Ich habe jede Minute des Trainings gehasst, aber ich habe mir gesagt: „Gib nicht auf. Quäle Dich jetzt und lebe den Rest Deines Lebens als Champion.“ * Muhammad Ali*

rfolg ist eine Treppe, keine Tür. * Dottie Walters*

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Mit dem Pedelec im Büsnauer Wiesental

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Am Samstag war die Wettervorhersage nicht so dolle und es sollte regnen. Trotzdem haben wir und entschlossen, ins Büsnauer Wiesental zu fahren.

Das Naturschutzgebiet Büsnauer Wiesental befindet sich im Naturraum zwischen Schönbuch und Glemswald und liegt auf dem Gebiet der Landeshauptstadt Stuttgart zwischen Büsnau und Vaihingen. 

Die Arteninventar-Liste des Gebietes enthält über 
260 Pflanzenarten, 7 Amphibienarten und über 100 Vogelarten. Die Trollblume wächst hier, die im Mittleren Neckarraum recht selten geworden ist, nun aber wieder im kommen ist.


Es gibt Amphibienarten,
Erdkröte, Laubfrosch, Teichfrosch,  Kleiner Wasserfrosch, Grasfrosch, Bergmolch und Teichmolch. den den Vogelarten sind es Bekassine, Braunkehlchen und Waldschnepfe.

Vom Wohnort aus bin ich über Ludwigsburg und den Römerhügel auf die Solitudeallee (habe ich auch schon berichtet) gefahren.
Es ist inzwischen zu meinem Anfahrtsweg nach Stuttgart geworden. Ich fahre inzwischen mehr mit dem Rad, als mit meinem Auto. 

Beim Römerhügel geht es recht gut nach oben in die Höhen, aber inzwischen mag ich diese anspruchsvollen Strecken lieber, als immer nur flach und geradeaus.

Man radelt am Gefängnis in Stammheim vorbei und fährt dann weiter auf die Solitudeallee und am Gasthaus Neuwirtshaus vorbei. Überquert die B 27/B10 und fährt weiter auf dem Radlthon Richtung
Korntal von dort aus gehts nach weiter in Richtung Schloß Solitude.
Man fährt ein Stück auf der Bergheimer Steige und fährt dann in den Wald, der, es ist eine ordentliche Steigung dann zum Schloß Solitude führt.

Nun sind wir im Rot- und Schwarzwildpark und dort in ja auch bekanntlich das Bärenschlössle. Wir wollen aber in das Büsnauer Wiesental und müssen uns links halten. Dort fahren wir dann weiter und überqueren die Mahdentalstraße und schon sind wir am Denkmal für Veit Demmler.








Veit Demmler war der Sohn eines Tuchfabrikanten namens Christoph Demmler aus Calw. 
Er starb am 10. Juni 1621 im Alter von 13 Jahren bei Stuttgart. 
Zur Erinnerung an ihn ließ sein Vater 1622 ein Denkmal errichten. Stilmäßig ist es von der Renaissance zum Barock zuzuordnen. 
Das 4,50 m hohe Denkmal steht auf einem Sockel mit quadratischem Grundriss.
1910 wurde das Denkmal von den Bildhauern Schneck und Bareiß renoviert. 

Von hier aus fahren wir einen Waalweg, der u.a. für die Wasserversorung der drei Seen verantwortlch war, als Stuttgart noch von nicht von der Bodensee Wasserversorgung gespeist wurde, sondern das Wasser aus den Seen bezogen hat.






Es ist wunderbar hier zu sehen wie der Geißbart
 (Aruncus dioicus) wächst.
Weiter geht es und das Wetter wurde leider immer schlechter und es regnete zeitweise auch. Donnergrollen und naja, ich wollte ja ins Wiesental und das habe ich auch gemacht. Ich habe leider keine Amphibien gesehen. Nur die Vögel zwitscherten und der See lag ruhig.
Sorgenvoller Blick nach oben, Radeln wir zur Universität am Pfaffenwaldring und steigen dort in die S-Bahn ein. Nein, da hätten wir das alles was noch folgte nicht gesehen. 




Ein paar Reiher waren auch da, die waren aber zu weit weg.





 Es waren auch wenig Leute unterwegs. Aber ich habe dir ein paar Bilder mitgebracht und habe auch den Gelben Steinklee und das Weiße Labkraut fotografiert, nach dem neulich gefragt wurde. Beides gibt es hier in Hülle und Fülle. 





Es wurde immer dunkler und wir wollten noch zum Katzenbachssee fahren und uns dort einen Kaffee gönnen aber das haben wir dann gelassen und sind zurück zur Mahdentalstraße (die früher die Solitude Rennstrecke war, wir wohnten ja in Leonberg und waren dort immer zu Gast, wenn das Solitude-Rennen war und mein Favorit war immer der Schwede Joakim Bonnier. Damals mein absoluter Schwarm) zum Rasthaus Glemseck gefahren. Dort befindet sich der Eingang zum Glemsmühlenweg.

Unterwegs sieht man so einiges auf dem Glemsmühlenweg. 


Den Glemsmühlenweg bin ich schon oft rauf und runter gefahren. Hier gehts nur runter und dieser Weg ist ein Klacks, wel man es rollen lassen kann, vor allem, wenn man mit dem Pedelec fährt.

Dazwischen regnete es immer wieder mal und dann kam die Sonne wieder. 

Dann ging es weiter Richtung Markgröningen und kurz davon im Glemstal habe ich eine Invasion von Kaisermänteln und Grünadern-Weißlingen getroffen.








War toll!

Was ich auch noch überall gesehen habe, ist

Odermenning (Agrimonia Eupatoria)

Kennst du den?

Ich habe noch nie soviel Odermennig gesehen, wie zur Zeit überall ist er da. Bis vor kurzem war das nicht so. 

Der Odermennig begleitet uns seit tausenden von Jahren als Heilpflanze.




Im "Papyrus Ebers" einem medizinischen Text aus dem alten Ägypten, wird er als Augenheilmittel erwähnt. 
Auch wurde das Kraut bei Gedächtnisschwund angewandt. Wohl deshalb weihten die Griechen diese Pflanze der Göttin Athene, denn wie es heisst, entsprang die Göttin der Weisheit einst ihrem Vater Zeus aus dem Kopf. Im Mittelalter empfahl Hildegart von Bingen bei Gedächtsnisschwäche eine Kopfwaschung mit dieser Pflanze. Heute wissen Forscher: Das Kraut schützt die Nerven im Gehirn. 

Die Pflanze gedeiht auf trockenen Wiesen, an Wald- und Wegrändern. Aus einem robusten Wurzelstock und einer kleinen bodenständigen Blattrosette wächst ein fester, dünner, behaarter Stängel, der 50 bis 60 cm hoch wird. Die Blätter stehen direkt am Stängel. Ihre Unterseite ist graufilzig, die Oberseite dunkelgrün und seidig behaart. Die goldgelben Blüten zeigen sich in langen Ähren am Stängelende und öffenen sich von Juni bis September. Sie durfen leicht nach Honig. Während sich oben noch neue Blüten öffnen, bilden sich unten schon Früchte. Sie tragen winzige Häkchen und heften sich an die Hosenbeine oder Tierfälle und sorgen so für die Verbreitung. 

Es folgen nun noch einige Radtouren.
Gestern bin ich mit dem Rad nach Heilbronn und wieder zurück gefahren und habe mich mit Brigitte getroffen und wir haben geschwätzt und die Bundesgartenschauanlagen von letztem Jahr angeschaut.
Bericht folgt.

Heute war ich hier auf dem Wunnenstein und auf einem Berg mit dem Rad und habe soviele Schmetterlinge gesehen, auch sogar viele Zitronenfalter. Wunderbar! Bericht folgt auch!

Mich würde es freuen, wenn viele Radler auch einmal von ihren Radtouren berichten würden. Vielleicht kann man dann auch die Tour mal nachfahren. 

Leider funktioniert die Seite vom Stadtradeln noch nicht. Aber eingetragen habe ich alles, nun muß ich schauen, dass das klappt. Meine Blogrunde erledige ich morgen. 

Magst du mal beim Radelnden Uhu schauen, der radelt auch und mit einem normalen Fahrrad, da bin ich auch platt

https://lutz-brauer.com/2020/07/01/werratal-radweg-2020-von-der-quelle-bis-eisenach/ 


Tour am 27.Juni 2020




73,76 Kilometer
 
Fahrzeit: 3,50 Std. 

618 Höhenmeter
499 maximal
229 minimal

Wetter 26 Grad
Luftfeuchtigkeit: 56 %




Kommentare

  1. Lieeb Eva,
    da bist du ja tüchtig mit dem Radel unterwegs gewesen, und hast - trotz schechter Wetterprognosen - eine Menge Schönes gesehen! Gut, dass ihr euch vom Donnergrollen nicht habt abhalten lassen!
    Ich wünsche dir einen wunderschönen und weiterhin aktiven Juli!
    Herzlichst, Traude
    https://rostrose.blogspot.com/2020/06/ein-naturreservat-und-drei.html

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  2. Solche Touren sind einfach herrlich und eine Wohltat.
    Ich bin sehr froh über die Erfindung des Pedelec, so können auch kranke Menschen, die sonst nicht die Kraft haben, mit dem Rad die Natur genießen.

    LG Jo

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  3. Spannnend, spannend was du da wieder mitgebracht hast, muss ja ein wunderbares Schuzgebiet sei nwo du durchgeradelt bist. Die vieln Blumen am Wegrand machen aktuell wirklich eine besondere Freude. Auf Trollblumen treffen wir in den Alpen regelmässig - es sind Herrchens Lieblinge, das mit dem Odermennig ist uns auch aufgefallen, neuerdings hat er sih sogar in unseren Garten eingeschlichen und es scheint ihm da zu gefallen. Ja, es ist Sommer geworden die Zeit wo der prächtige Kaisermantel fliegt.
    Danke fürs virtuelle Mitnehmen - Ayka mit Anhang

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  4. Liebe Eva,
    danke für die herrlichen Bilder!
    Ich wünsche Dir einen angenehmen Tag!
    ♥️ Allerliebste Grüße, Claudia ♥️

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  5. Liebe Eva,
    wie schön, dass Du Dich vom wechselhaften Wetter nicht von dieser herrlichen Tour hast abhalten lassen. So viel Natur, so viel Flora und Faune, das sieht man nicht überall. Toll finde ich das Bild, wo sich die blühenden Pflanzen geradezu auf den Weg legen bzw. sich vor euch "verneigen". ;-)
    Liebe Grüße
    moni

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  6. Diese Tour hat sich doch gelohnt liebe Eva,
    über 70 km, Hammer.
    Was das Denkmal wohl alles erzählen könnte, so alt wie es ist.
    Und wieder Schmetterlinge gefunden, waren sie zutraulich?
    Dir einen schönen Abend, lieben
    Nicole

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    1. Liebe Nicole,
      70 Kilometer sind mit einem Pedelec kein Problem.
      Ein bisschen Übund und das war es dann.
      Aber so 70 bis 80 Kilometer mache ich doch meistens.
      ;-))
      Lachende Grüße Eva, die heute allerdings nur 40 Kilometer geradelt ist.

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  7. Beautiful nature photos Eva. Especially I loved your stunning butterflies and the close shot of Aruncus dioicus is really beautiful. Wishing a fine weekend.

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