Das Kunststück der Lebensweisheit ist, den Schlaf jeder Art zur rechten Zeit einzuschieben wissen. *Friedrich Nietzsche*
Die schönsten und großartigsten Dinge auf der Welt kann man nicht sehen oder hören, aber man kann sie im Herzen fühlen. *Helen Keller*
Es gibt mehr Dinge im Himmel und auf Erden, als eure Schulweisheit sich träumen lässt. *William Shakespeare*
Man sollte auch an Wochentagen ein paar Augenblicke Sonntag sein lassen. *Unbekannt*
Es ist eine Verwandschaft zwischen den glücklichen Gedanken und den Gaben des Augenblicks: Beide fallen vom Himmel. *Friedrich Schiller*
Das wunderbarste Märchen ist das Leben selbst. *Hans Christian Andersen*

Mit dem Pedelec von Öhringen über Waldenburg, durch das Kochertal und an der Ohrn zurück nach Öhringen bzw. nach Heilbronn


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 Die erste Radtour im August führte mit von Öhringen aus nach Waldenburg und am Kocher und der Ohrn entlang. 

Ich bin von Bietigheim bis Heilbronn mit dem RB und in Heilbronn mit der S-Bahn nach Öhringen gefahren. Es war früh am Morgen und es war nicht viel los. Es war herrlich und ich hatte auch in der S-Bahn so viel Platz für mein Rad.  

Von Öhringen aus ging es dann am Limestor vorbei, das wurde extra für die Landesgartenschau in Öhringen im Jahr 2016 unter dem Motto "Der Limes blüht auf" errichtet. Tätsarb vchlich bewegt man sich hier auch auf dem Limesradweg. Auch ihn möchte ich dieses Jahr auf einer anderen Tour noch beradeln. 

Das Limestor in Öhringen (in der Cappelaue) ist ein buntes archäologisches Holztormodell (ca. 9,7 m breit und 4,85 m hoch).





Die Fahrt ging dann über Neuenstein, hier war ich schon öfters, 

HIER 

in Richtung Waldenburg. 

Waldenburg ist der Balkon Hohenlohes.
Waldenburg mit ca. 3.000 Einwohnern überblickt auf einer Höhe von 505 Metern die weite Hohenloher Ebene und zählt gemeinsam mit den Waldenburger Bergen zur höchsten Erhebung des Hohenlohekreises. 

Waldenburg ist Teil des Naturparks Schwäbisch-Fränkischer Wald und lädt zum Wandern, Radeln und Entspannen ein. 
Die Lage ist auch ein staatlich anerkannter Luftkurort und trägt auch dieses Prädikat.  

Aber auch unterhalb des Balkons gibt es zahlreiche Wohnplätze wie auch z.B. der Bahnhof. Waldenburg kann man auch von Heilbronn aus mit dem Zug erreichen, dazu braucht man 34 Minuten, allerdings muß man dann noch den Berg hochwandern, was eigentlich auch kein Problem sein sollte, ich habe das von Öhringen aus mit dem Rad gemacht, ja, es geht ganz schön hoch. 

Waldenburg stellt mit dem Gewerbepark Hohenlohe einen attraktiven Wirtschaftsstandort für mittelstädtische Unternehmen dar. 

Die Anfahrt von Öhringen bis Waldenburg dauert, ich dachte nicht, dass es so lange dauert, denn der Wind hat schon ordentlich geblasen und es ging wieder einmal, typisch für Hohenlohe rauf und runter. Es zieht sich hin. 

Aber dann erblickte ich von unten den Balkon und es liegt schon sehr schön auf diesem Bergsporn, den man natürlich auch mit dem Auto erreichen kann.

Waldenburg kann man auch von der Autobahn richtig gut sehen, wie es auf dem Bergsporn liegt.

Weil ich an diesem Tag eine große Tour vor mir hatte, dass sie allerdings so lang werden würde, hätte ich nicht gedacht, bin ich schon früh am Morgen mit dem Zug ab 6:00 Uhr ab Bietigheim  gefahren. 

Berichtet hat ich über diese Reise 

HIER  

Von der Ferne lag Waldenburg noch im Frühmorgendunst. 

Waldenburg kenne ich von Erzählungen meiner Eltern her. Sie kamen immer wieder, als mein Vater Bürgermeister in Langenburg war, mit dem Fürstenhaus Waldenburg-Schillingsfürst zusammen, deshalb wollte ich unbedingt hier einmal hin. 

Wie man sehen kann, wird auch hier renoviert und das Schloß ist nicht zugänglich, weil im Privatbesitz des Hauses Hohenlohe-Waldenburg-Schillingsfürst und fest bewohnt. 

Der Schloßhof ist aber frei zugänglich. 

Wie ich geschrieben habe, bin ich teilweise auf der Straße und dann abgebogen und den Wald nach oben geradelt.
Es geht ordentlich rauf und es kostet auch Strom. Aber so sparsam wie ich bin, war das nicht schlimm, ich habe ja einiges an Kilometern in den Beinen. 

Oben angekommen, habe ich erst mal die Landschaft angeschaut, ist schon schön, wenn man nicht so früh dran ist, aber ich war auch so zufrieden. Aber, wenn die Leute auch so von Waldenburg schwärmen, ich fand es nicht so prickelnd. 




 

Aber es ist Hohenlohe mit viel Geschichte, insbesondere die, aus der Nazizeit. 
Ich hatte ja schon geschrieben, dass Hohenlohe eine Nazihochburg war und dazu gehörte auch Waldenburg. 

Es gibt noch ein Waldenburg in Polen und die Geschichte mit dem Goldzug der Nazis, die hat aber mit diesem Waldenburg in Hohenlohe nichts zu tun.  

Da ich ja grundsätzlich neugierig bin, habe ich mir schon die Spruchkammerakten in Ludwigsburg von bestimmten Personen angesehen. 

Da weiß ich jetzt auch Bescheid, das ist immer und immer wieder sehr interessant.  

Ich habe sogar wieder mal einen Opa eines Bekannten herausgezogen. Aber ich möchte hier jetzt nicht darüber schreiben, unten am Schluß komme ich nochmals drauf zurück. 

Gerade der Adel war ja so begeistert von Adolf Hitler. 

Ich habe mein Rad dann durch Waldenburg geschoben, hin und her geschaut, aber vom Stuhl hat es mich nicht gerissen und ich habe mich hinterher gefragt, warum ich mich hier so sehr nach oben geradelt habe. Aber ich habe anderes festgestellt, dass man von hier aus den Berg hinunter an soviele Orte kommen kann. 

Ende des 2. Weltkrieges wurde Waldenburg zu 90 % von der US Armee zerstört, weil sich deutsche SS-Einheiten auf dem bergigen Stadtgebiet verschanzten und von dort aus amerikanische Truppen in der umliegenden Ebene angriffen. 
Daraufhin nahmen US-Artillerieeinheiten, die die Stadt ab dem 13. April 1945 tagelang unter schweren Beschuss, gefolgt von erbitterten Infanteriekämpfen bekämpften. 

Das historisch geprägte Waldenburg eignete sich für deutsche Verbände militärischer Beobachtungs- und Gefechtsposten. 

Als Reaktion auf diesen Beschuß von SS-Einheiten belegten die Amerikanischen Truppen ab dem 13. April 1945 tagelang mit Phosphorgranaten. Wer weiß, was Phosphor ist, kann sich vorstellen, was die Einwohner hier durchgemacht haben. 
Nach dem Infanterieangriff am 15. April 1945 führten die Gefechte beim Aufspüren verbliebener deutscher Soldaten zu verheerenden Häuserkämpfen mit Bränden, die den größen Teil  der alten Bausubstanz vernichteten.  

Waldenburg wurde aber sehr liebevoll wieder aufgebaut.  

Der historische Nachtwächterturm in Waldenburg mit seinem markanten kegelförmigen roten Ziegeldach und der blumengeschmückten Stadtmauer. 

Der Wehrturm wurde 1490 als Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung erbaut und diente später als Tor- und Nachtwächterturm.  


 

Der Lachnersturm in Waldenburg. Er ist ein historischer, ca. 33 Meter hoher Wachturm aus dem 12. Jahrhundert und gilt als höchster Aussichtsturm der Region Hohenlohe. 

Der Turm stammt im Kern aus dem 12.Jahrhundert und ist nach einer Wächterfamilie benannt. Einst diente er als Wohnsitz des Obertürmers, der den Stadteingang bewachte. 

Man kann ihn zu bestimmten Zeiten besichtigen. Der Aufstieg beträgt 100 teils mittelalterliche Treppenstufen, ist man oben soll sich ein schöner Ausblick über die Hohenloher Ebene (da hat es jetzt ja jede Menge Windräder und das muß ich nicht unbedingt sehen) bis zu den Fränkischen Höhen und dem Odenwald. 

Ich war leider zu früh dran, deshalb war er noch geschlossen.  

 
 
Die Toranlage und die Schanz








St. Ägidien in Waldenburg, es handelt sich um eine im späten 16. Jahrhundert erbaute Renaissancekirche. Der Entwurf geht auf den Stuttgarter Baumeister Georg Siegle unter Beratung von Heinrich Schickhardt zurück. 

Am markanten Turm sind eine schöne Turmuhr und eine Sonnenuhr zu sehen.  
 Der Chor der Kirche diente früher bis 1679 als historische Grablege der Grafen von Hohenlohe-Waldenburg. 
Ich hatte gerne die Kirche besucht, aber hier war ein Gottesdienst und da störe ich die Leute lieber nicht.  

Hier auf dem Marktplatz steht auch der Phönix-Brunnen. 
Er symbolisiert mit seiner markanten Skulptur den Aufstieg des Fabelwesens aus der Asche und erinnert an die Zerstörung und den Wiederaufbau der Stadt. 

Der Phönix aus der Asche, der aufsteigt, das sollte doch bekannt sein. 
Der Brunnen ist von 1987 und von Hermann Koziol, dürfte auch bekannt sein. 

Hermann Koziol schuf unter anderem den Hamballe in Öhringen. HIER 
Dort habe ich auch geschrieben, was ein Hamballe ist. 



Kurz war ich noch im Schloß, da ja wie oben erwähnt, bewohnt ist. Hier kann man nur in den kleinen Schloßhof. Aber auch hier war die Kapelle geschlossen. 







Das Wappen




Mehr Information zum Schloß findet man HIER

Fazit zu Waldenburg:

Es ist nett, vielleicht ist es noch netter, wenn nicht soviel gebaut werden würde. Aber ich hatte mir das anders vorgestellt. 
Was mir natürlich gefallen hat, war, mit meinem Rad im 
E-MTB-Gang durch den Wald und entsprechende Wege hier heraufzuradeln. 
Dieses Rad hat sich in jeder Hinsicht gelohnt. 

Die Abfahrt hat natürlich noch mehr Spaß gemacht. Stark frequentiert war die Strecke nicht. Wer radelt denn auch schon hier herauf. Allerdings, als ich an der Straße war fuhren schon viele Autos in Richtung Waldenburg nach oben. 

Tschüss Waldenburg, mich sieht man hier nicht wieder. 
Aber es ist interessant, welche Touren man hier in die andere Richtung berab fahren kann. 
Das geht bis in den Mainhardter Wald, aber da mache ich schon eine anderen Tour, die schon geplant ist. 
 

Ich bin dann in Richtung Künzelsau, auf der Bahntrasse der ehemaligen Kochtalbahn geradelt. Diese Bahn war eine Nebenbahn von Waldenburg über Künzelsau nach Forchtenberg. 
Der Personenverkehr endete 1981 und der Güterverkehr 1991. 
Diese Trasse ist ein sehr beliebter Radweg und man kann es doch tatsächlich laufen lassen. 
 
Hier kommt man auch in Kupferzell vorbei und diesen ehemalige Bahnhof kann man heute im Museumdorf in Wackershofen bei Schwäbisch Hall besuchen. 

Wer sich für dieses Museumdorf noch interessiert, kann das 
HIER ansehen.  
 
ES ist eine schöne Strecke, die sich sehr gut beradeln lässt, aber viel war hier nicht los, es war auch gut warm. 
Da Radeln nur die, die hart sind und in den Garten wollen. 
 
Künzelsau ist erreicht, ich war mal vor Jahren bei einer Hochzeit dort, aber ich hatte keine Lust mir das Städtchen anzusehen.

Aber an der Brücke über meinen Lieblingsfluß dem Kocher, habe ich dann doch gehalten. 
 
Den Kocherweg habe ich jetzt aber auch von der Mündung bis zur Quelle immer wieder auf anderen Touren beradelt und es ist bestimmt nicht die letzte Tour an diesem Fluß. Ich mag diesen Fluß, erinnert er mich doch sehr an Neuenstadt und Cleversulzbach. 
 
Hier bin ich dann noch mit ein paar jungen Leuten ins Gespräch gekommen und ich habe sie ein wenig über den Kocher aufgeklärt, erschreckend finde ich, dass sie nicht mal wissen, wo der Kocher entspringt und in welchen Fluß und wo er mündet, obwohl sie in Künzelsau wohnen. 
Was lernen die in der Schule?

Sie haben sich aber sehr interessiert gezeigt. 

Ich denke, dass ich Künzelsau auf einer anderen Tour dennoch nochmals anradeln werde. Muß aber erst mal schauen, ob es auch für mich interessant ist. 
Vorher habe ich aber noch andere Touren. Das Jahr ist ja auch noch lange und das Wetter hoffentlich auch. 


 
Es geht weiter immer schön am Kocher und über den Kocher entlang in Richtung Ingelfingen. 

Dort sieht man auch die 1948/1949 errichtete Kocherbrücke der Bundesstraße 19 in Künzelsau.  



 In Ingelfingen halte ich erst mal kurz vor der dortigen Kocherbrücke an und inspiziere dieses wunderhübsche, aber sehr ungepflegte Häuschen. 
 
 


Verstehen kann ich nicht, wie man so ein schönes Baumwerk mit einem Streusalzteil und einer Bushaltestelle verschandeln kann.
Ich würde mich in dieses Häuschen nicht setzen und dort auf den Bus warten. Es ist so schmutzig und es hat Spinnenweben, dass es mir gegraust hat. 

Es ist das klassizistische Zollhaus, das heute als ungewöhnliches Wartehäuschen genutzt wird. Architektonisch interessant, weil es an einen antiken Tempel mit ionischen Säulen und einem halbrunden Bogenfenster über den Eingang erinnert. 
Das Zollhaus stammt aus dem 18. Jahrhundert.  
 
 
 
Dabei fällt mir oben am Berg auch diese Ruine auf. 
Es ist die Burgruine Lichteneck eine im 13. Jahrhundert erbaute Spornburg in Ingelfingen.
Sie thront oberhalb der Weinberge und wurde in den 1970er Jahren umfassend saniert. 
 
 
 
Um 1250 von Kraft von Boxberg erbaut. Vermutlich wurde sie im 15. Jahrhundert durch Blitzschlag zerstört. 
Die Burg ist frei zugänglich und wieder ein Höhepunkt, den ich mir erradeln kann.
 
Weiter geht es am Kocher entlang bis ich kurz vor Niedernhall diese schöne Bogenbrücke sehe. Ich mag diese Bogenbrücken, diese scheint ist ziemlich neu.  
 


Noch ein bisschen und ich bin am Salztor und der Stadtmauer von Niedernhall. 
Ich habe es ja oben im Post schon erwähnt, hier hatte ich einen Lehrer, der war eben so, wie Lehrer damals waren und als ich in Niedernhall war, habe ich mir seine Spruchkammerakten in Ludwigsburg bestellt und sie auch eingesehen. 

Naja, ob die Familie auf so einen Opa stolz sein kann. Ich weiß es nicht, aber so wird es vielen gehen. Die wollen das ja auch gar nicht wissen und meckern.  
Niedernhall habe ich mir kurz angeschaut, es ist nett, hat viele Fachwerkhäuser und ein Solebad.  
 
Das Salztor in Niedernhall ist ein historischer Torturm der mittelalterlichen Stadtbefestigung, die bis 1363 nach der Stadterhebung durch Kaiser Karl IV. errichtet wurde. 
Es zeichnet sich im unteren Bereich und einem charakteristischen Bereich aus. 
Das Salztor war das Eingangstor nach Niedernhall. 
Heute ist es leider nicht mehr begehbar. Aber auch Niedernhall ist ein sehr reizvolles mittelalterliches Städtchen. Aber alles kann man sich beim besten Willen nicht ansehen.  

 



 


Es geht wunderbar und immer schön am Kocher entlang, bis ich dann in Forchtenberg bin. 

Wer sich für unsere dunkle Geschichte interessiert, der kann vielleicht mit dem Namen Forchtenberg etwas anfangen. 
Warum, die Geschwister Scholl, das sollte einem ein Begriff sein, sind hier aufgewachsen. 

Leider konnte ich das Rathaus in Forchtenberg, in dem es eine Ausstellung dazu gibt nicht besuchen, weil Sonntag war. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ich einiges über die Weiße Rose weiß. 

Berichtet habe ich ja schon davon, als ich vor einigen Jahren in Murnau war und dort das Geburtsthaus von 
Christoph Probst angeschaut habe. 

Hier endet leider vieles an Wissen bei manchen Leuten.
 
Ich habe mir aber die Burg Forchtenberg angeschaut.

Sie hat eine sehr lange Geschichte und das kann und will ich nicht wiederholen, das kann man auch 
HIER 
lesen. 
 










Um auf die Burg zu kommen, geht eine Straße, eher ein Wanderweg hoch, den bin ich hochgeradelt und dann auf der anderen Seite wieder runter. 
Dieser Pfad ist gewöhnungsbedürftig aber durchaus befahrbar und man kommt unten in der Stadt heraus. 



 
Hier in Sindringen, bin ich vor einiger Zeit auch schon mit dem Rad gewesen, bin aber dann in eine andere Richtung geradelt. 
Dieses Mal ging es in Richtung Öhringen also nach rechts. 
Damals bin ich links geradelt und dann erst nach einigen Kilometern nach Öhringen.

Ich mag diesen Fluß Kocher, die hohenloher Lebensader.  
 

 
Aber dieses Mal wollte ich ja zur Ohrn und den Orntalradweg fahren. Auch ihn bin ich schon so oft gefahren, es ist ein sehr schöner Radweg. 
 
Es ist unglaublich, was man so alles wegradeln kann und dabei doch noch so viel über seine Heimat erfahren kann.
 
Pustekuchen und auch hier ging es den Berg rauf, naja, gottseidank bin ich wieder mal die flachen Strecken ohne Strom geradelt und so konnte ich hier etwas mehr verbrauchen.
 
 Ja, wer es mag, die Landschaft ist verschandelt und so toll sind die Windräder für die Umwelt auch nicht.
Ich habe eine Bekannte in Waldenburg, die neben so einem Windrad wohnt. Das geht den ganzen Tag "wumm, wumm, wumm"!
 

Noch einen kleinen Abstecher zum Eichacher Türmle in Eichach.
Eichach ist ein Stadtteil von Zweiflingen im Hohenlohekreis.
Es ist ein markanter Fachwerkturm mit einem Ziffernblatt und einem Glockenaufsatz, der als Wahrzeichen und Schmuckstück des Dorfes gilt.  


 Jetzt gehts abwärts und wie, ich lass es laufen, denn es kommt ja keiner und es schont die Bremsbeläge und so komme ich dann zur Ohrn, auf den Ohrntalradweg in Richtung Öhringen. 

Die Ohrn ist ein 32 Kilometer langer Fluß und entspringt im Mainhardter Wald, hier geht die Radelung demnächst hin. 



Der Ohrntal-Radweg bei Öhringen führt über sieben bunt gestaltete Regenbogen-Brücken nach Ohrnberg. 
Nett ist, dass man hier keinen physischen Schlüssel benötigt, aber an jeder der 7 Stadtionen ist ein Geocache (eine kleine versteckte Dose) platziert, richtig nett für Kinder.  
 





 
Eine der vielen Perlen am Ohrntalradweg, diese wunderschöne Haus. Allerdings die oberen Fenster passen nicht, es verschandelt das ganze Haus. Mir tut das weh. Vielleicht sehen es andere nicht, aber ich.  
 
 
Ich trudele in Öhringen ein, sehe ein Cafe, aber gleichzeitig sehe ich auch auf meinen Bahnnavigator und der sagt mir, dass in 10 Minuten ein RE Zug nach Heilbronn fährt. 

Der nachfolgende Zug und auch die zwei S-Bahnen, die kommen sollen, fallen aus. 

Ich radele zum Bahnhof und warte in der Sonne.
Dann kamen  auch gleich viele Leute und eine Rollstuhlfahrerin. 
 
Berichtet habe ich darüber 
 
Ich hatte noch genug Strom, der Weg nach Heilbronn ist ca. 
30 Kilometer das langt. 

Zudem falls es einmal nicht langt, ich kann auch ohne Strom mein Rad bewegen. 
 
Ich bin die Strecke schon mal gefahren und es geht gut. 
So kommen an diesem Tag eben über 100 Kilometer zusammen, mir macht das nix aus. 
 
Über Öhringen habe ich auch schon viel berichtet. 
Auch hier möchte ich noch eine Tour auf dem Limesradweg radeln. 
 
 
In Heilbronn habe ich mir dann am Bahnhof einen Kaffee und Brezeln gekauft, aber das steht dann alles in dem o.g. Link, wer es lesen will, bittesehr. 
 
 
Zusammenfassung:

Tour am 02.08.2026
106 Kilometer
1.704 Höhenmeter
814 Climb
890 Downhill
5 Stunden Fahrzeit
Gesamtkalorien 2.500 KCAL
Wetter: 21 Grad sehr sonnig
Luftfeuchtigkeit: 67 %
Luftqualität 2

CO2 Einsparung = 12,9 KG 




Als Quellen hat mir hier oftmal Wikipedia geholfen. 

Hier regnet es und ich hoffe, dass ich morgen ganz gut
mein Ziel erreichen kann.
Ein Regenschirm wird gute Dienste leisten. 

Am Donnerstag kommen Blümchen und am Freitag stelle ich ein Buch vor, das genau Waldenburg betrifft. 
 
Wer natürlich nach solch eine Tour aussieht, wie aus dem Ei gepellt, den kann ich nur beglückwünschen, dann habe ich doch was falsch gemacht.  
 
 
 

 

Kommentare

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Auch so lapidare Kommentare, die dazu dienen, dass man die Seite des Kommentators anklickt, wie "ich war schon lange nicht mehr hier" lasse ich ebenfalls nicht mehr zu, weil des koin Kommentar isch, sondern a Mischt."
Mir wäre das wirklich zu blöd, sowas zu schreiben.