Über die Y-Burg zu den Korber Köpfen
Werbung
Nachdem ich ja vor kurzen durch ein kleines Unwetter meine Radtour auf dem Korber Kopf nicht fortsetzen konnte, bin ich die Tour dann noch einmal geradelt.
Dieses Mal habe ich aber zuerst die Y-Burg besucht.
Sie ist immer und immer wieder ein beliebter Ort für mich und auch für meinen Freund. Besucht haben wir sie schon oft auf verschiedenen Touren, weil sie so schön ist und man einen herrlichen Blick ins Remstal hat.
Davon dann aber erst weiter unten.
Um ins Remstal zu kommen, gibt es verschiedene Wege. Ich nehme meist den Weg über Remseck und radelte dann weiter auf dem Remstalradweg.
Dieses Mal habe ich es anders gemacht.
Hier bin ich in Remseck auf so einen schönen Garten gestoßen, dass ich nicht umhin konnte, ein paar Fotos von den Blumen zu machen, die ich hier gesehen habe.
Schön ist sie die amerikanische Klettertrompete. Die habe ich schon so oft gesehen und auch fotografiert, aber so eine schöne Pflanze noch nie.
Kleiner Halt in Schmiden, weil ich dort nach einer Gaststätte gesucht habe,
in der wir mit den ehemaligen Kollegen feiern wollten, das haben wir inzwischen gemacht und ich fand alles so wunderschön. Man kann auch abends sehr gut sitzen.
Eine wunderbare Speisekarte.
Interessant ist, dass das Haus früher das Oberamt war,
siehe Schild.
Weithin sieht man diese Bauruine, egal wo man in Stuttgarts oder in des Remstals Höhen unterwegs ist. Diese Ruine ist immer zu sehen.
Den damaligen Bauherren ist das Geld ausgegangen und dann haben es verschiedene Investoren übernommen, aber keiner hat weitergemacht, das Gebäude ist wohl einige Milliarden wert.
Also mir tun die Menschen leid, die hier wohnen und ich bin mal gespannt, wenn das Gebäude in sich zusammenkracht. Dann möche ich nicht in der Nähe sein.
Bevor man hier hinaufradelt, kann man noch ein Kunstwerk von Karl-Ulrich Nuss sehen.
Ich mag diesen Künstler sehr und habe auch schon oft von ihm berichtet, überall findet man eine so schöne Skulptur von ihm und inzwischen kenne ich ihn auch ohne zu schauen, was das Schild davor für eine Information gibt.
Bei Strümpfelbach gibt es einen gewaltigen Skulpturenpfad mit Kunstwerken von ihm. Ich war schon dort und beeindruckt.
Oberhalb
des Weindorfs Stetten wurde auf einer Terrasse aus Schilfsandstein das
würfelförmige Steinhaus von den Truchsessen von Stetten, also vom
mittelalterlichen Dienstadel der Grafen von Württemberg, errichtet.
Konzipiert war die Burganlage jedoch nicht zur Abwehr von Feinden,
sondern als reine Wohnburg, deshalb gibt es hier auch keine
Schießscharten und dergleichen. Diese Burg hat ein eigentümliches
Innenleben, denn auf Befehl des Herzogs Carl Eugen von Württemberg (den
kennst du ja doch inzwischen, oder?) nahm man 1760 den Abriss der
Burganlage vor. Heute stehen hier leider nur noch die Außenwände. Als
"Cabio unter den Ritterfestungen" wird das Historische Wahrzeigen des
Weinortes Stetten in einem Prospekt bezeichnet. Die Ruine wurde im Jahr
2016 für
330
000 Euro komplett saniert, was für einigen Unmut sorgte. Ich kenne die
Ruine schon von Kind auf und eher in einem baufälligen Zustand.
Da ich von der Burg und auch vom Inneren schon oft berichtet habe, habe ich nicht viel fotografiert. Auch war die Sonne so stark, dass sie blendete.
Ich habe hier einen Motorradfahrer aus Uhingen, einen Rentner getroffen, mit dem ich mich einige Zeit unterhalten habe. Auch er ist ein Querdenker und ich erlebe es immer und immer wieder, was die Menschen so denken. Ungeimpft ist er und er lebt noch, sowas. Wir hatten viel Spaß miteinander.
Er fuhr ein tolles altes Motorrad, hier sagte er mir, was es für eine Maschine ist und dass es keine alte Maschine ist, sondern eine nachgemachte.
Die Spanier haben sich wohl darauf spezialisiert solche alte Maschinen nachzubauen.
Ein netter Mann aus Uhingen, den ich mit diesem Post grüße. Er hat mir schon imponiert und er wollte auch dann zur Demo der Querdenker nach Berlin fahren.
Ich hätte mitfahren können, aber ich setze mich nicht auf ein Motorrad.
Ich habe auf dem Fahrrad keine Angst im Verkehr aber auf dem Motorrad, nee!
Zwischendrin gabs auch noch Blümchen und - das habe ich erst gesehen, als ich die Bilder bearbeitet habe - einen Grashüpfer in den Heckenrosen.
Auch ein Ochsenauge wollte nicht so recht auf das Bild.
Unterwegs war auch eine Frauenwandergruppe. Es war so still dort, als sie kamen, war es nicht mehr still.
Was ca. 10 Frauen für einen Krach machen und sie die Köpfe hier umlagerten. Da kann ich nur noch schweigen.
Ich habe ja schon davon berichtet, was ich sehen wollte, habe ich gesehen und hier habe ich einige davon fotografiert.
Es ist das Lebenskarussell

Vis-a-Vis finde ich gewaltig. So sieht es - wie soll ich es beschreiben - platt aus.
Schaut man aber durch ein Fernrohr und hält ein Auge zu dann kann man wunderbare Strukturen erkennen.
Nach diesen schönen Kunstwerken ging es über Korb in Richtung Waiblingen und dann auf den Remstalradweg. Wo ich an einer Stelle Halt machte, die ich erst kürzlich entdeckt habe.
Es ist ein schöner Strand, den nicht jeder kennt und Menschen und Hunde baden dort.
Ein Hund schüttelte sich und ich bekam eine Dusche.
Auch Libellen gabs, vor allem viele Binsenlibellen, die so klein sind, dass man sie kaum sieht.
Auf dem Neckartalradweg nun wieder gings durch die Zugwiesen in Richtung Marbach und dort habe ich etwas komisches gesehen und dachte, seit wann ist hier ein Turm.
Gut den Turm vom Kraftwerk kenne ich, aber was ist das.
Ein Blick ins Internet und ich wußte es.
Diese Gasturbinenwerke werden hoch gefahren, wenn keine Sonne scheint und kein Wind weht. Es steht lange still und kostet nur Geld aber die Stromerzeugerfirmen werden fürstlich dafür entlohnt, dass sie es vorhalten.
Für sie ist es keinerlei Risiko, weil wir diese Idiologie der Grünen mit dem Strompreis bezahlen müssen und das wird nicht billiger.
Ich fahre in Marbach immer gerne über die neue Neckarbrücke und schaue am ehemaligen Seerosengeschäft vorbei.
Es ist ein Hobby des Besitzers und ich habe mich wieder über die Lotosblüten gefreut.
Am Dienstag mache ich wieder eine Tour, über die ich mich sicherlich sehr freuen werde. Es geht hier wieder nach Baden.
Ich habe jetzt mein Rad drei Jahre und habe nun 20.000 Kilometer.
Gestern habe ich mit einem Radhändler gesprochen. Der Motor hält in der Regel
ca. 23.000 bis 28.000 Kilometer, dann ist er hinüber. Ich bin mal gespannt,
bin aber auch immer wieder auf der Suche nach einem entsprechenden Rad.
Wenn man natürlich nicht viel fährt, hält das alles viel länger und man hat auch keine großen Reparaturen, aber dazu habe ich ja ein Rad, dass ich meinen Spaß damit habe.
Ich bin auch letzte Woche auf einem Rennrad mit einem Carbonrahmen gefahren,
da braucht man auch am Berg keinen Motor. Das Teil wieg absolut nicht viel, denn da ist nichts daran, was auch viel Gewicht hat nicht mal eine Glocke.
Aber, es kostete 10.000 Euro. Tja!
Da kaufe ich mit lieber ein Fully mit einem guten Motor.
Zusammenstellung:
Tour am 28.07.2024
80 Kilometer
1.633 Höhenmeter
818 Climb
815 Downhill
Fahrzeit: 4:30 Stunden
Gesamtkalorien: 2.300 KCAL
Wetter: 19 Grad
Luftfeuchtigkeit: 71 %




















































