Mein Motto: NO RISK NO FUN!
Das Leben und dazu eine Katze, das ergibt eine unglaubliche Summe, ich schwör's euch! *Rainer Maria Rilke*
Katzen sind die rücksichtsvollsten und aufmerksamsten Gesellschafter, die man sich wünschen kann. *Pablo Picasso*
Ich bin ein Katzenfan und ich hätte gerne eine Katze, doch ist mir hier doch meine Wohnung wichtiger. Deshalb habe ich keine, aber ich mag Katzen und fast jede Katze kommt unterwegs zu mir, wenn ich sie locke und sie schmeicheln mir um die Beine. Es ist ein so schönes Gefühl. *Eveline Heyden*
Halbdackel ist im Schwäbischen komischerweise die Steigerung von Dackel. *Rolf-Bernhard Essig*
Wenn jemand ein Dackel ist, dann ist der nicht besonders geschickt und eher ein bisschen dümmlich. Aber ein Halbdackel ist ein echter Blödmann! *Rolf-Bernhard Essig*

Über die Y-Burg zu den Korber Köpfen

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Nachdem ich ja vor kurzen durch ein kleines Unwetter meine Radtour auf dem Korber Kopf nicht fortsetzen konnte, bin ich die Tour dann noch einmal geradelt. 

HIER 

Dieses Mal habe ich aber zuerst die Y-Burg besucht.  

Sie ist immer und immer wieder ein beliebter Ort für mich und auch für meinen Freund. Besucht haben wir sie schon oft auf verschiedenen Touren, weil sie so schön ist und man einen herrlichen Blick ins Remstal hat. 

Y-Burg heißt die Ruine in einem Seitental der Rems.

Davon dann aber erst weiter unten.

Um ins Remstal zu kommen, gibt es verschiedene Wege. Ich nehme meist den Weg über Remseck und radelte dann weiter auf dem Remstalradweg.
Dieses Mal habe ich es anders gemacht.

Hier bin ich in Remseck auf so einen schönen Garten gestoßen, dass ich nicht umhin konnte, ein paar Fotos von den Blumen zu machen, die ich hier gesehen habe. 

Schön ist sie die amerikanische Klettertrompete. Die habe ich schon so oft gesehen und auch fotografiert, aber so eine schöne Pflanze noch nie. 
 
 


 
 
Aber auch die Steckrose in diesem wunderbaren Rosa war zu schön. 
 

 
 Nach Remseck bin ich auf den Neckartalradweg und hier habe ich an der Anlegestelle des Schiffes Neckarkapitän nochmals angehalten, weil hier immer wieder Reiher und viele Wasservögel zu sehen sind. Leider war nichts zu sehen, aber dennoch ist es hier sehr idyllisch und schön. 



Kleiner Halt in Schmiden, weil ich dort nach einer Gaststätte gesucht habe,
in der wir mit den ehemaligen Kollegen feiern wollten, das haben wir inzwischen gemacht und ich fand alles so wunderschön. Man kann auch abends sehr gut sitzen.

Weinstube zum Schnitzbiegel.

Eine wunderbare Speisekarte.
 
Es gibt viel Fleisch, aber auch das Vegetarische ist prima und es wird auf Wunsch auch etwas Gerichtetes. . 

Interessant ist, dass das Haus früher das Oberamt war,
siehe Schild. 








Ein Stück geht es dann auch noch nach Fellbach.
Weithin sieht man diese Bauruine, egal wo man in Stuttgarts oder in des Remstals Höhen unterwegs ist. Diese Ruine ist immer zu sehen. 

Zum ersten Mal habe ich diese Ruine vor ca. 12 Jahren richtig wahrgenommen, so lange steht sie so da, ich glaube aber noch länger. 

Den damaligen Bauherren ist das Geld ausgegangen und dann haben es verschiedene Investoren übernommen, aber keiner hat weitergemacht, das Gebäude ist wohl einige Milliarden wert.
Also mir tun die Menschen leid, die hier wohnen und ich bin mal gespannt, wenn das Gebäude in sich zusammenkracht. Dann möche ich nicht in der Nähe sein. 







Über Stetten gings dann ganz ordentlich den Berg hinauf zur Y-Burg.
Bevor man hier hinaufradelt, kann man noch ein Kunstwerk von Karl-Ulrich Nuss sehen. 

Ich mag diesen Künstler sehr und habe auch schon oft von ihm berichtet, überall findet man eine so schöne Skulptur von ihm und inzwischen kenne ich ihn auch ohne zu schauen, was das Schild davor für eine Information gibt. 

Bei Strümpfelbach gibt es einen gewaltigen Skulpturenpfad mit Kunstwerken von ihm. Ich war schon dort und beeindruckt. 
 
und
 



 
Noch ein Stück nach oben und da liegt sie, das Cabrio unter den Ritterburgen.
Ich habe ich schon von der Burg berichtet und auch von den Skulpturen, die es im inneren gibt. 
 






 


Türme oder Burgen mit prächtiger Aussicht gibt es sooo viele. Dieses Bauwerk hat etwas und wird auch touristisch vermarktet. Stetten im Remstal, zwischen Weinbergen, hier steht diese Burg. Dieses Bauwerk hat etwas, sei es die enorme Höhe oder auch das biblische Alter oder auch die außergewöhnliche Architektur.

Ein ganz besonderes Charakteristikum ist der Name Y-Burg.
Welches Geheimis verbirgt sich hinter dieser Burg, die nach dem vorletzten Buchstaben des Alphabetes benannt ist?
Korrekt heißt es denn auch I-Burg. Das Gelände wurde einst Eibenberg genannt, wohl in Anlehnung an die Eibe, einem seinerzeit weit verbreiteten Nadelbaum. Daraus entstand dann die Eibenburg und schließlich die heutige Schreibweise Y-Burg. 
 

Oberhalb des Weindorfs Stetten wurde auf einer Terrasse aus Schilfsandstein das würfelförmige Steinhaus von den Truchsessen von Stetten, also vom mittelalterlichen Dienstadel der Grafen von Württemberg, errichtet. Konzipiert war die Burganlage jedoch nicht zur Abwehr von Feinden, sondern als reine Wohnburg, deshalb gibt es hier auch keine Schießscharten und dergleichen. Diese Burg hat ein eigentümliches Innenleben, denn auf Befehl des Herzogs Carl Eugen von Württemberg (den kennst du ja doch inzwischen, oder?) nahm man 1760 den Abriss der Burganlage vor. Heute stehen hier leider nur noch die Außenwände. Als "Cabio unter den Ritterfestungen" wird das Historische Wahrzeigen des Weinortes Stetten in einem Prospekt bezeichnet. Die Ruine wurde im Jahr 2016 für 
330 000 Euro komplett saniert, was für einigen Unmut sorgte. Ich kenne die Ruine schon von Kind auf und eher in einem baufälligen Zustand.

 

 Da ich von der Burg und auch vom Inneren schon oft berichtet habe, habe ich nicht viel fotografiert. Auch war die Sonne so stark, dass sie blendete. 

Ich habe hier einen Motorradfahrer aus Uhingen, einen Rentner getroffen, mit dem ich mich einige Zeit unterhalten habe. Auch er ist ein Querdenker und ich erlebe es immer und immer wieder, was die Menschen so denken. Ungeimpft ist er und er lebt noch, sowas. Wir hatten viel Spaß miteinander.

Er fuhr ein tolles altes Motorrad, hier sagte er mir, was es für eine Maschine ist und dass es keine alte Maschine ist, sondern eine nachgemachte. 
Die Spanier haben sich wohl darauf spezialisiert solche alte Maschinen nachzubauen. 

Ein netter Mann aus Uhingen, den ich mit diesem Post grüße. Er hat mir schon imponiert und er wollte auch dann zur Demo der Querdenker nach Berlin fahren.
Ich hätte mitfahren können, aber ich setze mich nicht auf ein Motorrad. 

Ich habe auf dem Fahrrad keine Angst im Verkehr aber auf dem Motorrad, nee!

Zwischendrin gabs auch noch Blümchen und - das habe ich erst gesehen, als ich die Bilder bearbeitet habe - einen Grashüpfer in den Heckenrosen. 

Auch ein Ochsenauge wollte nicht so recht auf das Bild. 

 



Jetzt ging es fluchs auf den Korber Kopf und zu den Skulpturen. 

Unterwegs war auch eine Frauenwandergruppe. Es war so still dort, als sie kamen, war es nicht mehr still.
Was ca. 10 Frauen für einen Krach machen und sie die Köpfe hier umlagerten. Da kann ich nur noch schweigen. 

Ich habe ja schon davon berichtet, was ich sehen wollte, habe ich gesehen und hier habe ich einige davon fotografiert. 

Es ist das Lebenskarussell


Kopf und Hand von Guido Messer















Vis-a-Vis finde ich gewaltig. So sieht es - wie soll ich es beschreiben - platt aus.
Schaut man aber durch ein Fernrohr und hält ein Auge zu dann kann man wunderbare Strukturen erkennen.




Nach diesen schönen Kunstwerken ging es über Korb in Richtung Waiblingen und dann auf den Remstalradweg. Wo ich an einer Stelle Halt machte, die ich erst kürzlich entdeckt habe.
Es ist ein schöner Strand, den nicht jeder kennt und Menschen und Hunde baden dort. 

Ein Hund schüttelte sich und ich bekam eine Dusche. 

Auch Libellen gabs, vor allem viele Binsenlibellen, die so klein sind, dass man sie kaum sieht.










Auf dem Neckartalradweg nun wieder gings durch die Zugwiesen in Richtung Marbach und dort habe ich etwas komisches gesehen und dachte, seit wann ist hier ein Turm. 

Gut den Turm vom Kraftwerk kenne ich, aber was ist das. 
Ein Blick ins Internet und ich wußte es.



 

HIER  

Diese Gasturbinenwerke werden hoch gefahren, wenn keine Sonne scheint und kein Wind weht. Es steht lange still und kostet nur Geld aber die Stromerzeugerfirmen werden fürstlich dafür entlohnt, dass sie es vorhalten. 

Für sie ist es keinerlei Risiko, weil wir diese Idiologie der Grünen mit dem Strompreis bezahlen müssen und das wird nicht billiger. 

Ich fahre in Marbach immer gerne über die neue Neckarbrücke und schaue am ehemaligen Seerosengeschäft vorbei. 

Es ist ein Hobby des Besitzers und ich habe mich wieder über die Lotosblüten gefreut. 




So ganz ganz langsam nähere ich mich meiner Rheintour, aber nur langsam und dann gibt es immer noch kein Ende abzusehen. 

Am Dienstag mache ich wieder eine Tour, über die ich mich sicherlich sehr freuen werde. Es geht hier wieder nach Baden.

Ich habe jetzt mein Rad drei Jahre und habe nun 20.000 Kilometer.
Gestern habe ich mit einem Radhändler gesprochen. Der Motor hält in der Regel
ca. 23.000 bis 28.000 Kilometer, dann ist er hinüber. Ich bin mal gespannt,
bin aber auch immer wieder auf der Suche nach einem entsprechenden Rad.

Wenn man natürlich nicht viel fährt, hält das alles viel länger und man hat auch keine großen Reparaturen, aber dazu habe ich ja ein Rad, dass ich meinen Spaß damit habe. 

Ich bin auch letzte Woche auf einem Rennrad mit einem Carbonrahmen gefahren,
da braucht man auch am Berg keinen Motor. Das Teil wieg absolut nicht viel, denn da ist nichts daran, was auch viel Gewicht hat nicht mal eine Glocke.

Aber, es kostete 10.000 Euro. Tja!
Da kaufe ich mit lieber ein Fully mit einem guten Motor.


 Zusammenstellung:

Tour am 28.07.2024
80 Kilometer
1.633 Höhenmeter
818 Climb
815 Downhill
Fahrzeit: 4:30 Stunden
Gesamtkalorien: 2.300 KCAL
Wetter: 19 Grad
Luftfeuchtigkeit: 71 %