Mein Motto: NO RISK NO FUN!
Das Leben und dazu eine Katze, das ergibt eine unglaubliche Summe, ich schwör's euch! *Rainer Maria Rilke*
Katzen sind die rücksichtsvollsten und aufmerksamsten Gesellschafter, die man sich wünschen kann. *Pablo Picasso*
Ich bin ein Katzenfan und ich hätte gerne eine Katze, doch ist mir hier doch meine Wohnung wichtiger. Deshalb habe ich keine, aber ich mag Katzen und fast jede Katze kommt unterwegs zu mir, wenn ich sie locke und sie schmeicheln mir um die Beine. Es ist ein so schönes Gefühl. *Eveline Heyden*
A Schwob wird erscht mit 40 gscheit, an andrer net in Ewigkeit *Schwäbisches Sprichwort*
Halbdackel ist im Schwäbischen komischerweise die Steigerung von Dackel. *Rolf-Bernhard Essig*
Wenn jemand ein Dackel ist, dann ist der nicht besonders geschickt und eher ein bisschen dümmlich. Aber ein Halbdackel ist ein echter Blödmann! *Rolf-Bernhard Essig*

Skulpturen am Eckensee in Stuttgart

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Vor meiner Tour nach Esslingen bin ich vorher noch eine Tour um Stuttgart geradelt. Da habe ich aber so viele Bilder mitgebracht, eben auch um zu zeigen, was es in Stuttgart alles zu sehen gibt.

 Die Tour kommt als nächstes, weil es aber wieder viele Bilder sind, habe ich die Tour geteilt, denn diese Skulpturen sind so sehenswert, dass sie in dem Post verschwunden wären. Als Kind bin ich hier und im Rosengarten, der hier - wie im Rosengarten vom Schloß Rosenstein - angelegt war, spazieren gegeangen.  

Dort, wo heute der Landtag von Baden-Württemberg steht, war in den 50er Jahren ein Tennisplatz. Ddort hat meine Schwester immer Tennis gespielt und sich hier auf den Bänken bei den Skulpturen und den Rosen ausgeruht. 

Den Rosengarten gibt es nicht mehr, warum, das erkläre ich weiter unten.

 Die Statuen stehen beim Kunstgebäude oder eher hinter dem Kunstgebäude in Stuttgart. Diese mythologischen Göttinnen waren bis zum 2. Weltkrieg um den Ovalsee (der wurde dann im Laufe der Zeit eckig) und um den damaligen Rosengarten verteilt. 

Warum wurde der Ovalsee eckig? 
Es war die Bundesgartenschau, die einiges in Stuttgart veränderte. Der Berliner Landschaftsarchitekt Walter Rossow entwarf den Oberen Schloßgarten völlig neu, um ihn an eine modernere Formensprache der Nachkriegszeit anzupassen. 

Der Eckensee sollte das damals neu erbaute, südlich gelegene Landtagsgebäude von Baden-Württemberg mit dem historischen Opernhaus verbinden. Leider wurde in diesem Zuge auch der wunderschöne Rosengarten, der See und auch weite Teile des privaten Rosengartens der Königin Olga entfernt und der Ovalsee wurde eckig. Heute sag man Eckensee dazu. 

Aber nicht nur das, OB Dr. Klett hat in nichtöffentlichen Sitzungen im Gemeinderat vieles beschlossen, da kann man heute nur noch jammern. 


Zur Bundesgartenschau 1961 wurde in Stuttgart einiges umgekrempelt, was für die Bewohner Stuttgarts nicht so schön war. 

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Diese Schönheiten im oberen Schloßgarten haben auch mit Jugendwünschen von König Wilhelm I. zu tun, den ich nicht leiden kann. 

Er beauftragte schon als Kronprinz 1806 den Hofbildhauer Johann Heinrich Dannecker, aus Paris Abgüsse von antiken Skulpturen zu besorgen. 

Diese Hauptwerke aus Rom sind auch als Kriegsbeute von Napoleon dort zu finden.
 Als "Danneckerei" am Schloßplatz und ab 1842/43 im neuen Museum der bildenden Künste an der Neckarstraße, der Staatsgalerie wurden sie präsentiert.  

Der königliche Aufrag in den früheren 1850er Jahren für "Bildsäulen", d.h. einzelne Antike auf Sockeln, erweiterte auch den Ort zu "Bildenden Künsten".  

Allein Ludwig Hofer 1801-1887, er hat zum Beispiel die Reitergruppe an der Platanenallee geschaffen, hat alleine wohl 22 Statuen hier geschaffen, die wegen ihrer Nacktheit oder auch spärlichen Verhüllung bei den prüden Württembergern Proteste auslösten.   

Die Empörung bei den Württembergern war so groß, dass 1856 manche Venusfiguren an das naheliegende Schloß Rosenstein versetzt wurden. Sie kehrten allerdings nach gut 2 Jahrzehnten wieder in die Nähe des Neuen Schlosses zurück. 

Viele der Skulpturen sind heute in der Staatsgalerie Stuttgart, davon habe ich schon berichet, zu finden.  

Was geblieben ist, sind diese Figuren, die ich nun bei meinem letzten Besuch in Stuttgart mal fotografiert habe. In Stuttgart gibt es sovieles zu entdecken, es ist wirklich erstaunlich. 

Eines ist hier auch zu sagen, der Obere Schloßgarten in Stuttgart war einmal schön und vielleicht wird er es auch mal wieder, aber was hier abgeht, nein. Es geht von einer Radrennbahn, das ist lebensgefährlich und Fußgängern, die blind sind und die Radspur belegen, bis hin zu Dingen, die einem Angst machen können. 
Da treiben sich Gestalten herum, es ist nicht nur mir nicht geheuer. 

Aber das ist wohl überall so. Stuttgart hat sich hier nicht zu seinem Vorteil entwickelt. 
Aber ich bin wohl zu alt, um das zu verstehen. Habe ich ja auch jahrelang in dieser Stadt gewohnt und auch mit ihr im baulichen Sektor gearbeitet.  

Dass die Skulpturen eine Reinigung verdient hätten bleibt unbestritten.  

 Nun aber zu den Skulpturen:

Diana von Gabii von Ludwig Hofer, nach der Statue im Louvre in Paris
1851-1854 

Hebe Göttin der Jugend von Ludwig Hofer, 
nach Thorvaldsen vor 1858 
Hebe, Tochter von Zeus und Hera, die Göttin der Jugend schenkt den Göttern mit Nektar und Ambrosia Unsterblichkeit, wie es Freia im "Rheingold" tut. 

Venus von Arles von Ludwig Hofer nach der Statue in Paris im Louvre 1851-54
Es ist eine Kopie der 1651 in Arles gefundenen römischen Kopie eines Werkes wohl von Praxiteles um 350 v. Chr. 
Der Kopf stimmt allerdings nicht mit dem im Louve ein. 



Venus von Syrakus Eduard Mayer, nach der Statue in Syrakus oder einem Abguss davon 1854, signiert auf der Plinthe mit
ED.MAYER REST./ROMAE 1854

Eduard Mayer (1812-1881) war seit 1842 in Rom beschäftigt. Neben Ludwig Hofer war er der zweite Antikenkopist im Aufrag Königs Wilhelms I. und er fügte seinem Namen noch auf der Basis die Abkürzung "REST" hinzu = resauravit" hinzu.


Venus Kallipygos 
Ludwig Hofer nach der Statue im Museo Archeologie Nazionale in Neapel.
Römisches Werk nach griechischem Vorbild des 3. Jahrhunderts v. Chr. 
Die Venus mit dem schönen Hintern versucht nach dem Bad sich im spiegelnden Wasser zu sehen. 

Die antike Erzählung geht auf den Streit zweier attraktiver Schwestern zurück, die um die rückseiige Schönheit eifern.  


Discobolus

Der Discobolus (Diskuswerfer) ist eine Marmor-Skulptur von Ludwig von Hofer. Sie entstand von 1844 bis 1854.

Die Figur ist eine Nachbildung des berühmten antiken griechischen Diskuswerfers (Diskobolos) den der griechische Erzgießer Myron um 460-450 v. Chr. als Bronzeoriginal geschaffen hat. Das Original ist verloren, abr durch römische Marmorkopien überliefert.  
Die Statue gehört zu einem Ensemble klassizistischer Skulpturen im Stuttgarter Schloßgarten (zu ihnen gehören auch die Venus Kallipygos oder die Venus von Milo), die von den württembergischen Herrschern in der Tradition des Klassizismus in Auftrag gegeben oder aufgestellt wurden. 

 

Schöne Skulpturen befinden sich auch im Stadtgarten in Stuttgart.

HIER  

 Das ist nahe dem Hoppenlaufriedhof in Stuttgart
HIER 

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 Ich habe die Bilder in Paris und in Frankreich gesehen Da wurde ja ordentlich randaliert. Die lassen sich das alles nicht mehr gefallen. Aber auch in Italien ist der Teufel los. Ich bin mal gespannt, wenn es bei uns losgehen wird. 

Teilweise ist es in Stuttgart ja schon so.  

Tja und wer nun Nordstream zerstört hat, das wissen wir auch. Mehr schreibe ich nicht mehr, aber ich hoffe, dass das Kapitel bald auch ein Ende hat.

Quellen: Stadt Stuttgart, Lapidarium Stuttgart, Wikipedia.

Da habe ich noch etwas gefunden. Gab es in Ihrer Familie einen Nazi?
Hat er an der Front als Soldat der Wehrmacht Verbrechen verübt?

HIER kann man es festsellen lassen. 
Ich bin mir sicher, da würden sich manche umschauen. 


Kommentare

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Kommentare, die nichts mit dem jeweiligen Post zu tun haben, lasse ich nicht mehr zu.
Auch so lapidare Kommentare, die dazu dienen, dass man die Seite des Kommentators anklickt, wie "ich war schon lange nicht mehr hier" lasse ich ebenfalls nicht mehr zu, weil des koin Kommentar isch, sondern a Mischt."
Mir wäre das wirklich zu blöd, sowas zu schreiben.