Das Kunststück der Lebensweisheit ist, den Schlaf jeder Art zur rechten Zeit einzuschieben wissen. *Friedrich Nietzsche*
Die schönsten und großartigsten Dinge auf der Welt kann man nicht sehen oder hören, aber man kann sie im Herzen fühlen. *Helen Keller*
Es gibt mehr Dinge im Himmel und auf Erden, als eure Schulweisheit sich träumen lässt. *William Shakespeare*
Man sollte auch an Wochentagen ein paar Augenblicke Sonntag sein lassen. *Unbekannt*
Es ist eine Verwandschaft zwischen den glücklichen Gedanken und den Gaben des Augenblicks: Beide fallen vom Himmel. *Friedrich Schiller*
Das wunderbarste Märchen ist das Leben selbst. *Hans Christian Andersen*

Blütentour durchs Glemstal in den Pomeranzengarten in Leonberg und über Giebel und Feuerbach auf den Killesberg und nach Hause

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 Ich habe soviele Touren, die ich mit dem Pedelec noch machen möchte. Am liebsten würde ich sie alle gleichzeitig machen, denn zur Zeit durch die Gegend zu radeln ist schön, wenn auch manchmal recht frisch. 

ABER, am Sonntag war es vom Wetter richtig gut, allerdings waren wenig Radler unterwegs. Aber umso mehr Autofahrer, es war schon gruselig. 

Ich kapiere es nicht, da fährt man dann mit dem Auto irgendwo hin, läuft ein Stück, geht Kaffee trinken und Kuchen essen und fährt wieder nach Hause, das war dann ein Ausflug mit Wanderung. Super.

Ich akzeptiere das, wenn man krank ist und das Gehen schwer fällt, aber das ist nicht bei allen so. Viele sind da einfach zu faul dazu, sich zu bewegen.

Ich habe noch soviel Touren auf Halde, die werde ich aber so nach und nach zeigen., Da es im Moment so schön  blüht, zeige ich die Tour vom Sonntag heute. 

Losgefahren bin ich hier über den Enztalradweg bis Unterrixingen und von dort bin ich dann auf den Glemsmühlenradweg gewechselt, weil ich nach der Unke und den Lurchen schauen wollte. Aber da war noch gar nichts. Diesen unteren Abschnitt darf man gottseidank künftig nicht mehr mit dem Rad fahren. Es gibt aber noch Radler, die das tun. Sie riskieren eine Anzeige, weil der Radweg oben herum führt. 

An der Glems.
Die Glems ist ein rechter Nebenfluss der Enz. Sie entspringt im Naturschutzgebiet, das zum Glemswald im Stuttgarter Wester gehört. Der Ursprung ist aber kaum zu sehen, ich war schon dort.
Ihre Länge beträgt 47 Kilometer. Bei Unterrixingen im mündet sie in die Enz. 

HIER
HIER



Dieser Abschnitt ist wunderschön und man bekommt hier im Sommer die schönsten Schmetterlinge zu sehen und auch Salamander, die meist totgefahren sind. 

Wenn ich diesen Abschnitt besuche, dann schiebe ich mein Rad und liege oft auch auf der Erde, um einen Schmetterling mit dem Foto einzufangen. Es gibt Radler, die dann bremsen müssen und mich alles mögliche heißen.
Das ist aber auch für manche Radler eine Rennstrecke und ich hoffe, dass mal einer angezeigt wird, der hier durchbraust.

Auf dem Weg gabs außer Matsch nicht so vieles zu sehen und mein Rädle sah wieder aus wie die Sau. Aber nachher gings dann und der Dreck der in den Stollenreifen haftete, fiel mir um die Ohren. 

Der Glemsmühlenradweg führt auch an Ditzingen, einer Stadt im Kreis Ludwigsburg vorbei.

Im Jahre 1966 zur Stadt erhoben, erreichte Ditzingen nach dem Zusammenschluss mit den Gemeinden Heimerdingen, Hirschlanden und Schöckingen eine Einwohnerzahl von über 20.000 und wurde 1976 zur Großen Kreisstadt erhoben. Heute zählt Ditzingen mit seinen Stadtteilen rund 24.300 Einwohner. Die Markungsfläche beträgt 3.041 ha.

Über Ditzingen und die oben angegebenen Orte habe ich schon angeradelt und darüber berichtet. 

 Hier

Hier 

Hier 

Ein weiterer Höhepunkt ist auch die Nippenburg und wenn man dann den Trail hinterfahrt bzw. läuft, kommt man direkt zur Glems. Im Sommer ist hier alles zugewachsen. 

Hier 

Was man von hier aus auch ansehen kann, ist der Engelbergturm.
HIER  

Ich kann nur immer schreiben, dass ich an sovielen geschichtsträchtigen Orten vorbeigefahren bin, alles mit dem Rad.  

Bei der Stadterhebung im Jahr 1966 war meine Familie und ich dabei und ein  paar Jahre später begann ich hier meine Lehre bei einer Schreinerei. Ich bin jeden Tag vom Leonberger Bahnhof nach Ditzingen gefahren, bei Wind und Wetter und wenn ich heute an dem Gelände der Schreinerei vorbeifahre (heute stehen hier Wohnblöcke) dann denke ich an meine Lehre, die oft schon eine Herausforderung war. Türen schleifen, schleppen und dergleichen mehr.  Das Kreuz wurde nicht geschont und ich denke, wenn die heutige Jugend das machen müßte, sie würde kläglich scheitern, denn viele sind heute nicht mehr in der Lage, acht Stunden zu arbeiten, da ist oft viel Jammern.

Wenn ich die "unter Hier" gezeigten Touren so anschaue, bekomme ich Lust, das alles nochmals zu erradeln. 


Hier habe ich diese Magnolie, die ich immer wieder beobachte, fotografiert. Die Blüten waren am Sonntag noch nicht geöffnet, aber auch so hat dieser Magnolienbaum seinen Reiz.





Auf dem Glemsmühlenweg begegnen mir immer wieder Gänse, ich mag Gänse und ich verstehe ihre Sprache, denn ich kann gänserisch sprechen. 

Na, ich erzähle gerade den Gänsen, wie man Linsen und geschabte Spätzle macht. 




Davon aber mehr bei Gelegenheit. 

Wenig später sah ich diese wunderschöne Sternmagnolie.



 Unterwegs gabs bei einem Bauernhof noch mehr Gänse, die haben aber geschlafen und wollten keine Konversation machen. 



 So und dann habe ich die Japanischen Kirschenblüten im Pomeranzengarten in Leonberg genossen.

Immer wieder sind sie unterschiedlich. 













Es gibt im Pomeranzengarten im Moment noch nicht soviel zu sehen, das kommt.

Aber was es zu sehen gab, das war auch schon ganz schön.

Die Geschichte zum Pomeranzengarten und die Geschichte von Sybilla von Anhalt kann man hier lesen. Es ist interessant. Eine erstaunliche Frau und ihrer Zeit weit voraus.

HIER






Ich muß noch mehr Holzbienen fotografieren, aber im Moment sind sie wie die Schmetterlinge noch hyperaktiv. 

Ich denke, die Blümchen kennt man, da brauche ich nix dazu zu schreiben. 









Hier oben steht hinter dem neuen Gebäude des Beruflichen Schulzentrums in Leonberg, der alte Bau. Hier bin ich zur Berufsschule gegangen.

Puhh, da denke ich nicht gerne zurück und an den Lehrer gar nicht, den Namen werde ich nie vergessen.
Aber auch hier gibt es Spruchkammerakten. Interessant!
So bin ich halt immer auf der Suche nach "schwarzen Schafen" der Nazizeit.
Da fischt man manchen heraus und wundert sich, was so mancher Großvater oder Urgroßvater "Dreck am Stecken" hat und als Mitläufer herausgegangen ist.
Viele Nachkommen wissen das gar nicht, geschweige denn, was Spruchkammerakten sind. 




Ich wollte dann aber noch weiter nach Stuttgart-Weilimdorf einem Stadtteil von Stuttgart, der auch zu meinem Bezirk im Amt gehörte..

Hier muß man dann über die Autobahnbrücke fahren und man kann zuschauen, wie die Autos in den Engelberg hineinfahren. Eigentlich wollte ich an diesem Tag die Gedenktstätte besuchen, aber das verlege ich, wenn ich etwas später eine Tour in den Pomeranzengarten mache. 

Im alten Engelbergtunnel wurden früher durch Zwangsarbeiter Flügel für die
ME 262 hergestellt. Meine Familie ist 1962 nach Leonberg umgezogen, weil meine Eltern am Engelberg ein Haus gekauft hatten. Da ist man damals auf der Autobahn noch durch ein Tunnel gefahren, weil das andere Tunnel durch einen Bombenangriff zerstört wurde.

Übrigens,  früher ging die Autobahn nur bis Heilbronn und dort hörte sie auf und mußte dann die Straße nach Weinsberg und Cleversulzbach fahren.
Diese Strecke fahre ich ab und an auch mit dem Rad. 


Ein paar Jahre später konnte man dann durch beide Tunnels fahren und dann kam noch später der neue Bau des Engelbergtunnels, da wurde damals sogar ein Tatort gedreht. Ich weiß aber nicht mehr, wann das war. 

Heute ist dieser Engelbergtunnel schon wieder marode und muß gerichtet werden. 

Gedenkstätte Engelbergtunnel

Es war wie ich oben geschrieben habe ein fuchtbarer Verkehr überall. 



Über Gerlingen kam ich dann nach Weilimdorf und hier sah ich wieder dieses weiße Rad, das ich schon öfters immer wieder woanders gezeigt habe. 

Es ist ein Geisterfahrrad, für Jemand, der hier an der Straße verunglückt ist. Bin gespannt, wann mir das passiert, ich rechne immer damit. 

Es ist inzwischen das Zweite Rad, das ich so sehe.


Hier gab es vom Löwenmarkt aus auch eine Tour ins Siebenmühlental und zum Flughafen.

HIER

Nee, da bin ich nicht hingeradelt, sondern von Weilimdorf aus auf den Killesberg. 





Diese Mal habe ich es geschafft, mal dieses Hochhaus zu zeigen, das eines der ersten in Feuerbach war.
Ich fahre immer wieder dran vorbei und ich weiß auch die Geschichte um dieses Hochhaus, denn Feuerbach gehörte auch zu meinem Bezirk im Amt. 

Auch eine interessante Geschichte, hier kann man sie lesen.


 
Ein Stück die Straße hoch auf den Killesberg. 
Dort bin ich nur eine kleine Runde glaufen, da man hier nicht Rad fahren darf. 
 
Ich habe mich gleich wieder aus dem Staub gemacht und komm ein anderes Mal wieder.
Unglaublich, was hier Leute waren, sowas habe ich selten gesehen und ich war schon öfters sonntags auf dem Killesberg

Immer wieder auch ein schönes Motiv, der Killesbergturm, das Pendant wäre der Schönbuchturm, den ich auch schon angeradelt haben und demnächst wieder anradeln werde. 

Beide Türme sind von meinen Lieblingsarchtekten Schlaich, Bergermann und Partner. 
 


 Schaun mer mal, was am Sonntag für Wetter ist, dann gibt es wieder sicherlich eine Blütentour. Ich bin selbst gespannt. 

Zusammenstellung
Radtour am 3. März 2024
79 Kilometer
1.498 Höhenmeter
750 Climb
748 Downhill
Fahrzeit: 3,75 Stunden
Gesamtkalorien: 2.376 KCAL
Wetter; 12 Grad
Luftfeuchtigkeit: 50 %



So diese Woche war richtig anstrengend und das Wetter auch.
Geradelt bin ich nicht, aber ich war im Ballett
Shades of Blue and White und heute in der Wilhelma.
Am Dienstag war ich in Ludwigsburg und habe Wolle für einen Pulli gekauft, die zeige ich noch. Also diese Woche war heftig, morgen wird endlich geputzt.
Es ist nötig.

Beim Ballettabend war mit dabei die 7. Sinfonie von Beethoven,
In der Choreographie von Uwe Scholz.
Mein Platz in der 1. Reihe war prima und das Opernhaus besetzt bis auf den letzten Platz.

ich werde darüber berichten. 

Ein wunderschöner Ballettabend war das. 








Kommentare

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Kommentare, die nichts mit dem jeweiligen Post zu tun haben, lasse ich nicht mehr zu.
Auch so lapidare Kommentare, die dazu dienen, dass man die Seite des Kommentators anklickt, wie "ich war schon lange nicht mehr hier" lasse ich ebenfalls nicht mehr zu, weil des koin Kommentar isch, sondern a Mischt."
Mir wäre das wirklich zu blöd, sowas zu schreiben.