Radtour zur Burg Horkheim
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Mein Weg führte mich am 1. Samstag im Juli von hier aus über Lauffen am Neckar, auf dem Neckartalradweg und über Nordheim nach Horkheim.
Unterwegs gab es schon einiges zu gucken, die Karden fangen an zu blühen und die Aussicht auf die Weinberge ist wunderschön. Das Kohlekraftwerk kann man auch sehen, Was damit passiert, das gibt es spezielle Pläne, die mir aber nicht bekannt sind.
Wenn man so früh am Morgen radelt, hat man zwar wenig Radelverkehr, aber es ist in der Landschaft noch recht diesig.
Gemüse, Salat und auch Tabak wächst in Horkheim, das ein Stadtteil der Stadt Heilbronn ist.
Dieser Stadtteil wird nicht umsonst der Garten Heilbronns genannt.
Leider ist mir bislang entgangen, dass Horkheim auch eine Burg hat.
Sie ist auf jeden Fall sehenswert und ihre Anfänge liegen im 12./13. Jahrhundert.
Die Burg Horkheim ist auch Austragungsort für viele Konzerte und Ausstellungen.
Die Burg ist in Privatbesitz, aber kein Mensch hat etwas dagegen, wenn man in den Innenhof geht und dort ein wenig Fotos macht. Im Gegenteil, ich fand ein paar Burgleute, mit denen ich einen netten Plausch hatte.
Die Burg ist nicht zugänglich, aber es gibt hier im Burghof einige nette Dinge und auch zum gucken ist es recht schön dort. Es gibt einen kleinen Garten, der so wunderhübsch ist, dass ich am liebsten alles fotografiert häte.
Näheres gibt es hier:
Ganz angetan war ich vom Silberblatt soviel habe ich noch nie gesehen.
Am Anfang der Straße zur Burg gibt es dieses Haus, das verlassen ist und man kann hier richtig gut das Fachwerk sehen und wie es mit Nägeln befestigt ist. Ich bin mal gespannt, ob sich hier mal etwas tut. Veilleicht steht es auch unter Ensemble- oder Denkmalschutz und es hat sich noch niemand gefunden, der das Haus entweder renoviert oder ein neues Haus in diesem Stil baut.
Wer sich mal mit dem öffentlichen Baurecht auseinandersetzt, der weiß, dass manches recht schwierig ist.
Weiter ging es dann über Heilbronn und über die Weinberge in Richtung Weinsberg und genau hier habe ich dann einen Blick auf das historische Wengerthäusle richten können, über das ist mal berichtet habe.
Ich bin übrigens sehr gerne in dieser Gegend und oft lasse ich die Erinnerungen schweifen und wenn ich so über alles das, was ich hier erlebt habe, nachdenke, dann kommen mir oft die Tränen. Es sind meistens aber keine Freudentränen.
Vielleicht ist es auch eine Vergangenheitsbewältigung, dass ich mich dort so oft aufhalte.
Von Heilbronn bis Weinsberg ist es nicht weit und es geht doch immer wieder den Berg hoch, was ich nicht schlimm finde und ebenso gehts wieder runter.
Wenn nicht dann gibt es sie hier.
Ich fahre immer wieder gerne auf diese schöne Burg,
1. wegen dem Blick von oben und
2. wegen der schönen Rosen, die an den Weinbergen stehen, das ist der Rosenweg.
Berichtet habe ich hier schon mal davon.
Warum man an Weinbergen oft Rosen findet, das habe ich ja schon mal geschrieben.
In diesem Post kann man fündig werden.
Über die Weibertreu habe ich schon sehr viel geschrieben:
hier:
Aber hier dennoch nochmals ein Auszug aus dem Post.
Manchmal
sieht man noch Rosen an den Weinbergen. Wir waren wieder am Mittwoch on
Tour, haben viel gesehen und haben auch Rosen in den Weinbergen
gesehen.
Sicherlich ist es bekannt, dass Rosen ähnliche Vegetationsbedingungen, wie der Rebstock braucht.
Die Rose ist sehr empfindlich gegenüber Krankheiten, wie z.B. Mehltau ist und so diesen schneller anzeigt, wie der Weinstock. Mehltau ist ein Pilzbefall, der sich viel früher an der Rose zeigt, deshalb kann der Weingärtner schneller reagieren. Die Rose wird im Weinberg auch als Indikatorpflanze bezeichnet.
Leider
ist die Rose als Indikatiorpflanze in Vergessenheit geraten, weil es
heute moderne Schädlings- und Krankheitsbekämpfungsmittel gibt. Oft sind
die heutigen Rebsorten nicht mehr so empfindlich.
Ich finde Rosen
am Weinberg auch als eine Verschönerung und sie haben trotzdem nützliche
Eigenschaften. Rosenhecken dienen vielen Nützlingen als Unterschlupf
und auch als Nahrungsquelle, wie z.B. der Honigbiene und auch den
Weinberg vor Erosionen schützen können.
Hier kann man auch den Schwalbenschwanz finden und überhaupt viele Schmetterlinge. Ich habe allerdings fast 1 1/2 Stunden gebraucht, um diese Aufnahmen zu machen. Allerdings hat mir der liebe Gott hier sehr geholfen.
Ich bete immer ein Vaterunser und dann tatsächlich kommt so ein Schwalbenschwanz angeflogen. So ein Gebet wirkt Wunder und ich kann mich nur beim lieben Gott bedanken aber auch bei meinem Schutzengel.
Doch, vor jeder Tour und nach jeder Tour bedanke ich mich beim lieben Gott und meinem Schutzengel.
Es ist unglaublich, was für alles auf dem Rad sitzt, wenn die so Auto fahren, dann gute Nacht. Da wird nichts beachtet, keine Vorfahrt, da werden Linkskurven eng genommen und und und. Naja, schade, dass Fahrräder keine Nummernschilder haben.
Dann läuft einem auch noch eine Eidechse über den Weg.
Ganz besonders interessant finde ich das "Steinerne Album" von Justinus Kerner. Dieser Arzt und Schriftsteller ist fest mit der Weibertreu verbunden. An den Mauern kann man immer wieder Inschriften erkennen, z.B. von Friedrich Silcher, kennt man den heute denn noch?
Wer meinen Blog kennt, weiß, dass ich schon viel über diesen bekannten Arzt Jusinus Kerner berichtet habe.
Im Stein kann man verschiedene Zitate aus Kerners Buch u. a. zu sehen.
Gelegentlich werde ich mir die Burg auch mal innen ansehen aber da warte ich noch bis das Wetter nicht mehr so schön ist.
Was ich mir schon lange auch einmal ansehen wollte, ist der Römische Gutshof, der direkt in Weinsberg unterhalb der Weibertreu liegt.
Zu sehen sind schöne alte Fresken und auch das Badehaus. Ich fand es interessant, wie das so funktioniert hat.
An das Warmwasserbad schließen zwei weitere Räume an, die ebenfalls so beheizt wurden.
Es ist schon toll, was so zu früher Zeit schon entstanden ist und werde da immer ganz ehrfürchtig.
Danach ging es dann wieder den Berg hoch und über die Heilbronner Waldheide und Donnbronn nach Hause.
Die Waldheide in Heilbronn ist vielleicht noch bekannt, hier gab es mal einen Unfall mit den Pershing Raketen.
In Besigheim machte ich eine kleine Station in einem Eiskaffee und fuhr dann gemütlich über den Enztalradweg nach Hause und sah noch auf der Enz viele Paddler und Schwimmer, die das Wetter ausgenutzt haben.
Unterwegs habe ich noch die vielen "Flußläufer" angeschaut, die fröhlich in der Enz paddelten.
Die 1. Tour bin ich im Regen gefahren. Das muß ich nun nicht fotografieren.
Im Moment bin ich ja fast den ganzen Tag unterwegs und habe soviele Ziele.
Bei dem Wetter ist es draußen in der Natur so schön und auf dem Rad lässt mich auch die Sorge um die Zukunft vergessen.
Laut Komoot läuft diese Tour unter
Sehr schwere E-Bike Tour, aber was die so unter "schwere Tour"
verstehen, verstehe ich nicht.
Um meine 10.000 Schritte brauche ich mir nun wirklich zur Zeit keine Sorgen zu machen.
Tourenbeschreibung
Radtour am 2. Juli 2022
92 Kilometer
5 Stunden Fahrzeit
1.200 Höhenmeter
700 Climb
500 Downhill
Wetter 18 Grad
Luftfeuchtigkeit 65 %
Vielleicht kann ich morgen mein Bild und mein tolles Rezept zeigen.
















































Kommentare:
AntwortenLöschenGuten Morgen Eva,
AntwortenLöschendas war wieder eine schöne Tour an der deine Leser jetzt teilnehmen konnten.
Und die Burg ist sehr schön und das kleine Haus findet hoffentlich bald einen der es im Stand setzt.
Römische Spuren findet man viel und z. B. in Köln wird ja direkt die Baustelle stillgelegt und dann kommen die Archäologen.
Nun wünsche ich die ne schöne Woche
Gruß
Hannelore
Hallo Eva
AntwortenLöschenwir staunen immer wieder wie viele ansprechende Dinge du am Wegrand findest und finden das richtig fein. Wir sehen viele Radler die einfach duch die Gegend flitzen und dabei keine Augen für die Natur haben.
Dir weiter so spannende Touren wünschen Ayka und Erika