Die Begriffe vereinfachen, ist die erste Tat aller Diktatoren "Erich Maria Remarque*

Ich dachte immer, jeder Mensch ist gegen den Krieg, bis ich heraus fand, dass es welche gibt, die nicht hingehen müssen. *Erich Maria Remarque*
Das Alter hat zwei große Vorteile: Die Zähne tun nicht mehr weh und man hört nicht mehr all das dumme Zeug, das ringsum gesagt wird. *Georg Bernhard Shaw*
Für eine Frau ist Schönheit unbedingt wichtiger als Intelligenz, denn für Männer ist Sehen leichter als Denken. *Lil Dagover*

Man soll Frauen nichts erklären, man soll handeln. *Erich Maria Remarque*

Ein kommunistisches System erkennt man daran, dass es die Kriminellen verschont und den politischen Gegner kriminalisiert. *Alexander Solschenizyn*

Nicht das Beginnen wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten. *Siena*

Eine Jugendsünde ist, wenn man jung ist und es verpasst. *Erich Maria Remarque*

Die Glücklichen sind neugierig. *Friedrich Nietzsche*

Mit den Kollegen in Schwetzingen 4. Teil

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  Es gibt in Schwetzingen noch viel mehr, als das Schloß und den Schloßgarten.

Berichtet habe ich von dem Besuch mit den Kollegen


Die Radtour von Bruchsal nach Schwetzingen findet man

HIER 

Den 1. Teil vom Besuch

HIER

den 2. Teil 

HIER  

Den 3. Teil 

HIER


Da gibt es neben dem Bruchsaler Spargel, von dem ich gestern ein schönes Gericht gezaubert habe, den Schwetzinger Spargel. 

HIER 

In Schwetzingen gibt es auch einen Spargelpfad.
Der Spargelhof Fackel-Kretz-Keller ist der letzte landwirtschaftliche Betrieb im historischen Stadtzentrum, der bereits in der vierten Generation von der Familie geführt wird. 

Siehe das Schild am Haus.

 





In der Innenstadt befindet sich auch noch das Rothacker´sche Haus.
Es wird mit großem Aufwand renoviert.  
 
 

Das Rothacker‘sche Haus, 1719 noch als Wohnhaus gebaut, war kurze Zeit später bereits namensgebendes Gasthaus für die Wildemannstraße (die vorher Hintere Gasse hieß). Einer der bekanntesten Gastwirte war später Daniel Helmreich, der erste Bürgermeister Schwetzingens.

Später war das Haus als Brauerei „Zum Zähringer Löwen“ Teil der reichen Brauereitradition der Stadt. Der Schreinermeister Adolf Rothacker schließlich gab dem Haus 1921 den Namen und nach einem Großbrand 1925 auch die heutige Gestalt. Nach dem Erwerb durch die Stadt 1984 wurde es bis Anfang des 21. Jahrhunderts noch als Wohngebäude und Obdachlosenunterkunft weitergenutzt, später hatte der Künstler Otto Mindhoff darin sein Atelier. 2006 wurde das Gebäude unter Denkmalschutz gestellt.


Das historisch wertvolle Gebäude wird komplett saniert, durch einen Anbau erweitert und zum neuen Spargel- und Stadtmuseum mit Touristeninformation umgewandelt.
Für die im Bestand entstehenden Museumsbereiche ist eine Teilklimaanlage vorgesehen. In dem Neubau ist ein Museumsbereich vorgesehen, der entsprechend seiner Nutzung eine Vollklimatisierung erhält. Weiterhin ist für die im Erdgeschoss vorgesehene Küche mit dem zugehörigen Gastraum eine entsprechende Lüftungsanlage vorgesehen. Die Erzeugung der notwendigen Heiz- und Kühlenergie erfolgt mittels erneuerbarer Energie. Die Warmwassererzeugung erfolgt auf Basis einer Frischwasserstation.

 Quelle:  










Noch etwas, was ins Auge fällt und ca. 300 m vom Bahnhof, wie alles in der Innenstadt von Schwetzingen, entfernt ist. Man braucht hier tatsächlich kein Auto.
Nun zum Auto, auch durch Schwetzingen quält sich ein furchtbarer Verkehr. 

Es ist die ehemalige Mälzerei der Schwanenbrauerei Kleinschmitt in Schwetzingen.

Geschichte 



Hier befindet sich auch die Rosa Linde.
Es ist ein so hübsches Lädchen, dass ich fast alles gekauft hätte.

Gekauft habe ich mir einen wunderschönen Kranz, den ich am
Donnerstag zusammen mit meinen Blümchen zeigen werde. 

Ich kennzeichne das als Werbung.

HIER 

Zum Abschluß dieses Posts, dem jetzt noch ein weiterer folgen wird, habe ich noch das Glücksschwein von Schwetzingen von Peter Lenk.
Wer meinen Blog liest, der weiß, dass ich von diesem Künstler begeistert bin.
Er hat es einfach drauf, die Menschen so zu zeigen, wie sie sind  und wie er sie sieht.
Hinter jedem seiner Kunstwerke steht auch eine Geschichte, siehe die
Imperia in Konstanz oder auch der Triumpfbogen.


Von Peter Lenk werde ich noch mehr Kunstwerke zeigen, das eine werde ich gelegentlich auf einer Radtour beradeln und das ganze neue Kunstwerk folgt auch noch.

Ein anderes werde ich hoffentlich auf einer Tagesreise ansehen können, da bin ich mir allerdings nicht sicher, ob ich das schaffen werde. 

 Berichtet habe ich vom Glücksschwein

HIER 

Das Schwein auf dem postbarocken Sattel des Lenk-Denkmals ist eine schöne, üppige Sau, aufgezäunte Sau.

Sie hat wie der Staatsadler, die Sündenschlange, der Landeshirsch oder der Löwe des Monarchen seine Bedeutung. Da gibt es im Keltischen das mystisch gefeierte Festschwein. 

In den antiken Dionysien wurde es wegen seiner Vitalität, Zeugungsfröhlichkeit und Fruchtbarkeit verehrt, auf dessen Rücken noch Goethe die uralte Muttergestalt der Baubo im "Faust" reiten lässt. Diese Baubo, Amme der zuweilen melancholischen Fruchtbarkeitsgöttin Demeter, pflegte diese und andere Trauerklöße durch schamlose Gesten von sauertöpfischen Gemütszuständen zu befreien. 

:-))))))) 

Vielleicht sollten sich manche "Jammerlappen" mal an einem Denkmal von 
Peter Lenk erfreuen. 


Goethe lässt in der Walpurgisnacht jubeln:

"So Ehre denn,
wem Ehre gebührt!
Frau Baubo vor!
Und angeführt!
Ein tüchtig Schwein
und  Mutter drauf,
Da folgt der ganze Hexenhauf."

Faust I, Verse 3962-65)

In Zürich erschien 1986 "Die klassische Sau", das Handbuch der literarischen Hocherotik (das besitze ich auch).
Hier wird auch deutlich, dass das Schlachvieh nicht nur eine magenfüllende, sondern auch eine sehr animierende Wirkung erzeugen mag.

Nun Schweinereien gehörten zum Leben.

Frei nach einem Zitat von Marilyn Monroe

"Ehemänner sind vor allem dann gute Liebhaber, wenn sie ihre Frauen betrügen." 

Hiiiiii!

"Da lässt Man(n) schon mal die Sau heraus!"

Nun das Wort mit den drei Buchstaben gehört nun mal zum Leben. 

Nun zum Schwetzinger Lenk-Schwein, heiter-klassisch, ein Glücksgeschöpf vom Rüssel bis zum Ringelschwänzchen, tragfähig, animalisch, voll satter Sinnlichkeit.

Was Peter Lenk dazu schreibt: 

Das findet man in meinem Post vom Glücksschwein. 

 HIER

 

Ich habe die Geschichte vom Glücksschwein aus der Website von
Peter Link und es ist wieder eine interessante Geschichte. 


Das Glücksschwein von Schwetzingen

Karl Theodor, Kurfürst von der Pfalz, liebte den Frieden und setzte in kriegerischen Zeiten auf Diplomatie. Wer seine Untertanen nicht gewissenlos abschlachten, verstümmeln oder zu Tode prügeln ließ, wie  Friedrich II. der  konnte in seiner Zeit kein „Großer“ werden. So verhöhnte Friedrich den Karl Theodor als „faulen Kerl und Glücksschwein, das mehr Länder geerbt, als er selbst erobert habe. Wenn dieses Vieh doch sterben wollte, das wäre ein Glück für ganz Deutschland.“
Zu diesem Urteil beigetragen haben mit Sicherheit Karl Theodors Prachtliebe mit der damit verbundenen steuerlichen Ausbeutung, sowie seine zahlreichen Mätressen, die dem spröden Preußen ein Gräuel gewesen sein dürften.
Karl Theodor war also ein echter Vorläufer von: “make love not war“:
Besser auf einem Glücksschwein ins Boudoir, als auf einem Schlachtross in den Tod, mag er sich gedacht haben.
Ganz so fromm und friedlich, wie der Kurfürst sich nach außen gab, ging es dabei allerdings nicht zu.
Ein Untertan machte einer Dame einen Heiratsantrag, nicht ahnend, dass diese eine heimliche Mätresse des Kurfürsten war. Dieser ließ den Störenfried vorübergehend einkerkern. Le plaisir c´est moi.
Ein Großer wurde Karl Theodor als Förderer der Künste.
Statt Leichenbergen  hinterließ er zum Beispiel eine umfangreiche Skulpurensammlung, den Antikensaal, die Zeichnungsakademie, den Schlosspark in  Schwetzingen, den Englischen Garten in  München, die  Residenz Mannheim und, nicht zu vergessen, er brachte den Leberkäs nach Bayern. Grund genug, ihn nicht als Glücksschwein, sondern auf einem Glücksschwein reitend darzustellen.  
Als die Skulptur fertig war, fand ich in der Schrift
Sehnsucht Deutschland- Das Vermächtnis der Wittelsbacher
ein Spottgedicht über den alternden Schürzenjäger:

„O lieber Herr und Heiland,
was schickst du uns aus Mailand
so eine schöne Frau
für diese alte Sau!“

 
Damit schließt sich der Kreis   

Peter Lenk






 

Die nächsten Tage bin ich voll beschäftigt von einer etwas größeren Radtour (gerade nach dem Wetter geschaut, wird nicht so gut und nassss werden, möchte ich auch nicht mehr)  bis hin zu anderen Dingen. Wenn also nichts gepostet wird, bin ich nicht tot.
Hoffe ich doch. 



 

 


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