„Die Hosenknöpfe sind so teuer geworden, dass es sich wieder lohnt, echte Münzen in den Klingelbeutel zu werfen.“ *Gabriela Mistral"

Pfitzauf

Nach katholischem Brauch ist der Freitag ein fleischloser Tag. Das hängt mit der Fastenzeit und dem Karfreitag zusammen und obwohl es in Schwaben auch viele Protestanten gibt, halten sich auch heute noch viele daran. Es ist, wie man so schön sagt, zur Gewohnheit geworden.
 


"S geht weiß ins Bad und kommt braun raus", werden die in Fett schwimmenden Küchle und Bretzeln echt schwäbisch umschrieben, die an Feiertagen, aber auch an besonderen Festtagen nicht fehlen dürfen. Eine der Königinnen dieser besonderen Speisen ist der Pfitzauf. Der Teig wird in besondere Förmchen gefüllt, und es ist jedesmal wieder sehr spannend zu sehen, ob er zu luftigen Gebilden aufgeht oder nicht.



Ich mache den Pfitzauf sehr gerne und mir ist das Gebäck immer gelungen. Bin halt auch eine Schwabin. Ja, ich bin eine Schwabin, man sagt ja auch der Schwabe und nicht der Schwäbe.



Nun aber das Rezept:

250 g Mehl
1 Prise Salz
1/2 Liter Milch, 
5 Eier, 125 Butter

Das Mehl und eine Prise Salz mit etwas Milch glattrühren. Dann die Eier zugeben und den Teig mit kochend heißer Milch fertigrühren. 
Mit der Butter die speziellen Pfitzauf Förmchen bestreichen. Den Rest der Butter heiß an den Teig rühren. Sofort in die Förmchen füllen. Die Förmchen nur halbvoll machen. Keinen Zucker dazugeben.
Wer sie lieber süß mag, der sollte sie nach dem Backen einzuckern. Etwas 30 Minuten bei guter Hitze backen lassen, dann die Pfitzauf aus dem Förmchen stürzen. 




Meine Radtour gestern

74,23 Kilometer
629 Höhenmeter

3: 45 Std.

Morgen gibt es die Monatscollage für Februar


Kommentare

  1. Ui, das sieht lecker aus... Seine Rezepte sind immer super ☺ Hab einen schönen Tag.

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  2. Guten Morgen, liebe Eva,
    hmmm, das sieht so lecker und fluffig aus, das muss ich auch mal ausprobieren! Danke für das tolle Rezept und die appetitanregenden bilder :O)
    Und nochmals herzlichen Dank für den so lieben Post zu meiner Karte, ich hab mich wirklich sehr darber gefreut!
    Ich wünsche Dir einen guten Start in eine wundervolle neue Woche!
    ♥ Allerliebste Grüße, Claudia ♥

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  3. Guten Morgen Eva,
    hmmmm, so fluffig sehen deine Küchle aus ... die schmecken bestimmt köstlich.
    Bei uns gibt es wie jedes Jahr - hier in der Gegend Tradition - an Karfreitag Struwen, darauf freue ich mich auch schon.
    Hab eine schöne Woche - lieben Gruß, Marita

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  4. Beachtliche Kilometer hast du wieder gestrampelt, danach hat dein leckeres Pfitzauf sicher gut geschmeckt, aber vorher muß es ja auch zubereitet werden. Klingt sehr einfach, schwäbisch eben.
    Dir eine gute Woche
    Edith

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    1. Oha, wie soll ich das verstehen, Schwaben kochen einfach und sind einfach strukturiert?
      .
      Da muß ich dich aber enttäuschen. Die Schwaben haben ganz feine und leckere Gerichte und wer alles Schwabe in der Geschichte war???? ;-)))
      LG Eva

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    2. Wenn du mal gucken möchtest, der Vinzenz Kllink ist ein ganzer Schwabe, ich kenne ihn persönlich und war auch schon in seinem Lokel Wielandshöhe.
      Das ist was ganz feines und leckeres und meist bekommt man noch kostenlos einen Gruß aus der Küche.
      https://www.wielandshoehe.de/de/Home.html

      Leider speist man dort nicht ganz preiswert, aber sehr gut und das Ambiene ist klasse.
      Lieben Gruß Eva

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  5. Liebe Eva,
    das ist ja ein tolles Rezept!
    Nach -oder eben auch vor - der Wochenendtour hat so eine feine Speise sicher doppelt gut geschmeckt!
    Guten Wochenstart und liebe Grüße
    moni

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  6. Diese Dinger kennen wir bei uns gar nicht, also wohl echte "Schwabenküche". Das mit den Km bei der Velotour ist schon beachtlich.
    Grüsse von Ayka, die sich fragt ob du nun wohl den Wadenspanner hst.

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    1. Nein, liebe Ayka, ich habe keinen Wadenspanner, mir geht es sehr gut.
      LG Eva
      die morgen wieder aufs Rad steigen wird und zu einer größeren Tour aufbrechen wird.

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  7. Liebe Eva,
    der Name hat mich echt neugierig gemacht. So ein Gebäck kennen wir hier nicht und auch solche Förmchen gibt es hier nicht. Ich finde es toll das du uns die Schwabenküche näher bringst. Jedenfalls sehen die Pfitzauf sehr lecker aus. Mit leckerem Obst schmecken sie bestimmt köstlich. Vielen Dank für das Rezept.
    Liebe Grüße vom Emma und Lotte Frauchen

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