigrum) habe ich noch nie gesehen. Sie haben oft einen violetten Schlund.
Ich habe das genossen.
Ich habe das noch nie gesehen, aber die Geologin vom Regierungspräsidium Tübingen hat es mir gezeigt.
Die Schulklasse ist mir dann noch begegnet. Sie haben die Nacht hier im Wald verbracht und ich stelle mir das schon sehr schön vor.
Mit der Lehrerin hatte ich noch ein langes Gespräch, ob die Kinder sich auch dafür interessieren. Es kommt wohl drauf an, denn die Handys sind auch hier verbreitet und man merkt schon den Kindern an, wer die Zeit ständig am Handy verbringt und was zuhause so abgeht.
Glockenblume
Genau hier schwebte über mir ein Keilschwanzadler, leider konnte ich ihn nicht näher heranholen.
Blick auf die Blaue Mauer (Mörike prägte diesen Begriff) die Schwäbische Alb. So schön.
Nun wieder die gute Maria mit der unbefleckten Empfängnis, das hat mir in der Schule schon Kopfzerbrechen gemacht.
Aber es gab tatsächlich im Jahr 1954, das von Papst Pius XII ausgerufene Jahr der unbefleckten Empfängnis.
Naja, ich glaub zwar nicht dran, aber wenn ich schon mal da bin.
Ich wußte davon nix, 1954 war ich ja auch nicht mal in der Schule.
Es ist unglaublich, was es hier alles zu sehen gibt.
Jacob Fligelmann war.
Hier in der Nähe ist ja das Lager Tailfingen, in dem die Nachtjäger gebaut wurden. Die Gefangenen mußten unter schrecklichen Bedingungen arbeiten.
Über das Lager habe ich
Hier inmitten des Feldes stand die Skulptur.
Jacob Fligelmann
Sodele und dann gings in Richtung Herrenberg und hier habe ich noch diese Hochlandrinder gefunden.
Denen wars auch zu heiss und ein Rind versuchte an den Bach zu kommen, ich weiß nicht, wo die Tiere was zum Trinken hatten.
Die Aufzüge waren in Ordnung und die S-Bahn pünktlich, was will man mehr.
Es war eine sehr schöne Tour und ich habe vieles gesehen, aber auch nicht besonders anstrengend, trotz der Hitze, die man auf dem Fahrrad gar nicht gemerkt hat.
Zusammenstellung
Tour am 9. Juli 2026
82 Kilometer
1.231 Höhenmeter
616 Climb
615 Downhill
Fahrzeit: 4,5 Stunden
Gesamtkalorien: 2.114 KCAL
Wetter: 19 Grad
Luftfeuchtigkeit: 70 %
Luftqualität: 2
CO 2 Einsparung = 13,3 KG
Morgen will der Freund, der heute Abend kommen wird, mit mir Radeln,.
Hier hat es gestern gut geregnet, das Unwetter ist hier ausgeblieben und es hat merklich abgekühlt.





















































































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