Kleines Bloggertreffen in Bad Wimpfen 1. Teil
Werbung
Gestern fand in Bad Wimpfen ein kleines Bloggertreffen statt.
Hannelore von Stricken und Anderes und ich wir haben uns am Bahnhof in Bad Wimpfen getroffen.
Den Bahnhof in Bad Wimpfen habe ich ja schon mal beschrieben, es ist der einzige Bahnhof in Süddeutschland, der im neugotischen Stil erbaut wurde.
Ich hatte mir die "Lauschtour" App heruntergeladen, die zuerst nicht so recht funktionieren wollte. Aber dann ging es und wir haben viel erfahren, was ich noch nicht wußte, z.B. obwohl ich schon so oft - allerdings mit dem Rad - in Bad Wimpfen war.
Die Oma war dort auch öfters in Kur, da war aber in den 1930er und 1940er Jahren.
In Bad Wimpfen steuerten wir sogleich den Blauen Turm an, der jeden Tag von 10.00 Uhr ab bis 18.00 Uhr geöffnet ist.
Die Türmerin wohnt dort schon einige Jahre, man muß schon ordentlich schnaufen, um dort hochzukommen und für Jemand, der schlecht zu Fuß ist, ist es nicht empfehlenswert hoch zu gehen.
Aber, oben erwartet dich eine wundervolle Aussicht.
Ich habe ja schon zu den einzelnen Gebäuden schon jede Menge Posts geschrieben, die man HIER lesen kann.
Andere Berichte über Bad Wimpfen gibt es HIER.
Von hier aus nach Bad Wimpfen zu radeln, das passiert auf dem Neckartalradweg, der nicht schlecht ist, man kann vieles sehen, aber, wenn man ihn so oft geradelt ist, dann findet man ihn schon auch langweilig. Zudem stellt dieser Weg auch keine großen Herausforderungen.
Nun aber zum Blauen Turm, in dem die Türmerin wohnt. Sie wohnt dort schon einige Jahre dort und auch ihre Kinder sind hier groß geworden, die auch zur Schule mußten und hier jeden Tag rauf und runter steigen mußten.
Das finde ich für Kinder auch eine große Herausforderung.
Die Türmerin geht - so erzählte sie mir - zweimal die Woche runter zum einkaufen und sie hat einen handbetriebenen Aufzug, um die Dinge, die sie eingekauft hat, nach oben zu transportieren. Der Blaue Turm ist auch das Wahrzeichen von Bad Wimpfen.
Der Blaue Turm ist so etwas, wie das Sorgenkind von Bad Wimpfen, er ist alt und ich habe mich schon umgeschaut, es gibt viele Dinge, die dem Brandschutz entsprechen, nur, wo ist der 2. Rettungsweg?
So richtig wohlgefühlt habe ich mich, da ich viel beruflich mit dem Brandschutz zu tun hatte, dort oben nicht.
Da muß ich mal eine Anfrage stellen, das interessiert mich schon.
Die Staufer errichteten hier eine Kaiserpfalz und hier tobte auch der Dreißigjährige Krieg. Bekannt ist die Schlacht bei Wimpfen.
In der Lauschtor kann man auch hören, wie es wohl gewesen ist, wenn Kaiser Barbarossa durch das Hohenstaufentor eingezogen ist, um in der Kaiserpfalz zu residieren.
Es ist ein verfluchtes Eck, man muß schon aufpassen, weil hier Autos der Bewohner herunterkommen und das manchmal nicht so langsam.
Ich sage hier nur Kennzeichen HN.
Das Haus des Juden Alexander
in der Schwibbogengasse
Vom Wehrgang des Roten Turmes aus sieht man auch auf das Schloß Horneck, das ich dieses Jahr schon auf einer Tour besucht habe.
Über den Roten Turm habe ich ja auch schon berichtet, was ich allerdings nicht wußte, ist, dass es hier ein Kaiserliches WC gab. Ein Wasserclosett war es nicht, eher ein Plumsclo.
Der Rote Turm heisst so, weil er früher ein rotes Dach hatte und es war sowas, wie der Bergfried einer Burg. Also der letzte Zufluchtsort des Kaisers oder auch Königs.
Hier gab es wohl auch unterirdische Fluchtwege, sodass die Herrschaften auch das Weite suchen konnten.
Das WC befindet sich hier und ich habe mir früher schon überlegt, was diese Ausbuchtung wohl sein kann, jetzt weiß ich es, es ist das Plumsclo für die hochwohlgeborenen Herrschaften. Die müssen ja auch menschlichen Bedürfnissen nachgehen.
Gleich weiter befinden wir uns an der Pfalzkapelle.
Sie ist ein Teil der Stauferpfalz-Anlage im Burgviertel und beherbergt auch das Kirchenhistorische Museum.
Sie ist eine ehmalige Hofkapelle mit direktem Zugang vom Palas auf die Königsempore.
Von der ehemaligen Kaiserpfalz sind nur noch in Resten die Arkaden mit den schönen Fenstern erhalten.
Sie ist ein Teil der Stauferpfalz-Anlage im Burgviertel und beherbert auch das Kirchenhistorische Museum.
Auch über sie habe ich in Berichten schon geschrieben.
Richard Weitbrecht, den ich gar nicht kannte und da ich noch nie durch diese Türe gegangen bin, noch nie gesehen habe.
Wer sich für seine Heimat interessiert, hat hier wieder was gelernt.
HIER habe ich die Arkaden usw. beschrieben.
Der erster Rathausbau stammt aus der zweite Hälfte des 14. Jahrhunderts. 1562 wurde das Rathaus umgebaut zum Fachwerkbau mit Freitreppe. Hier war der Sitz von Rat und Gericht der Reichsstadt Wimpfen, des Oberhofs und 1539/40 des Reichskammergerichts.
1839 wurde das Gebäude wegen Baufälligkeit abgerissen und es entstand der Bau des jetztigen klassizistischen Neubaus. An der Rathausfassade erinnern heute vier Wappen an verschiedene Epochen der wechselvollen Geschichte der Stadt.
Von der Geschichte her ist diese Stadt ein Höhepunkt.
Man muß sich drauf einlassen, wenn man will.
Bis 1951 gehörte Bad Wimpfen zu Hessen.
HIer mache ich erst mal Schluß und zeige den 2. Teil unseres Treffens demnächst.
Bevor ich eine Blogpause von ca. 2 1/2 Wochen mache, möchte ich aber alle Posts samt Radtoren und das ist eine Menge, noch zeigen.
Heute gibt es Spargel, die ich gestern noch am Ständle gekauft habe, ich hoffe, dass sie mir dieses Mal nicht anbrennen.
😆😇
ICH WÜNSCHE MEINEN LESERN - EINEN FÜR DEN HEUTIGEN TAG - GESCHMEIDIGEN FLOW!




































Kommentare:
AntwortenLöschenGuten Morgen Eva,
AntwortenLöschendas war gestern ein schöner Tag.
Viel neues habe ich kennen gelernt, das mit der Lauschtour war eine gute Idee von dir.
Das gute ist ja auch, daß man sich auch alles nochmal zu Hause anhören kann.
Einen schönen Tag.
Liebe Grüße
Hannelore
Jawoll, insbesondere die Lauferei. LG Eva
LöschenIch oder auch Wir sind 21.000 Schritte gelaufen, das sind bei mir 16 Kilometer. Der Rest folgt ja noch.
LöschenLG Eva
Also, da kam ja wirklich was zusammen, wir waren ja richtig im Spazierrausch 😅
LöschenWir hatten ja einen richtigen FLOW!
LöschenLGEVA