Mich zu hassen, macht dich auch nicht hübscher, Schätzchen.
Aus ´ma Scheißhafa wird nie a Suppaschüssel. *Schwäbische Weisheit*
Vor a bees Gosch ka mr ned nastanda. *Schwäbische Weisheit*
Diejenigen, die zu klug sind, sich in der Politik zu engagieren, werden dadurch bestraft, dass sie von Leuten regiert werden die dümmer sind, als sie. *Platon*
Halbdackel ist im Schwäbischen komischerweise die Steigerung von Dackel. *Rolf-Bernhard Essig*
Wenn jemand ein Dackel ist, dann ist der nicht besonders geschickt und eher ein bisschen dümmlich. Aber ein Halbdackel ist ein echter Blödmann! *Rolf-Bernhard Essig*
Wer die Grünen wählt, der wird sich später mal bitterste Vorwürfe machen. *Helmut Schmidt*

Sägezahntour nach Wiernsheim

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Diese Tour ist mein Freund vor einigen Wochen mit seinen Radlern gefahren. 

Mein Freund hat die Tour Sägezahntour genannt, weil es hier tatsächlich nur runter und rauf gegangen ist. 
So eine Tour hatte ich gestern auch, das war auch eine Sägezahltour, aber schöööön. 

Ich mag das, wenn man so runter und rauf muß, es ist mir lieber, als nur eine Flachetappe, wobei ich das auch mal mache. Aber ich finds eben langweilig. 

Wir haben uns also von hier aus aufgemacht und sind losgeradelt. Es war  eine Radtour nur in der Natur.

Die Tour ging über Markgröningen dann gleich den Berg hoch und hier sind wir ganz nahe der Brücke gewesen, die wir unten auf dem Glemsmühlenweg immer durchradeln. 
Es ist die Glemstalbrücke bei Markgröningen eine 348 Meter lange Brücke der Schnellfahrstrecke Mannheim-Stuttgart. Die Brücke erreicht eine maximale Höhe von 54 Metern über dem Tal und wurde zwischen 1985 und 1987 errichtet und besteht aus Spannbeton. 

 


Ist schon mal etwas ganz anderes, als immer nur hier unten durchzufahren. 

Zuerst haben wir wieder mal an einem Feld mit der Durchwachsenen Silphie (Silphium perfoliatum) angehalten. 
Ich habe auf meinen Blog schon oft über diese Pflanze berichtet. 

HIER  

Die Durchwachsene Silphie ist eine mehrjährige Staude, die oft als Bienenweide oder Energiepflanze genutzt wird. 

Sie wird auch Becherpflanze genannt, da ihre Blätter den Stängel umschließen und Wasser sammeln können. Die Pflanze ist sehr wüchsig und kann eine beeindruckende Höhe erreichen, während ihre gelben Blüten reichlich Nahrung für Insekten bieten. 

Das war tatsächlich so. Die Blüten waren heiss umschwirrt. Im Moment ist ja im Glemstal bei der Gelbbauchunke auch so ein Feld, da möchte ich auch gelegentlich mal hinradeln. 

Wie es so ist, habe ich mal wieder das Posthörnchen (Colias croceus) erwischt. Zur Zeit hat es aber auch derart viele Schmetterlinge hier und so viele Sorten. Ich habe auf den letzten Touren so viele Kaisermäntel gesehen, aber keinen erwischt, dafür eben andere.  

Mein Freund meint immer, dass es doch langweilig ist immer nur Schmetterlinge zu fotografieren. Mir gefällt es aber.  








Mein Freund ist immer hin und weg von den Sonnenblumen, die sind aber auch sowas von schön. 

Wir haben soviele Felder gesehen. 




 Ein Stück sind wir auch auf dem Keltenweg geradelt und sind hier an der Katharinenlinde vorbeigekommen, waren wir ja auch schon oft.

Von diesem Keltenweg, den ich auch schon oft gemacht habe, habe ich ja auch schon berichtet. 

Hier gab es einmal ein Frauengrab.

Dies hängt alles mit dem Hohenasperg zusammen, der ja mal auch ein Keltensitz war.

Alles zusammen kann man im Keltenmuseum in Hochdorf ansehen. 

Aber das gibt es noch sovieles. 

Der Keltenweg ich denke, ich werde ihn mal wieder abradeln. 

HIER 
 HIER 

Ich sehe gerade, ich habe meinen Besuch in Keltenmuseum in Hochdorf noch gar nicht gezeigt, das hat jetzt aber so lange auf der Festplatte "geschlafen", das eilt jetzt auch nicht mehr. Im Keltenmuseum in Hochdorf sind nur Replikate, die Originale und das Skelett vom Keltenfürsten befinden sich im Museum im Alten Schloß in Stuttgart, habe ich auch schon angeschaut. 

 Ich habe noch soviel auf der Festplatte und komme nicht dazu es zu zeigen.
Außer dem Schild ist allerdings nichts mehr zu sehen.  

Immer wieder so schön, die Kornfelder mit dem verschieden farbigen Getreide. 

 

 

Kurz vor dem Kreuzbachtal vor Vaihingen-Enz sind wir an diesem See vorbeigekommen. 

Er liegt wunderschön, aber man kann nicht drin baden, hier fließt das geklärte Wasser einer Kläranlage, die zu Großglattbach gehört ein.

Aber es summte und brummte nur so und ich habe diese schöne
Gebänderte Prachtlibelle, ein Männchen gesehen. 







Und dann geht es dann in das Kreuzbachtal, ich bin das erste Mal vor Jahren durchgefahren und wir haben dort die Feldgrille gefunden. 
Es dauerte eine Weile, bis ich wußte, was es damit auf sich hat. 

HIER    

Das Kreuzbachtal ist ein wunderschönes Naturschutzgebiet, allerdings führen hier nur "Naturwege" durch, die auch ziemlich durchfurcht sind. 
Aber es ist alles knochentrocken gewesen, es gab so viele Schmetterlinge. Die Erdgrille, habe ich  leider nicht gefunden, aber ich mache auch hier demnächst eine Tour hin. 

Mein Freund kannte das Gewächs nicht, es ist doch Knob- oder Zwiebellauch. 

 

 Und dann habe ich doch noch einen Schachbrettfalter oder auch Damenbrett (Melanargia galathea
erwischt.   



Es ging über Vaihingen an der Enz und über Sachsenheim, nein nicht auf dem Enztalradweg, sondern oben auf der Höhe, in Richtung Untermberg, wo wir noch einen Bekannten besucht haben. 
 
Der Abend wurde sehr schön im Garten, wir mußten dann aber in der Dunkelheit nach Hause radeln. So schlimm war es nicht. 
 
Zusammenfassung
Tour am 4.Juli 2026
80 Kilometer
2.059 Höhenmeter
1.029 Climb
1.030 Downhill
4.5 Stunden
Gesamtkalorien 2.450 KCAL
Wetter: 21 Grad, sonnig
Luftfeuchtigkeit: 51 %
Luftqualität: 2 

CO 2 Ersparnis = 12,6 KG
 

Einen schönen Tag, ich bin heute unterwegs in eine schöne Stadt. 
 

 

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