Möckmühl, Friedhof Jagsthausen, Jüdischer Friedhof Berlichingen
Werbung
Als ich vor einiger Zeit den Jagstalradweg geradelt bin und in Berlichingen war, habe ich gelesen, dass es dort auch einen Jüdischen Kulturweg gibt und ich habe auch gelesen, dass es einen jüdischen Friedhof gibt.
Habe mich dann informiert und festgestellt, dass der eine ganze Weile vom Ort entfernt ist und das auf einen anderen Zeitpunkt verschoben. Das war im Juli 2023.
Dass das so lange dauern würde, bis ich mich aufgemacht habe, diesen jüdischen Friedhof anzuradeln, hätte ich nicht gedacht. Aber letzte Woche war es dann soweit.
Ich habe soviele Touren noch auf Halde, ich weiß gar nicht, wann ich das alles machen soll. Morgen ist schon wieder eine Stadt dran, die ich anschauen werde.
Nein, nicht mit dem Rad, sondern mit einer Bekannten, mit dem Rad ginge auch. Aber da ich die Stadt anschauen möchte, fällt das weg.
Wie ich ja schon oft geschrieben habe, entspringt die Jagst bei Walxheim und diese Quelle habe ich mir auch schon angesehen. Sie mündet dann bei Bad Friedrichshall in den Neckar.
Mit dem Gelben Zug (ich sage das immer, weil er so schön Gelb ist, aber inzwischen haben die neuen Wägen ja auch schönes Rot) bin ich denn nach Möckmühl gefahren. Möckmühl ist ein schönes Städtchen und hat viel Geschichte und Fachwerkhäuser.
ich dachte immer, dass es mit der Radelei eng wird, aber es gibt immer wieder etwas neues zu entdecken. So wie gestern auf meiner Tour auch.
Die kommt noch.
Möckmühl habe ich mir nicht angeschaut, denn ich wollte ja weiter. Das kann man bei dem o.g. Link anschauen.
An der Jagst ging es dann auf dem Jagsttalradweg entlang und da gibt es soviele Ausblicke. Traumhaft schön, ich glaube, viele wissen gar nicht, dass unser Ländele so schöne Ecken hat, die muß man sich allerdings erlaufen oder auch erradeln, denn mit dem Auto kommt man da nicht hin.
Waldmeister
und die Rote Lichtnelke
Ich bin auf Radtouren schon so oft immer wieder unter ihr durchgeradelt.
Die Oma und meine Schwester sind hier öfters gefahren.
HIer gibt es heute ein Heimatmuseum.
Der Jagsttalradweg einfach zu radeln, weil er nahezu flach ist.
Also sehr gut mit einem Bio-Rad zu radeln. Mit einem Pedelec kann man hier auch den Motor ausschalten, das mache ich immer.
Hier habe ich ihn mal beschrieben.
Die ganze Landschaft ist bestückt mit Windrädern und das geht so weiter, wieviel Wald abgeholzt werden muß, damit man so ein Windrad stellen kann, davon spricht keiner und wie sie dann entsorgt werden, davon spricht auch keiner.
Jagsthausen ist das Schloß des Götz von Berlichingen, davon habe ich auch schon oft berichtet und als wir den in der Schule durchgenommen haben, habe ich den Begriff der Teichoskopie kennengelernt.
Hier wird auch der Götz von Berlichingen, im Schloßhof aufgeführt.
Ein Schauspiel von Goethe.
Da gibt es den sogenannten schwäbischen Gruß, der Freude, Ärger und auch Gleichgültigkeit ausdrücken kann.
"Jetzt leck mi no em Arsch, so kommsch du denn her!"
oder
"Jetzt leck me no em Arsch, des isch aber schee!"
Was ist Teichoskopie, das ist die sogenannte Mauerschau, die kommt hier besonders zur Geltung.
Diese Technik findet sich hier in diesem Drama eindringlich, indem ein Bote den Herrn von Selbitz der in der Entscheidungsschlacht zwischen Reichstruppen und den Truppen von Götz verletzt wird und in Sicherheit gebracht wird. Er weist zwei Knechte an, ihm von der Schlacht zu berichten. Einer der Knechte steigt auf die Schultern des anderen, um über die Schlacht zu blicken und kommentiert so die Schlacht.
Es gibt in verschiedenen Theateraufführung diese Teichoskopie, sie wird auch angewandt, weil man manche Dinge auf der Bühne nicht so zeigen kann.
Gerade beim Götz von Berlichingen können Schauspieler das richtig dramatisch berichten.
Ich kann JEDEM nur mal empfehlen, sich das anzuschauen.
Ich habe dieses Mal von Jagsthausen keine Fotos gemacht, da ich hiervon schon so oft berichtet habe.
Alles schon ab- und angeradelt.
Hier wollte ich hin, auf den Friedhof in Jagsthausen, das ist absolut interessant.
Der Friedhof in Jagsthausen ist eine historische Grablege und die Hauptbegräbnisstätte der Familie von Berlichingen, einer Adelsfamilie.
Es gibt hier viele bedeutende historische Grabmäler, darunter auch Renaissance-Epithaphe und hier befindet sich auch die letzte Ruhestätte des ehemaligen Bundespräsidenten Roman Herzog.
Er heiratete in 2. Ehe, nachdem seine 1. Frau Christiane im Juni 2000 verstorben war, Alexandra Freifrau von Berlichingen. Die Heirat fand im September 2001 statt.
Ich mochte ihn nie und er hat ja auch sehr auf dieser Burg residiert und hat sich sehr schnell getröstet.
Ich mache hier keinen Link, das kann sich jeder selbst anschauen.
Als ich mich diesem großen Grabmal näherte, wehte der Wind sehr stark und das Grabmal knischte im Wind, es war schon sehr komisch und ich habe mich ordentlich erschrocken. Ich glaube nicht an Geister, die gibt es nicht, aber dennoch war es schon etwas merkwürdig.
Auch interessant ist das Denkmal für Peter York von Wartenburg, auf das ich in einem Post schon hingewiesen habe.
Warum hier der Gedenkstein aufgestellt ist, hat folgenden Grund.
Die Mutter von Peter Graf Wartenburg war Sophie Gräfin Yorck von Wartenburg, geborene Feiin von Berlichingen.
Sie brachte 10 Kinder zur Welt.
Begraben ist der Götz von Berlichingen im Kreuzgang des Klosters Schöntal.
Auch schon beradelt.
Wenn man bedenkt, was ich alles mit Zug und Rad mache, bin ich doch recht gut im Umweltschutz. Mein neues Rad sagt mir übrigens auch, wieviel CO2 ist einspare.
Gut, gell!
Wie ich oben schon geschrieben habe, wollte ich ja dieses Mal auf den Jüdischen Friedhof in Berlichingen.
Das war etwas gewöhnungsbedürftig.
Es war eher ein Wanderweg und vollkommen dreckig, bis ich endlich dann wieder auf eine geschotterte Straße gekommen bin.
Hocherfreut war ich, als ich festgestellt habe, dass der Friedhof geöffnet ist.
Berlichingen ist ja ein Gemeindeteil von Schöntal im Hohenlohekreis im nördlichen Baden-Württemberg.
Ich wundere mich immer wieder, warum die jüdischen Friedhöfe soweit jeweils entfernt sind und wie die Juden hier immer ihre Toten dahingebracht haben.
Beeindruckt mich immer wieder. Nicht jeder hatte ja eine Kutsche oder Pferde o.ö.
Der Friedhof der jüdischen Gemeinde Berlichingen wurde erstmals 1586 erwähnt. Er diente den jüdischen Gemeinden der Umgebung als Begräbnisplatz.
Der Friedhof hat eine Fläche von 14.793 qm, heute sind noch 1.197 Grabsteine vorhanden. Der älteste Grabstein ist von 1659 und die letzte Bestattung fand hier 1936 statt.
Der Friedhof liegt sehr ruhig und friedlich in einer schönen Umgebung, jedoch wird darauf hingewiesen, dass das Betreten auf eigene Gefahr geschieht.
Man muß aufpassen, ich bin doch tatsächlich ganz schön gestolpert, weil ich einen Stein auf der Erde nicht gesehen habe.
Schade für Fotografen ist, dass die Sonne so stark gescheint hat.
Aber für den Friedhof ist es schon schön. Man kann sich hier ewig aufhalten, aber ich mußte ja weiter. So wurde es eben nur eine halbe Stunde.
Interessant ist auch, dass ein alter Herr dort ebenfalls war und mir einige Dinge erklärt hat, ich hatte ja auch mal von einem Friedhof berichtet und auch die Zeichen erklärt, die auf den Grabsteinen zu sehen sind.
Hier hat er mit nochmals mit dem Schofar konfrontiert.
Es ist alles schon interessant.
Man muß sich halt dafür interessieren.
Von hier aus gings dann durch einen wunderschönen Wald und eine schöne Aussicht am Edelmannshof vorbei. Der Wasserturm ist von 1963 mit aufgemalten Wassertropfen.
in Richtung Sindringen.
Sindringen ist ein Teilort der Forchtenberg im Hohenlohekreis.
Forchtenberg, hier sind Hans und Sophie Scholl von der Weißen Rose aufgewachsen. Es ist ein richtig nettes Städtchen mit viel Fachwerk, das möchte ich aber auf einer separaten Radtour mir noch ansehen. Was ich mir alles noch ansehen möchte, ich werde da nicht mehr fertig.
Sindringen liegt am Kocher, meinem Lieblingsfluß auch ihn habe ich schon mal von der Quelle bis zur Mündung begleitet.
Die Kocherquelle ist sehr interessant.
Auch hier gibt es viel Geschichte zu sehen.
Ich hätte mir gerne noch mehr in Sindringen angesehen, aber da war die Hölle los. Töpfermarkt und die Besucher sind mit Autos umhergefahren und haben alles zugeparkt, also gelebter Umweltschutz.
Auch Grüne fahren noch Benziner und verpesten die Umwelt mir ihrer Zigarette und ihrem Holzkohlefeuer.
Sodele, ich wollte ja nach Neuenstein und über Öhringen in Richtung Heilbronn fahren. Das habe ich auch gemacht und hier geht es richtig schön steil den Berg hoch.
Ist man oben, freut man sich sehr, denn auch hier hat man traumhafte Aussichten.
Man sieht hier auch den Wasserturm in der Ferne vom Erdmannshof.
Was hier wohl wächst??
Es sind Kürbisse.
Sicherlich schön zu wohnen, aber ohne Auto unmöglich und je mehr ich mir das überlege, nein, das möchte ich nimmer. Irgendwann kann man nicht mehr Auto fahren.
Neuenstein ist erreicht und hier gibt es ein wunderschönes Schloß, das ich mir auch schon erradelt habe.
Deshalb habe ich nur einige Gebäude in Neuenstein angeschaut.
Ich kenne das Örtchen sehr gut, war ich doch öfters mit meinen Eltern dort, der Vater hatte dort zu den "höheren" Herrschaften ein gutes Verhältnis.
Der Bürgerturm
Wohnhaus Engel.
Ich bekomme da immer einen Schreck, da ich von Berufs wegen hier sehr infiziert bin. Wie kann man denn nur in ein so schönes Haus solche Fenster einbauen, das unten sind Werbeanlagen und wer sowas genehmigt, ich verstehe das nicht.
Wohnhaus Wolfgang Textor, ich wußte das nicht, Radtouren bilden auch. Da muß ich nicht in ferne Länder reisen.
Das Buch gibt es heute sicherlich nicht mehr.

Über Öhringen, da habe ich auch schon sehr viel berichtet.
HIER
Hier habe ich mich im Park nochmals umgesehen, es hat schön geblüht, aber zuviele Leute und ich mag keinen Menschenauflauf.
Der rund 300 Jahre alte Hofgarten ist das Herzstück von Öhringen. Er gilt von jeher als grüne Oase. Durch Graf Johann Friedrich II. von Hohenlohe-Neuenstein wurde der Hofgarten ab 1713 im französischen Stil angelegt und später mit englischen Park ergänzt.
Über Affaltrach bin in dann in Richtung Heilbronn geradelt.
Auch HIER gibt es einen Jüdischen Friedhof, den ich schon angeradelt habe.
Auf den Feldern kann man schon die Gerste sehen.
Ich weiß nicht, wie oft ich hier schon durchgeradelt bin.
Auch HIER war ich schon öfters. Diese Kirche ist durchaus sehenswert.
Die Oma hatte hier Bekannte und ging immer in diese Kirche, meine Güte, was denke ich zur Zeit immer an meine Oma.
Die es nie leicht hatte. Nur schaffen und sparen, schon als Kind mußte sie heftigst mitarbeiten. Das hat sie allerdings auch von ihren Enkeln verlangt.
Was ich bei meinem damaligen Besuch in der Kirche nicht gesehen habe, ist das Sühnekreuz. Man entdeckt immer wieder was anderes.
Dann gings weiter in Richtung Bahnhof Heilbronn, unterwegs habe ich mir noch in einem Kiosk am Freibad einen Kaffee und einen Käsekuchen gegönnt.
Am Bahnhof in Heilbronn angekommen, waren alle Aufzüge in Ordnung und mein Gelber Zug nach Bietigheim stand auch schon bereit.
Er war lotterleer und ich bekam einen schönen Platz für mich und mein Fahrrad.
Kurz vor Abfahrt wurde der Zug gestürmt, er hat ja auch nur einen Einstieg.
Ich wurde zwischen Kinderwägen, Fahrrädern, Rollern eingekeilt. Es war kein Durchkommen mehr.
Wenn hier etwas passiert, dann fliegt einem alles um die Ohren.
Ich habe allerdings auch schon zwei Züge durchlassen müssen, weil die Bahn so überfüllt war.
Dann wollte noch eine Familie mit Migrationshintergrund mit 3 Kindern und eines unterwegs samt einem großen Kinderwagen in den Zug einsteigen.
Der Zug hat ja nur einen Einstieg, gell!
Die Fahrdienstleiterin hat den Zug aber nicht abfahren lassen und die Familie konnte dann in ein Abteil reingehen, das vollkommen leer war. Dies zum Einstieg.
Türaufhalter und solche Leute halten die Zug auf, das gibt Verspätungen, da ist die Bahn nicht schuld.
Zudem sollten - egal zu welche Tages- und Nachtzeit (Deuschlandticket) immer 7,50 Euro kosten. Das kostet es in Bayern auch, ich bezahle das gerne und mache es auch unter der Woche, wenn ich im Berufsverkehr mit meinem Rad mit der Bahn fahre.
Übrigens, wer mit mir mal radeln will, kann das gerne tun.
Höhen- und Kilometer inbegriffen. Ein gutes Pedelec und einen Helm das muß sein.
------------------------------------
Zusammenfassung
Tour am 17. Mai 2026
86 Kilometer
1.811 Höhenmeter
895 Climb
916 Downhill
5,0 Stunden Fahrzeit
2.330 Gesamtkalorien KCAL
Wetter: 8 Grad, sonnig
Luftqualität 2
Luftfeuchtigkeit: 79 %
CO2 Einsparung: 14,0 kg
Irgendetwas klappt nicht, ich habe gerade solche Probleme,
entweder mit dem Internet oder mit Blogger.
Das Dings macht nicht das, was ich möchte und berichtigt auch nicht.
Ich lese nachher nochmals nach.













































































Kommentare:
AntwortenLöschen