Am Waldsee bei Murrhardt und rundherum
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Es ist schon eine Weile her, dass wir in Murrhardt waren und dort auch die Wasserfälle usw. angeschaut haben.
In Murrhardt habe ich schon einige schöne Dinge gezeigt. Man kann hier sehr schön radeln, aber es geht schon auf und ab.
In der Murrhardter Gegend gibt es in Grab den Limes, die Hörschbachwasserfälle und auch die Villa Franck .
Ich wollte schon letztes Jahr zum Waldsee bei Fornsbach.
Also bin ich an einem Sonntag im März, von hier aus über Stuttgart mit dem Zug nach Murrhardt gefahren und dort in Murrhardt ausgestiegen.
In Murrhardt habe ich den dortigen Osterbrunnen
und das Geburtshaus von Reinhold Nägele angeschaut.
In Stuttgart auf der Weißenburg gibt es eine Skulptur von ihm, ganz in der Nähe des Teehauses.
HIER interessant für Hannelore, wäre das was?
Ich habe diesen Künstler gekannt, jedoch nicht ganz genau und dadurch, dass ich mich mit ihm beschäftigt habe, habe ich auch erfahren, dass Bruno Cassierer in Berlin seine Werke auch ausgestellt hat.
So kommt - wie ich immer sage - eins zum anderen, mal lernt daraus.
Über Bruno Cassierer und Max Slevogt habe ich ja berichtet, als ich in Mainz im Landesmuseum war. Mich interessiert das nun mal.
* 1884 in Murrhardt, † 1972 in Stuttgart Mitbegründer der Stuttgarter Sezession 1923
Berufsverbot wegen jüdischer Abstammung seiner Frau Dr. Alice 1937
Emigration nach New York 1939–40, Rückkehr in die Heimat 1963
Werke im Bestand vieler Sammlungen, z. B. Staatsgalerie und Kunstmuseum Stuttgart.
Berichtet habe ich über ihn auch, als ich in der Kunsthalle in Mannheim war.
Dann ging es in Richtung Fornsbach und zum Waldsee immer an der Murr entlang.
Die Murr ist ein Fluß, die Quelle habe ich auch schon angeradelt,
der bei Marbach am Neckar in den Neckar fließt.
Zuerst war ich etwas enttäuscht, weil es eben immer eben entlang ging, das sollte sich aber bald ändern.
Es geht hoch hinauf und man hat schöne Blicke ins Murrtal.
In Fornsbach am Bahnhof begegnete ich wieder dem Graffiti-Künstler Jeroo, über den ich auf meinem Blog schon oft berichtet habe.
Er schafft es immer wieder durch seine Malerei die Landschaft und die Gebäude usw. in eine Einheit zu bringen.
Ich bin ja kein Freund von Graffiti, aber das gefällt mir schon.
Fornsbach ist ein Stadteil der Stadt Murrhardt und dort befindet sich auch der Waldsee.
Fornsbach kann auch mit dem Zug angefahren werden und von dort kann man dann ein Stück zum Waldsee wandern. Also man muß nicht immer mit dem Auto fahren, Umweltschutz ist angesagt, gell!
Der Fornsbacher Waldsee ist ein Erholungs- und Freizeitgebiet, das sehr gerne genutzt wird. Die Freizeitangebote sind vielfältig.
Ich habe Bekannte, die verbringen hier regelmäßig mit ihrem Wohnwagen die Ferien. Ist aber nix für mich.
An diesem Sonntag in der Früh, als ich dort war, waren nur ein paar einsame Wanderer unterwegs, aber ich denke nachmittags war mehr los. Die Saison hat ja auch noch nicht so recht begonnen.
Ich muß aber auch sagen, ich habe mir das alles etwas schöner vorgestellt, aber das kann auch an der Jahreszeit liegen, allerdings dann ist es auch nicht mehr schön, weil zuviele Leute dann vor Ort sind.
Es gibt hier vor Ort schönere Seen, die nicht so frequentiert sind, allerdings aber auch nichts zum Baden, aber das mache ich ja sowieso nicht.
Ein Hahn hüpfte auch noch herum, aber seine Hennen waren nicht zu sehen.
Es geht wirklich in die Höhe, aber ich bleibe schon brav in Tour + oder höchstens in der Auto Stufe. Turbo nur im äußersten Notfall.
Man hat von hier oben eine herrliche Aussicht, allerdings auch ein wenig diesig.
Oben angekommen, ging es durch einen wunderschönen Wald mit einer herrlich geteerten Straße und ich war vollkommen alleine im dunklen Tann.
Wenn mich hier einer umgebracht hätte, da wäre ich verloren gewesen.
Diese Traktoren wurden von der Heinrich Lanz AG in Mannheim zwischen 1921 und 1957 hergestellt. Mein Herz hängt an diesen Traktoren, hatten die Nachbarn auch so einen Traktor bei der Oma in Cleversulzbach.
Der Name "Bulldog" wurde im deutschsprachigen Raum umgangssprachlich oft als Gattungsname für Ackerschlepper verwendet.
Diese Traktoren fahren ja heute noch und sind ein Beispiel für die erhaltene Technik dieser Ära.
Hier in der Nähe von Großerlach bin ich eine Weile stehengeblieben. Denn hier ist einmal ein junger Mann wegen Rassenschande zum Tode durch den Strick verurteilt worden. Ein Stück aus unserer dunklen Vergangenheit.
Erinnert hat mich das an den Film "Eine Liebe in Deutschland" mit Hanna Schygulla und Piotr Łysak in der Regie von Andrzej Wajda.
Ich habe den Film schon ein paar Male gesehen. Es gibt ihn auch auf Youtube.
Sehenswert!!!
HIER Beschreibung HIER
Von hier aus wollte ich über Frankenweiler weiter, wieder nach Sulzbach an der Murr radeln.
Aber leider ging das nicht, die Welt war mit Brettern vernagelt. Was tun?
Ich habe eine junge Frau nach dem Weg gefragt, die mir sagte, dass der Weg von Frankenweiler nach Sulzbach an der Murr gruselig wäre und ich doch dann über Murrhardt oder Grab fahren sollte.
Gut, ich war wieder eigensinnig und habe den Weg über Murrhardt genommen, hätte ich den über Grab genommen, wäre ich dann bei Wüstenrot herausgekommen und hätte locker flockig nach Hause radeln können. Aber ich wollte ja nach Sulzbach an der Murr.
Dann habe ich mich also entschlossen, an Murrhardt vorbei nach Sulzbach an der Murr zu radeln. Denn dort steht zur Zeit die Kirschenblüte an und das war dann auch in Ordnung. Den Weg über Grab, den mache ich dann nochmals bei Gelegenheit.
Aber es war eine sehr schöne Tour hier nach Sulzbach an der Murr.
Sternmagnolien, Schlüsselblumen und Kirschblüten, herrlich.
Unterwegs gab es noch so viele schöne Magnolien, aber ich denke, dass die jetzt alle braun geworden sind.
Dann bin ich auf den Murrtalradweg geradelt und habe in Kirchberg am Neckar noch einen Latte und ein Eis verspeist.
Zusammenfassung.
Tour am 22.03.2026
88 Kilometer
2.113 Höhenmeter
1.046 Climb
1.067 Downhill
Fahrzeit: 4,5 Stunden
Gesamtkalorien: 2.283 KCAL
Wetter: 5 Grad
Luftfeuchtigkeit: 75 %
Luftqualität: 3





























































Kommentare:
AntwortenLöschenOh, das Waldsee! Jetzt ist er aufgetaut. Schön dort!
AntwortenLöschenUnd was die Gedenkstätte über die Liebe zu sinem polnischen Arbeiter betrifft: Bei uns in der Nähe, in Sulpach, gibt es auch so einen Gedenkstein. Sehr beeindruckend!
https://www.schlossspross.de/2023/07/26/gedenkstein-f%C3%BCr-mieczyslaw-wieche%C4%87/
Liebe Grüße und eine schöne Woche, liebe Eva.
Traudi