„Die Hosenknöpfe sind so teuer geworden, dass es sich wieder lohnt, echte Münzen in den Klingelbeutel zu werfen.“ *Gabriela Mistral"

Gewöhnliche Nachtkerze (Oenothera biennis)

Werbung wegen Ortsnennung ohne Vergütung. 

Wunderschön ist sie anzuschauen.



 Wir wohnen hier fast am Monrepos in Ludwigsburg, deshalb ist es auch hier ganz leicht mit dem Rad in dieses Gebiet zu fahren oder auch zu laufen, um diese wunderschöne Blume zu sehen.



Die Blüten der Nachtkerzen vermögen selber wie Kerzen zu leuchten.

Kurz vor der Dämmerung öffnen sich die gelben Blüten innerhalb weniger Minuten. Von Mitte Juni bis in den August hinein ist das faszinierende Schauspiel Abend für Abend mit immer neuen Blüten zu beobachten. 

Sie leuchten die ganze Nacht hindurch strahlend Gelb und verströmen einen vanilleartigen Duft.



Die Nachtkerze ist zweijährig. Im ersten Jahr entwickelt sie eine Blattrosette, deren Blätter auffällig rosarote Mittelrippen aufweisen.

 Im zweiten Jahr erhebt sich der bis zu 1,6 m hohe, reichblütige Blütenstand. 

Die Nachtkerze ist die Futterpflanze der Raupen des Nachtkerzenschwärmers (ein Nachtfalter). Man sieht ihn kaum, weil er sich sehr gut tarnen kann. Aber auch andere Blümchen fliegt er an.
Die Nachtkerze wurde im 17. Jahrhundert als Zierpflanze eingeführt, verwilderte und gilt seither als Neophyt.

Vielleicht findest du mal einen Nachtkerzenschwärmer, aber erst am Abend gehen, so kurz vor der Dämmerung, denn er ist ein Nachtfalter.




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