Kirschen- und Mandelblüte in der Pfalz 2. Teil
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Im 1. Teil habe ich ja meine Erlebnisse bereits niedergelegt.
Ich hätte die Beschreibung wohl besser lesen sollen, das passiert mir nimmer.
Wir haben ja auch Landau in der Pfalz besucht und ich war gespannt, weil ich ja geplant hatte, hier von Karlsruhe aus mit dem Rad hinzufahren und dort zu übernachten. Eine Übernachtungsmöglichkeit hatte ich mir auch herausgesucht und hätte sie auch bekommen.
ABER, nachdem ich diese Stadt gesehen habe, denke ich, dass ich das lassen werde und mir eine andere Stadt heraussuche. ABER, ich habe ja noch soviel mit dem Rädle vor, ob das dieses Jahr noch was wird, mal sehen.
Landau in der Pfalz hat eine sehr große Geschichte und auch einiges erlebt.
Das ist richtig interessant.
Auch besitzt Landau eine Festung, allerdings habe ich den Festungsweg nicht gemacht, es wäre von der Zeit nicht möglich gewesen.
ABER, als ich mich mal mit dem Festungsweg befasst habe, habe ich mir gedacht, warum sollte ich den nicht mal anradeln und in Landau übernachten. Man muß sich wirklich mit diesem Festungsweg beschäftigen und das geht nicht an zwei Tagen.
Die ab 1688 für den Sonnenkönig Ludwig XIV. durch Vauban
errichtete Festung Landau war der Lückenschluss in der
Verteidigung Frankreichs an der sog. Porte d’Allemagne, der
Einfallpforte nach Frankreich. Die Festung wurde ab 1872
geschleift. Entlang der noch vorhandenen Reste lädt der
Festungsweg zum Erkunden und Spazierengehen ein.
Nach dem 2. Weltkrieg war Landau französische Besatzungszone und wer die Franzosen mit ihren nordafrikanischen Truppen in Stuttgart erlebt hat, kann davon eine Geschichte erzählen. Aber das waren ja keine Kriegsverbrechen.
Ich gehe auf die Geschichte nun nicht so ein, es wäre zu viel. Wer sich kundig machen möchte, der schaut bei Wiki nach, da gibt es einiges zu lesen und es ist auch interessant, wie wieder mal alles geschichtlich zusammenhängt.
Es ist schon interessant.
Das Wetter war durchwachsen, als wir mit dem Bus von Bietigheim losgefahren sind, verdunkelte sich der Himmel und es regnete in Strömen. Ja, das ist halt Pech aber warten wir mal und als wir dann in Richtung Landau gefahren sind, hat wieder die Sonne gescheint.
Soweit hat das Wetter gehalten, alllerdings, als wir nach Hause gefahren sind, hat es wieder geregnet.
Als wir auf dem Parkplatz aus dem Bus ausgestiegen sind, haben uns die vielen Krähen oder Raben begrüßt, die hier wohnen. Die ganzen Bäume sind voll mit Raben oder Krähen, ihren Nestern und der Lärm ist entsprechend. Ich fand das eher belustigend, aber ob ich hier wohnen möchte???
Das einzige, was mich an Landau richtig beeindruckt hat, war die Kirschblüte am Marktplatz und das hat auch den Menschen gefallen, die sich hier im Cafe niedergelassen haben. Man hat kaum einen Platz bekommen. Das ist aber auch schön.
Es gibt hier auf der Einkaufstraße eben - wie in allen Städten - die gleichen Geschäfte und natürlich Handyläden. Das ist wohl das, was geht.
Aber auch Autos und überall, wo du hin gehst stehen Autos. Fotografieren ist nicht so gut, weil alles zugeparkt ist.
Es gibt auch sehr schöne Bürgerhäuser,
Viele sind aber derartig verschandelt mit Werbung usw. Was hat sich der Denkmalschutz da wohl gedacht.
Die Geschichte der Adlerapotheke reicht bis ins 18. Jahrhundert zurück.
Das Gebäude ist aber nur 120 Jahre alt.
Das Gebäude ist eines der markantesten Gebäude in der Stadt.
Auf dem Marktplatz von Laudau steht ein Denkmal für
Prinzregent Luitpold von Bayern.
Auch hierzu gibt es eine schöne Geschichte.
Wie ich immer feststelle, passt eines zum anderen.
Wer sich ein wenig für Geschichte interessiert, wird dies feststellen.
Im übrigen kann man hier auch lesen, was die Pfälzer und die Bayern miteinander zu tun hatten.
Da gibt es ja auch die Festung Germersheim, von der ich schon berichtet habe.
Interessant ist auch das Böckingsche Haus
So erweitert man auch seinen Horizont, ohne auch weiter weg reisen zu müssen.
uND weiß auch noch ein wenig über sein Land. Ich finde das auch wichtig.
Im alten Kaufhaus tagte auch der revolutionäre Jakobinerklub.
Um 1840 wurde das Gebäude von dem Architekten August von Voit aus Speyer umgebaut. Hoch oben befindet sich ein modernes Glockengeläute.
Zwei stilisierte Männer schlagen die modernen Glocken an.
Die Geschichte erzählt, dass im spanischen Erbfolgekrieg 1703 Joseph I. Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, selbst das Kommando über die Belagerungstruppen übernommen hatte.
Für seine Fahrt von Wien nach Landau verwendete er einen neuen Reisewagen.
Das Verdeck dieses Reisewagens war nach hinten und nach vorne aufklappbar. Seither sagt man zu diesem Reisewagen auch Landauer.
Hubert von Pilgrims Brunnen, der abgeschaltet war und Zeugen der Stadtgeschichte zeigt, gibt Rätsel auf.
Eine kleine Tafel gibt nur wenig Information.
Vollgeschmiert sind die Wände ja auch.
Umso merkwürdiger finde ich auch die "Dekoration" am Rathaus.
Die ebenerdige Darstellung von Luther ist ruhig und unaufdringlich, es ist kein monumentales Denkmal.
Der Reformator wird unter seinesgleichen dargestellt seine Konzentration liegt auf der Bibel.
Das Denkmal wurde 1996 anlässlich des 450. Todestages Luther im Auftrag der Stadt errichtet. Finanzier des 120.000 Euro teueren Projekts war die Sparkasse.
Ich besuche nächstens die Synagoge in Stuttgart und wäre ich ein Rassist, würde ich das nicht tun.
Das neue Rathaus wurde 1827 als Kommandantur der bayerischen Militärverwaltung im klassizistischen Stil erbaut. Im Rathaus befinden sich das Tourismusbüro, das Bürgerbüro und das Standesamt der Stadt Landau.
Es ist ebenso eine richtig interessante Geschichte.
Ich war erstaunt.
Porte de France oder auch Untertor sagte man früher.
Am Französischen Tor befindet sich auch ein Epitaph für
Joseph de Montclar.
lächelt Ludwig XIV. in Richung Frankreich
Man glaubt es nicht, was man alles erfahren kann.
Natürlich gabs noch einen Latte und einen Eisbecher, den ich nicht ganz essen konnte, soviel war das.
Heute war ich bei einer Baustellenführung von Stuttgart 21 mit nur 19 Leuten und das war total klasse. Mein lieber Schwan, jetzt abgesehen von den Kosten, das ist eine wahrhaftig ingenieurmäßige und architektonische Leistung.
Langweilig war es mir noch nie und ist es mir schon seit meiner Rente 2012 nicht.
Aber es sind nun bald drei Tage, an denen ich unterwegs bin.
Der Sonntag wurde ja auch mit einer Radtour bestückt.
Haus und Garten, eher nicht, da könnte ich das alles nicht machen und das wäre es mir auch nicht wert. Aber ich sollte mal wieder was im Haushalt tun, denn eine Putzfrau habe ich nicht. Ich denke, dass sie niemals so putzen würde, wie ich.
Meine Mutter hatte eine Putzfrau und hat immer nachgewischt.
Aber ich habe ja noch anderes vor.
Schließllich will ich zum Treffpunkt radeln und das ist auch eine Strecke.
Streicheleinheiten:
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