Die Begriffe vereinfachen, ist die erste Tat aller Diktatoren "Erich Maria Remarque*

Ich dachte immer, jeder Mensch ist gegen den Krieg, bis ich heraus fand, dass es welche gibt, die nicht hingehen müssen. *Erich Maria Remarque*
Das Alter hat zwei große Vorteile: Die Zähne tun nicht mehr weh und man hört nicht mehr all das dumme Zeug, das ringsum gesagt wird. *Georg Bernhard Shaw*
Für eine Frau ist Schönheit unbedingt wichtiger als Intelligenz, denn für Männer ist Sehen leichter als Denken. *Lil Dagover*

Man soll Frauen nichts erklären, man soll handeln. *Erich Maria Remarque*

Ein kommunistisches System erkennt man daran, dass es die Kriminellen verschont und den politischen Gegner kriminalisiert. *Alexander Solschenizyn*

Nicht das Beginnen wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten. *Siena*

Eine Jugendsünde ist, wenn man jung ist und es verpasst. *Erich Maria Remarque*

Die Glücklichen sind neugierig. *Friedrich Nietzsche*

Die Butterkuchen-Verschwörung 3. Teil

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Eva hatte in Cleversulzbach nicht nur Doris als Freundin, sondern da gab es noch den Horst, den sie auch jedes Jahr im Sommer traf.   

Horst war der Sohn des Bäckers, mit strohblondem Haar und Sommersprossen auf der Nase. 
Er half im Laden des Vaters aus, aber wenn die Nachmittagssonne brannte, saß er auf der Mauer vor der Kirche und wartete, bis Eva kam und sich zu ihm setzte. 

 Anmerkung: Das Bild ist genau 60 Jahre alt, damals war ich 16 Jahre alt. 
Das Oberteil hatte ich selbst genäht und war mächtig stolz. 


Eva wußte nicht genau, wann es Mehr geworden war. Vielleicht war es an dem Tag, als Horst ihr half, den Eimer mit frischen Eiern zu tragen. Oder, als er beim Dorffest so lachte, dass sie mitlachen mußte. Jedenfalls pochte ihr Herz schneller, sobald sie ihn sah. 
 
 

An einem sehr warmen Julimorgen klopfte es an Omas Haustüre. 

Eva öffnete - und dort stand Horst, etwas verlegen, mit einem Strauß Vergissmeinnicht
in der Hand. Die kleinen blauen Blüten leuchteten im Sonnenlicht, zudem hatte Horst noch rosa Ranunkeln dazu gebunden. 

"Für dich", sagte Horst und drückte ihr den Strauß entgegen. "Hab sie am Wiesenweg gepflückt und die Ranunkeln hatte meine Mutter im Garten. "Ganz alleine für dich, Eva."

Sie nahm die Blumen und roch daran - sie dufteten nach Sommer, nach Heu, ja und nach Cleversulzbach. 


 

Und die Blumen rochen nach etwas, das sich anfühlte, wie ein Versprechen. 

"Danke Horst", sagte sie leise.

Hinter ihr rief Oma aus der Küche: 

"Kinder, es gibt Butterkuchen!"

Horst grinste. "Na, dann lass uns reingehen." 
Er steckte die Hand aus und Eva ergiff sie.  

Das war der Sommer, in dem aus dem Strauß mit den Vergissmeinnicht und den Ranunkeln mehr wurde - und aus Cleversulzbach ein Stück Heimat.

Für Immer??

 Die ersten Geschichten von Cleversulzbach findet man 

HIER  

 Mit dem Geschichten aus Cleversulzbach mit Horst und Doris wird es weitergehen. 

 

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Ich wünsche meinen Lesern ein schönes Osterfest und mache eine kleine Pause bis Dienstag, da kann es aber sein, dass der Post erst am Abend kommen wird, da ich auf einer größeren Radtour bin. 


 

 

 

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