Kleines Bloggertreffen in Bad Wimpfen 2. Teil
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Wie ich schon HIER geschrieben habe, hatten Hannelore und ich uns in Bad Wimpfen getroffen.
Wettermäßig hatten wir so großes Glück.
Besucht haben wir auch die Stadtkirche St. Peter und Paul, die schon von außen mit ihren Türmen gewaltig ist.
Hier ist auch - wie bei vielen anderen Kirchen - die sogenannte "Judensau" hier zu besichtigen.
Die "Judensau" ist keine Erfindung der Nazis, sondern die gab es schon immer und ist auch an vielen Kirchen zu sehen. Die Nazis haben diesen Ausdruck für ihre Zwecke übernommen. Aber diese Bezeichnung ist schon sehr alt, entstanden ist sie wohl um 1300, sogar Luther benützte diesen Ausdruck.
Ich werde heute abend mal den Rabbi auf diese Bezeichnung ansprechen, wenn ich die Gelegenheit habe.
Die Kirche nimmt einem innen schon den Atem, weil es auch hier soviel zu sehen gibt, man kann hier Stunden verbringen.
Kunstgeschichtlich auch sehr interessant.
Ein Link zur Kirche HIER
Früher hat man so bauen müssen, weil es kaum Platz gab und so hat man das dann in die Höhe gebaut,
Wie das Bügeleisenhaus auch, das im Moment renoviert wird.
Mich würde es interessieren, wie die Bewohner hier ihre Einrichtung gestalten.
Hätten wir nicht die Lauschtour angehört, hätte ich den Brunnen wieder nicht gesehen, ich bin an dem schon so oft vorbeigeradelt.
Der Reichsadler auf dem Brunnen hält den Schlüssel "Petri" im Schnabel, welcher dem Bischof von Worms gestohlen wurde. Die Staufer hatten den Wormsern den Ort Wimpfen abgeluchst und zur Erinnerung an die Wormser Herrschaft diesen Schlüssel als Wappentier aufgenommen.
Nach einem guten Mittagessen haben wir uns dann entschlossen, hinunter an die schwäbische Lebensader, den Neckar, zu gehen und dort auf dem Neckartalradweg in Richtung Bad Friedrichshall zu spazieren zu wandern.
Die Skyline von Bad Wimpfen ist immer wieder schön, leider hatte ich noch nie die Gelegenheit, sie bei Nacht zu sehen.
Die Jagstmündung, in den Neckar. Es ist schon interessant, wie sich so ein Fluß von der Quelle zur Mündung durch die vielen Zuflüsse verändert.
Ich war schon an der Mündung der Jagst in den Neckar und auch an der Quelle.
Es ist mal ganz interessant, wie man die Radler so wahrnimmt, wenn man den Weg einmal läuft, den ich sonst immer mit dem Rad fahre.
Über die Brücke am Neckar sind wir auch gelaufen, da habe ich immer mit dem Rad so ein mulmiges Gefühl, solche Brücken, weil sie so knattert.
In Bad Friedrichshall sind wir noch zum Schachtsee gelaufen und haben und sie süßen Babys der Nilgansfamilie angesehen.
Vom Schachtsee habe ich auf einer Tour schon mal einen Post geschrieben.
Hier schreibe ich noch einen Bericht, denn was die angestellt habe, das zeige ich noch.
Allerdings ist es so, wie es überall ist, wo Gänse sind, es ist alles verkackt.
Man muß aufpassen.
Wir hatten einen schönen Tag, wie wir es einmal im Jahr machen und schon das 4. Mal getroffen habe. Hannelore hat hier immer eine mächtige Anfahrt. Alle Achtung!
Ach ja In Kochendorf, da hats uns dann dahin verschlagen, haben wir noch ein leckeres Eis gegessen und Hannelore war von ihrem Joghurtbecher so begeistert.
Auch heute wünsche ich meinen Lesern wieder einen
geschmeidigen Flow.
Lauschtouren gibt es inzwischen für viele Städte und ein Download lohnt sich auf alle Fälle.




























Kommentare:
AntwortenLöschenBeide Berichte, der 1. und der 2. Teil sind sehr interessant und informativ und man merkt, dass es Spaß gemacht hat.
LöschenGanz goldig sind die Nilgänschen.
Liebe Grüße Sabine Gschwendner
Hallo Eva,
AntwortenLöschendie waren aber auch so süß die kleinen "Wollknäuel".
Ich lasse mich ja fahren, das strengt ja gar nichts an.
Gestern auf der Rückfahrt ging es mit 300 km/h durch den Westerwald.
Ach, das Blogger hat dir auch die Bilder falsch einsortiert, das Panorama von Bad Wimpfen müsste doch als erstes kommen, aber ist ja nicht so tragisch.
Ich wünsche dir einen schönen Abend
L.C.
Hannelore
Nee, hat er nicht. Das Foto von Bad Wimpfen habe ich auf dem Weg zur Brücke gemacht.
LöschenLG Eva