Von Orchideen, Käfern, Bunkern, Gelbbauchunken und Bäumen
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Wie ich schon berichtet habe, bin ich am Samstag noch eine kleine Abendrunde geradelt.
Ich hatte mir vorgenommen, nochmals ein paar Bunker der Neckar-Enz-Stellung zu suchen, die ich schon vergeblich gesucht habe, aber das war noch schwerer, weil eben der Wald nun zugewachsen ist.
Allerdings habe ich schon sehr viele Bunker bewandert.
Aber nun von Anfang an.
Zuerst bin ich von Zuhause zum Schellenhof geradelt und wollte mal gucken, was die Orchideen machen.
Klar doch, die Bocksriemenzunge steht in voller Pracht.
Aber auch Hannelores Lieblingsblume, der Klappertopf ist schon da, wie viele andere Wildblumen auch. Nur, die Schmetterlinge haben gefehlt, die waren wohl mal wieder auf Betriebsausflug.
Am Enzeck, das ist dort, wo der Leudelsbach in die Enz fließt.
Als Hannelore mich damals besucht hat und wir im Leudelsbachtal waren, habe ich ihr das gezeigt und auch den Trail, den ich schon mal geradelt bin und an diesem Tag nochmals radeln wollte, denn dort oben befindet sich noch ein Bunker.
Leider war es, da es geregnet hatte, ziemlich glitschig, aber ich habs dennoch geschafft. Da kam mir ein junger Mountainbiker entgegen, als ich den Bunker fotografiert habe.
Der meinte wohl, die Oma da schafft den Trail nicht.
"Bisch du dir sicher, dass du des macha willsch?"
"Ja, klar des isch doch net des erschde Mol, dass ich den Trail radele".
"Aha, dann pass aber bloß uff die Stoi uff, des isch glitschig!"
"Ja, klar, ich steig ab, wenns zu schwierig wird, aber es isch ja koin so an schwerer Trail!"
Naja, ein bisschen Baumwurzeln, Steine und viel Moos und recht eng. Aber no risk, no fun. Meine Devise und so bin ich dann am folgenden Sonntag den Abhang bei den Treppen am Burgholzhof in Stuttgart heruntergeradelt. Klappt gut, man muß halt seinen Sitz nach unten drücken (das funktioniert aber nur, wenn man am Lenker eine Sitzhöhenverstellung per Knopfdruck hat), den Hintern hochhalten und bremsen.
Ich habs lange nicht kapiert, wie das geht, aber nun kann ich es und ich bin nun wirklich kein Sonntagsradler, sondern kann das.
Man muß halt aufpassen.
Eigentlich ist es gar kein Trail, nur zwischendurch ein bisschen und da muß man aufpassen, dass man nicht in die Enz rutscht. Aber hier kommt ja auch ab und an ein Boot vorbei, das einen dann auch aufnehmen kann.
Dann war der Kerle beruhigt und ich auch, aber ist doch nett, dass der sich Sorgen um mich macht.
Nur Landschaft, wunderschön und kein Mensch da, das ist der Lohn der Arbeit.
Auch hier soll sich noch ein Bunker befinden, ich habe keinen gesehen. Aber im Herbst vielleicht, dann. Dabei ist er da, aber woooo!
Das Sprichwort vor lauter Bäumen sieht man die Mündung der Glems in die Enz bei Unterrixingen nicht mehr.
Man kommt aber ganz schlecht ran
Sodele, jetzt gehts weiter auf Bunkersuche.
Hier ganz in der Nähe soll ein vollständig erhaltener Bunker sein.
Ich durfte sie mal alleine besichtigen und fotografieren und habe darüber auch einen Post geschrieben. Ist eine so interessante Kirche.
beim Post bitte ganz nach unten scollen.
Ach, ist es schön dort und es ist so grandios, zu beobachten, wie die Gelbbauchunken hier gemütlich im Wasser herumhängen.
Hier kann es sich um eine Rattenschwanzlarve (Larve der Schwebfliege) handeln und daneben um die Larve einer Köcherfliege handeln.
Statt der Rattenschwanzlarve kann es sich auch um eine Waffenfliegenlave handeln, die wie hier zu sehen ist, ein Atemröhrchen am Hinterleib hat.
Auf jeden Fall interessant.
Das ist Shirley, sie weiß soviel.
Ist sie nicht süß, die Bombina
die Gelbbauchunke, schon der lateinische Name ist Musik.
Ich bin so fasziniert, wenn sie im Wasser herumhängt und mit ihren Augen in den Himmel schaut.
Was habe ich noch gesehen:
Man kann sich hier stundenlang aufhalten und immer sieht man etwas anderes. Wenn man ganz ruhig ist, kann man auch eine Ringelnatter im Wasser beobachten, die habe ich mit der Camera nicht mehr erwischt.
Diese Schlange ist sehr scheu und bemerkt jeden Tritt der näherkommt. Diese Ringenatter war noch sehr klein, aber es gibt auch andere hier.
mache ich dennoch eine Zusammenstellung.
Zum Abschluß bin ich dann nochmals nach oben ins Leudelsbachtal geradelt um das Ohnhorn anzuschauen.
Im Moment herrschen ja die Eisheiligen und am 15. Mai ist ja die Kalte Sophie dran, die letzte der Eisheiligen. Die Kalte Sophie war früher immer der Startschuß für die Sommerbalkonbepflanzung.
Ich hoffe, es wird wieder wärmer.
Kleine Feierabendtour am 9. Mai 2026
985 Höhenmeter
494 Climb
492 Downhill
Aktivitätskalorien 886 KCAL
2 Stunden Fahrzeit
Temperatur: 20 Grad sonnig
Luftqualität 2
Luftqualität 56 %
CO 2 Einsparung 5,8 Kg
Man ist eben so alt und da gibt es halt den Verschleiß der Wirbel.
Der Karpalkanal muß auch gemacht werden, da kommt ich nicht drum rum.
Macht man es nicht, kann das noch schlimmer werden.
Film "Nürnberg" an.
Da bekommt man mal einen Eidruck, wie größenwahnsinnig das alles war.
HIER
und war auch auf der Burg
Wer es mal von Stuttgart aus mitgemacht hat, der weiß, was ich meine.
Oft fährt man tatsächlich besser mit dem Auto und wenn ich es umrechne, ist so eine Autofahrt doch preiswerter, als mit dem Zug.
Es ist wirklich so.
Der digitale Chronist ist so gut.
Ach wie schön ist doch das Leben.






































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