Tour von Herrenberg über verschiedene Stationen und wieder nach Herrenberg zurück
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Am Pfingsonntag hatte ich mir eine Tour vorgenommen.
Ich bin mit der S-Bahn nach Herrenberg gefahren um von dort einige Ziele anzuradeln. Es ist eine sehr schöne Strecke mit Höhen und Tiefen.
In der Gegend um die 800 oder auch ein wenig mehr Höhenmeter aufwärts bewege ich mich ja immer. Dabei nehme ich aber nie die Turbostufe, sondern fahre brav in der Eco-Stufe, oder in der Tour oder, wenn es ganz hart kommt in der MTB-Stufe, dank der Flow-App kann ich das individuell einstellen. Ist eine feine Sache.
Los ging es in Herrenberg, da war dann gleich mal der Aufzug kaputt und ich konnte aber mein Rad die Treppen herunterlassen. Das geht schon. Herrenberg hat dann eine Rampe, um nach oben zu kommen, das ist schon auch prima.
In Herrenberg war ich schon so oft, dort findet sich auch eine Skulptur von Peter Lenk.
Herrenberg und der Herrenberger Altar von Jerg Ratgeb sind ja durchaus bekannt.
Bei meiner Tour kam ich auch am Eisweiher vorbei. Es ist sehr schön dort und Bänke laden zum Sitzen ein.
Das Gewässer eigenet sich hervorragend zum Fischfang, aber das interessiert mich weniger, bin doch Vegetarier.
Das Wahrzeichen von Herrenberg, die Stiftskirche, sie rückt jedes Jahr ein paar Milimeter weiter ins das Tal. Sie beherbergte auch früher den Herrenberger Altar, der steht heute im Landesmuseum in Stuttgart.
Am 19.11.1944 traf ein Transport vom Konzentrationslager Stutthof (bei Danzig) ein, der 601 Häftlinge nach Tailfingen brachte, wo das „Arbeitslager Hailfingen“, ein KZ-Außenlager von Natzweiler/Struthof (Elsass), eingerichtet wurde. Die KZ-Häftlinge waren für den Ausbau des Nachtjägerflugplatzes beantragt worden, auf dessen ehemaliger Startbahn heute ein Mahnmal an sie erinnert. Gearbeitet wurde überwiegend in den umliegenden Steinbrüchen, am Ausbau der Startbahn und am Bau von zwei Rollwegen.
Die Gefangenen waren zwischen 14 und 60 Jahre alt und stammten aus 16 verschiedenen Ländern. Die meisten waren, bevor sie hierher kamen, in Auschwitz gewesen. Viele hatten dort ihre Eltern, Geschwister oder Kinder verloren. Etwa 50 der Häftlinge kamen aus dem Baltikum.
Als Lager diente eine umzäunte und bewachte Flugzeughalle. Die Häftlinge schliefen anfangs auf dem blanken Boden, der nur mit Stroh ausgestreut war. Es gab unzulängliche sanitäre Einrichtungen und keine ärztliche Versorgung. Viele Häftlinge starben in Folge von schwerer Arbeit, Kälte, Krankheiten und Unterernährung. Einzelne Überlebende erinnern sich, auf dem Weg zur Arbeit etwas Essbares von Anwohnenden erhalten zu haben.
Mitte Februar 1945 wurde das Lager geräumt und die überlebenden Häftlinge in die Konzentrationslager Vaihingen/Enz, Dautmergen, Allach und Bergen-Belsen gebracht, wo viele von ihnen starben. In Hailfingen selbst ist der Tod von 189 Häftlingen nachgewiesen: Zwischen dem 21.11.1944 und dem 5.1.1945 wurden im Krematorium in Reutlingen 99 Tote des Lagers verbrannt. 15 Häftlinge, die zwischen dem 4.12. und dem 9.12.1944 starben, wurden im Krematorium in Esslingen eingeäschert. In einem Massengrab, das am 1.6.1945 entdeckt wurde, lagen 75 Leichen.
Die hatten aber ihren eigenen bockigen Kopf und haben gar nicht posiert.
Wunderschöne Strecken gabs direkt durch den Wald und das war schön kühl.
Aber in Ordnung, dort habe ich kurz an der Brücke Halt gemacht und habe die Eyach, die hier fließt fotografiert.
Schoß Hohenmühringen hat einen markanten, vielstöckigen Hauptturm mit neugotischen Zinnen und einem spitzen Ecktürmchen, der Stilelemente des Mittelalters, der Renaissance und des Historismus vereint.
Das das Betreten verboten ist, habe ich es nur von außen fotografiert, aber auch das ist schon schön.
Möchte ich unbedingt diese Woche noch radeln.
Erbaut wurde das Schloß im 12./13. Jahrhundert.
Tatsächlich ist es tiefer Wald und ich hatte ein wenig ein komischen Gefühl in der Magengrube, wohin mich dieser doch recht gruseliger Weg führt.
Das alles ist aber eher ein Wanderweg, hätte mir Komoot auch sagen können.
Ich habe es schon oft erlebt, aufgeben hat keinen Zweck und es ging weiter, ein kleiner Abwärtsweg tats sich mir auf, aber der war so schmal, dass ich hier nicht heruntergeradelt bin.
Gottseidank war ich dann endlich unten und ich sah die kleine Eisenbahbrücke über die Eyach.
Ich bin ja ein geogrphischer Bildgänger aber manchmal klappts halt doch und Komoot hat mich doch hier auch wieder durch die gestrichelte Linie gezeigt, wie ich wieder auf den richtigen Weg komme.
Ich bin dann weiter nach Eckenweiler geradelt und habe Bondorf passiert und bin dann durch die Ammeraue, dort entspringt die Ammer, (die Ammer ist ein 22 Kilometer langer Nebenfluß des Neckars) die bei Tübingen in den Neckar mündet.
Die Alb, die blaue Mauer, eine Schöpfung von Eduard Mörike.
Ich sag ja, ich bin so mit Touren beschäftigt, aber mir gefällt das und ich sehe auch sehr viel.
Wer sich mit Innenarchitektur beschäftigt, kommt an diesen Firmen und vor allem an diesem Designer nicht vorbei.
Harry Bertoia war ein italo-amikanischer Designer. Selbst die echten "alten" Bertoira Sessel haben heute noch einen hohen Marktwert.
HIER
der Schwiegervater von Gustav Knoll war Karl Vollmöller, bekannt in Stuttgart ist das
Vollmöller Areal, da möche ich schon lange darüber berichten.
mit dem Maler Hans Purrmann verheiratet war.
das erspare ich mir.
Tour am 24.Mai 2026
76 Klometer
1.710 Höhenmeter
855 Climb
5,5 Stunden Fahrzeit
2.343 Gesamtkalorien KCAL
Wetter: 20 Grad, sonnig
Luftfeuchtigkeit 68 %
Luftqualität: 2
Ich lese nachher nochmals durch, vielleicht hat sich ein Fehler versteckt, den bitte ich zu entschuldigen.
























































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