Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! *Immanuel Kant*
Nicht jeder Mensch kann alles zu Ende tun, aber zu Ende denken kann jeder. *Werner Bergengruen*
Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde. *Immanuel Kant*
Wer aber vom Kapitalismus nicht reden will, sollte auch vom Faschismus schweigen. *Max Horkheimer*
Halbdackel ist im Schwäbischen komischerweise die Steigerung von Dackel. *Rolf-Bernhard Essig*
Wenn jemand ein Dackel ist, dann ist der nicht besonders geschickt und eher ein bisschen dümmlich. Aber ein Halbdackel ist ein echter Blödmann! *Rolf-Bernhard Essig*

Neuer Besuch in Baden-Baden 1. Teil

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 Zuerst möchte ich hier und heute meiner großen Schwester Helge zu ihrem 91. Geburtstag alles alles Gute wünschen. 

Es ist erstaunlich, was sie mit ihren 91 Jahren noch alles macht. 
Den ganzen Haushalt, sie wäscht, sie kocht und und und. 

Nun, mein Geburtstagsgeschenkt für sie war:
Ich habe ihr sämtliche Fenster in der Wohnung geputzt und ihre Teppiche gedreht. Hier hat sie aber kräftig mitgeholfen. 
Wenn ich sehe, wie sie mit mir eine Tischplatte transportiert hat, dann kann ich nur noch hurra schreien. 

So, wie ich das sehe, wird sie sicherlich 100 Jahre alt. 
Sie geht alleine zum Arzt, sie kauft mit ihrem Handporsche ein.

Alles Gute und auf ein weiteres Lebensjahr. 
Sie möchte allerdings heute ihre Ruhe haben. Zuviel Lärm geht ihr auf dem Wecker zumal sie ja auch fast nichts mehr hört. Ein Vergnügen ist das allerdings auch nicht, sich mit ihr zu unterhalten. Deshalb passiert das meistens schriftlich.  Aber ich sage es immer wieder, meine Schwester wurde 1935 geboren, hat die Kriegszeit mitgemacht und alles was danach gekommen ist, sowas härtet ab. 
Jammern und Wehklagen war noch nie ihr Fall. 

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Auch im August bin ich noch nach Baden-Baden mit dem Zug gefahren. Das war nicht mal so schlecht und alles hat richtig gut geklappt. 

Ich möchte jetzt aber nochmals hin, da habe ich noch einiges vor, doch da muß ich auf schönes Wetter und weniger Besucher warten und vor allem muß ich auf eine bessere Verbindung mit der Bahn warten. 

 An diesen Tag war Kreti und Pleti unterwegs, denn es sind ja immer noch Ferien in Baden-Württemberg. Aber ich hatte mir ja auch etwas anderes herausgesucht und zwar das Brahmshaus in Lichtental.  Zudem wollte ich ja noch auf den Merkur, da standen aber schon jede Menge Leute, da warte ich noch, der Sepember ist noch lange. 

Ich bin früh mit dem Zug von Bietigheim nach Karlsruhe gefahren, das ging da noch und dann von Karlsruhe über Rastatt mit dem Bodenseeexpress nach Baden-Baden. Da überlege ich mir immer wieder, ob ich einfach nicht mal so nach Konstanz fahren soll. Aber ich war schon so oft dort und das reicht mir doch. Aber warten wir mal ab, im Winter soll es am Bodensee auch schön sein. Aber so ein Bodenseefan bin ich auch nicht mehr. Viel zu überlaufen, egal wann. 

Ich war tatsächlich schon um 10.00 Uhr in Baden-Baden und nahm sogleich den Bus über den Leopoldsplatz zum Brahmsplatz in Lichtental. 
ABER, Baden-Baden ist eine einzige Baustelle, der Bus muß zum Bahnhof zurück durch ein riesengroßes Tunnel fahren, weil die Straßen nur einspurig befahrbar sind. Wann das vorbei ist, das wissen die Götter, kurzum es ist alles anders.  

Johannes Brahms hatte ein Sommerhaus in Lichtental im Stadtteil Baden-Baden und hier besuchte er immer wieder Baden-Baden und auch Clara Schumann, die dort ein Haus hatte.  

Berichtet hatte ich schon mal HIER über Baden-Baden und die Burg und noch mehr. 

Auch bei Frieda Kahlo war ich in Baden-Baden ein Museum, das sich tatsächlich lohnt. Ein ganz feines Museum. Aber auch das Burda-Museum lohnt sich auf jeden Fall, da freue ich mich auch schon auf Ausstellungen und auch nächstes Jahr gibt es viele sehr schöne Ausstellungen, bei denen ich mich schon angemeldet habe. 

Baden-Baden lohnt sich immer, nur ist es recht teuer. Davon im 2. Teil. 

Als ich dann um 10.00 Uhr am Brahmshaus in Lichtental angekommen bin, wurde mir gesagt, dass das Haus erst um 15.00 Uhr geöffnet wird. Gut, es ist auch ein wenig gewöhnungsbedürftig, hier heraufzugehen und mir wurde auch gesagt, dass es absolut nicht mehr die Originalmöbel sind. 
Also werde ich dieses Haus nicht mehr besuchen, so reicht es mir auch.

Um 15.00 Uhr bin ich schon am Bahnhof, ich brauche ja fast 3 Stunden, bis ich zuhause bin und ich mag es auch nicht am späten Abend oder in der Nacht nach Hause zu kommen. 

Das Brahmshaus, ich bin ja nicht empfindlich, aber dieser Aufgang ist schon recht abenteuerlich.







 Was ich an diesem Tag wollte, ich wollte die Lichtentaler Allee bis zum Kurhaus vorlaufen, was ich auch gemacht habe. Wollte im Dahliengarten vorbei und auch die wunderschönen Silberlinden begucken, die es in der Lichtentaler Allee gibt. 

Die Lichtentaler Allee beginnt am Kloster Lichtental, da war ich auch schon und es lohnt sich auf jeden Fall. 

Im Kloster in Lichtental gibt es heute noch die Zisterzienserinnen der Cistercienserinnen-Abtei in Lichtenthal. Sie leben und arbeiten seit über 775 Jahren noch nach den Regeln des Heiligen Benedikts.  

Die Lichtentaler Allee ist eine 2,3 Kilometer lange Allee mit wunderschönen Bäumen, von Kastanien bis hin zu Linden, Eichen, Platanen, Erlen, Ginkobäumen, Silberahornen, Magnolien und auch Azaleen. 

Es wurde von den Gärtnern wirklich gut gegossen, aber dennoch leiden die Bäume, aber ich denke, es wird wieder besser. 
Ein paar Bäume habe ich doch auch noch gefunden und mich gefreut. 

Und der Regen hat doch einiges gebracht, hier wird wieder schon alles Grün. Die Natur erholt sich immer und immer wieder.  


 
An der Oos kann man von von der Innenstadt bis hin zum Kloster laufen und dann auch wieder zurück, es ist wunderschön, dort zu gehen. 
Die Oos mündet nach ca. 25 Kilometer in die Murg bei Rastatt. 
 

Wo waren nun die Silberlinden, ich bin hin und her gelaufen, bis mich dann ein Herr gefragt hat, was ich denn suche. Nun was denn wohl?
Dann zeigte er mir eine Silberlinde. 
 
Die Silberlinde (Tilia tomentonsa) hat auffällig gezahnte Blätter. Gut, jetzt erkenne ich sie vielleicht. Im September gehe ich nochmals nach Baden-Baden. 
Ganz sicher bin ich aber nicht, ob das tatsächlich eine Silberlinde ist. 
 
Von Linden gibt es soviele unterschiedliche Arten.  
Es ist aber schon ein sehr geschichtsträchtiger Baum und auch der Baum der Göttin Freya. Überall pflanzt man aus vielen Anlässen Linden. 
Ein Baum der Liebe, auch schon durch die herzförmigen Blätter. 



 
Man kann sich hier wirklich sehr gut aufhalten und ich habe mir dieses Mal auch sehr viel Zeit gelassen, zugegeben, es war auch mir schon recht warm.
 
Diese Kastanie holt sich ihr Wasser selbst aus der Oos. 
 

 Dem netten Herrn Brahms stattete ich im Park auch einen Besuch ab. Nachdem ich ja sein Haus nicht besuchen konnte. 

Ach, ich sollte mich mal mit seiner Musik beschäftigen, aber mir fehlt da der Draht dazu. 

"Lieben Sie Brahms?" 
 

Es ist so schade, die Sonne brannte nur so herunter und das Licht war gar nicht gut.

Der Dahliengarten ist eine Wucht, genauso schön, wie die Dahlien in Stuttgart, nur etwas anders angeordnet. 

Dieses Mal habe ich nicht alle Dahlien fotografiert, es waren zuviele. 
Aber ich radele mit Sicherheit noch auf den Killesberg zu den Killesbergdahlien. 

 







So zwischendrin habe ich doch tatsächlich noch den Fruchtstand einer Magolie gefunden. 

 

Auch die Rotbuchen kann man hier sehen. 



Ich  bin die Allee vorgelaufen, bis zum Dahliengarten, habe unterwegs die Silberlinden angeschaut, bei denen ich nicht gewußt habe, ob es welche sind, ich nehme es aber an, weil drüber geschrieben wurde. Ausgezeichnet sind die Silberlinden leider nicht. 

Mir gefällt er auch immer wieder, der Trompetenbaum. 


 Und wieder Dahlien.












Aber auch die Bäume ringsum sind wirklich wunderbar und sie wurden auch gut gegossen, so am spätvormittag habe ich dann auch noch eine Dusche von einem Rasensprenger bekommen. 

Schwarzerle 

 

 

Man sieht am Ufer der Oos immer und immer wieder ganz besondere Villen und Hotels. 

In Brenners Park Hotel bereiteten Konrad Adenauer und Charles de Gaulle den historischen Freundschaftsvertrag vor. 
Das war am 22. Januar 1963. 

Im Jahr 1995 empfing das Hotel den deutschen Bundeskanzler Helmut Kohl und den französischen Präsidenten Jaques Chirac zum 66. deutsch französischen Gipfeltreffen. 

Nach dem Zweiten Weltkrieg war Baden-Baden der Sitz der französischen Zonenregierung, wodurch die Stadt und das Hotel tief mit der deutschen Geschichte verbunden sind.  

Am 9. September 1962 hielt Charles de Gaulle im Schloßhof des Schlosses in Ludwigsburg eine Rede "An die Deutsche Jugend". Ich war damals 13 Jahre alt und mit meinem Vater in Ludwigsburg. Ich weiss noch heute, wie dieser Mann, eine Rede gehalten hat, die ich damals noch nicht so recht verstanden habe, aber ich war tief beeindruckt. 
Sicherlich heute für viele nicht mehr so interessant, für mich schon, denn es gibt eben nun mal für mich Augenblicke, die sind prägend.  

Diese Rede sprach er in einem sehr guten Deutsch und mit Begeisterung.
Hier mitten in der Menge stehe ich mit meinem Vater. 
Die Begeisterung riss uns mit. Auch heute geht mir das noch so. 

Weiß heute wohl kein Mensch mehr. 

Für mich gehört es zu unserer Geschichte. 

Charles des Gaulle
Rede an die Deutsche Jugend


Manchmal wünsche ich mir die Zeit zurück. 




Berichtet habe ich vom Brenners
HIER  

Das Brenners 


 Auch eine Haus mit Geschichte ist diese Villa am Ufer der Oos. 


  Das Palais Biron (ehemals Villa Merck bzw. Villa Eden) in der Lichtentaler Straße 92 ist ein großzügiges 19 700 qm großes Anwesen in der Lichtentaler Allee auf der Höhe des Dahliengartens mit privatem Park. 

Die Geschichte und die Info dazu ist mehr als interessant.  
Zumindest ist es für mich interessant und deshalb schreibe auch darüber. 

Wer sich nicht dafür interessiert, muß es eben lassen.  

Ich bin Jemand, der sich für vieles interessiert und immer alles wissen will. 

 Sodele es kommt wie auch noch bei weiteren Post ein 2. Teil.
Auch habe ich Völklingen noch nicht fertig. 

Entdeckt, habe ich, dass ich Trier noch nicht ganz fertig habe, da fehlt ein ganzes Stück noch.

Ich möchte meine Posts aber weiter so gestalten, wie ich es seither gemacht habe. 
Wem das nicht gefällt, der bleibt eben weg. 

 

Übrigens der Wahlspruch des neuen norwegischen Königs 
heißt:

"Alles für Norwegen"

wie zuvor sein Vater Harald und sein Großvater Olaf 
dies der Wahlspruch war.  

 

 Sodele es kommt wie auch noch bei weiteren Post ein 2. Teil.

Auch habe ich entdeckt, dass ich Trier noch nicht ganz fertig habe, das fehlt ein ganzes Stück noch. 

Ich genieße es, viel Zeit für mich zu haben.  
Das ist etwas herrliches. Langeweile was ist das?

 Ich denke, dass ich morgen den 2. Teil von Baden-Baden bringen werde. 

 

Heute wieder interessant
Kontrafunk 

Ich muß heute einkaufen, in den Baumarkt, Drogerie und ins Breungerland meine neuen Stiefelchen begucken und auch den Pulli. 

Morgen bin ich auf Radtour. Hatte mir etwas anderes überlegt, aber ich muß tatsächlich noch warten, mit den Zügen, es hat keinen Zweck, aber dann ab September gehts los.  

Suse liebe Suse......

HIER  

 Den 2. Teil gibt es HIER  



Kommentare

  1. Was für schöne Dahlien und Bäume, liebe Eva…die Natur lässt sich zum Glück nicht beeindrucken von all dem politischen Irrsinn auf der Welt. Ich empfehle Brahms Klavierkonzerte, gespielt von Hélène Grimaud, ein Genuss. Ich bin auf den zweiten Teil gespannt. Liebe Grüße.

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Auch so lapidare Kommentare, die dazu dienen, dass man die Seite des Kommentators anklickt, wie "ich war schon lange nicht mehr hier" lasse ich ebenfalls nicht mehr zu, weil des koin Kommentar isch, sondern a Mischt."
Mir wäre das wirklich zu blöd, sowas zu schreiben.