Die Begriffe vereinfachen, ist die erste Tat aller Diktatoren "Erich Maria Remarque*

Ich dachte immer, jeder Mensch ist gegen den Krieg, bis ich heraus fand, dass es welche gibt, die nicht hingehen müssen. *Erich Maria Remarque*
Das Alter hat zwei große Vorteile: Die Zähne tun nicht mehr weh und man hört nicht mehr all das dumme Zeug, das ringsum gesagt wird. *Georg Bernhard Shaw*
Für eine Frau ist Schönheit unbedingt wichtiger als Intelligenz, denn für Männer ist Sehen leichter als Denken. *Lil Dagover*

Man soll Frauen nichts erklären, man soll handeln. *Erich Maria Remarque*

Ein kommunistisches System erkennt man daran, dass es die Kriminellen verschont und den politischen Gegner kriminalisiert. *Alexander Solschenizyn*

Nicht das Beginnen wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten. *Siena*

Eine Jugendsünde ist, wenn man jung ist und es verpasst. *Erich Maria Remarque*

Die Glücklichen sind neugierig. *Friedrich Nietzsche*

Am Waldsee bei Murrhardt und rundherum

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Es ist schon eine Weile her, dass wir in Murrhardt waren und dort auch die Wasserfälle usw. angeschaut haben. 

In Murrhardt habe ich schon einige schöne Dinge gezeigt. Man kann hier sehr schön radeln, aber es geht schon auf und ab.  

In der Murrhardter Gegend gibt es in Grab den Limes, die Hörschbachwasserfälle und auch die Villa Franck .

Ich wollte schon letztes Jahr zum Waldsee bei Fornsbach.
Also bin ich an einem Sonntag im März, von hier aus über Stuttgart mit dem Zug nach Murrhardt gefahren und dort in Murrhardt ausgestiegen.

In Murrhardt habe ich den dortigen Osterbrunnen


 


 und das Geburtshaus von Reinhold Nägele angeschaut. 




 

In Stuttgart auf der Weißenburg gibt es eine Skulptur von ihm, ganz in der Nähe des Teehauses.  

HIER  interessant für Hannelore, wäre das was?

Ich habe diesen Künstler gekannt, jedoch nicht ganz genau und dadurch, dass ich mich mit ihm beschäftigt habe, habe ich auch erfahren, dass Bruno Cassierer in Berlin seine Werke auch ausgestellt hat. 
So kommt - wie ich immer sage - eins zum anderen, mal lernt daraus. 

Über Bruno Cassierer und Max Slevogt habe ich ja berichtet, als ich in Mainz im Landesmuseum war. Mich interessiert das nun mal. 

 HIER 

Reinhold Nägele Maler und Grafiker
* 1884 in Murrhardt, † 1972 in Stuttgart Mitbegründer der Stuttgarter Sezession 1923
Berufsverbot wegen jüdischer Abstammung seiner Frau Dr. Alice 1937
Emigration nach New York 1939–40, Rückkehr in die Heimat 1963
Werke im Bestand vieler Sammlungen, z. B. Staatsgalerie und Kunstmuseum Stuttgart.

Berichtet habe ich über ihn auch, als ich in der Kunsthalle in Mannheim war. 

HIER 

Dann ging es in Richtung Fornsbach und zum Waldsee immer an der Murr entlang. 
Die Murr ist ein Fluß, die Quelle habe ich auch schon angeradelt,

HIER,

der bei Marbach am Neckar in den Neckar fließt. 

Zuerst war ich etwas enttäuscht, weil es eben immer eben entlang ging, das sollte sich aber bald ändern. 

Es geht hoch hinauf und man hat schöne Blicke ins Murrtal.








In Fornsbach am Bahnhof begegnete ich wieder dem Graffiti-Künstler Jeroo, über den ich auf meinem Blog schon oft berichtet habe. 

Er schafft es immer wieder durch seine Malerei die Landschaft und die Gebäude usw. in eine Einheit zu bringen. 

Ich bin ja kein Freund von Graffiti, aber das gefällt mir schon.


 

Fornsbach ist ein Stadteil der Stadt Murrhardt und dort befindet sich auch der Waldsee. 

Fornsbach kann auch mit dem Zug angefahren werden und von dort kann man dann ein Stück zum Waldsee wandern. Also man muß nicht immer mit dem Auto fahren, Umweltschutz ist angesagt, gell!

Der Fornsbacher Waldsee ist ein Erholungs- und Freizeitgebiet, das sehr gerne genutzt wird. Die Freizeitangebote sind vielfältig. 

HIER  

Ich habe Bekannte, die verbringen hier regelmäßig mit ihrem Wohnwagen die Ferien. Ist aber nix für mich. 

An diesem Sonntag in der Früh, als ich dort war, waren nur ein paar einsame Wanderer unterwegs, aber ich denke nachmittags war mehr los. Die Saison hat ja auch noch nicht so recht begonnen. 




 Um den Waldsee kann man hervorragend herumwandern und auch noch weitere Wanderungen machen. Es war nicht viel los und ich bin mit meinem Rand herumgefahren. Wären hier viele Spaziergänger gewesen wäre das nicht möglich gewesen, dann hätte ich eben geschoben. 

Ich muß aber auch sagen, ich habe mir das alles etwas schöner vorgestellt, aber das kann auch an der Jahreszeit liegen, allerdings dann ist es auch nicht mehr schön, weil zuviele Leute dann vor Ort sind. 

Es gibt hier vor Ort schönere Seen, die nicht so frequentiert sind, allerdings aber auch nichts zum Baden, aber das mache ich ja sowieso nicht.  







 Ein Hahn hüpfte auch noch herum, aber seine Hennen waren nicht zu sehen. 


 Unmittelbar nach dem Waldsee endet der Rems-Murr-Kreis und der Kreis Schwäbisch-Hall beginnt und es geht in die Höhe.

Es geht wirklich in die Höhe, aber ich bleibe schon brav in Tour + oder höchstens in der Auto Stufe. Turbo nur im äußersten Notfall. 

Man hat von hier oben eine herrliche Aussicht, allerdings auch ein wenig diesig. 

 

Oben angekommen, ging es durch einen wunderschönen Wald mit einer herrlich geteerten Straße und ich war vollkommen alleine im dunklen Tann. 
Wenn mich hier einer umgebracht hätte, da wäre ich verloren gewesen. 


Vorbei ging es dann an Glashofen und dort habe ich diesen schönen Lanzbulldog, ein sehr schönes Sammlerstück, aus der deutschen Traktorgeschichte gesehen. 

Diese Traktoren wurden von der Heinrich Lanz AG in Mannheim zwischen 1921 und 1957 hergestellt. Mein Herz hängt an diesen Traktoren, hatten die Nachbarn auch so einen Traktor bei der Oma in Cleversulzbach. 

Der Name "Bulldog" wurde im deutschsprachigen Raum umgangssprachlich oft als Gattungsname für Ackerschlepper verwendet.

Diese Traktoren fahren ja heute noch und sind ein Beispiel für die erhaltene Technik dieser Ära. 

 






Hier in der Nähe von Großerlach bin ich eine Weile stehengeblieben. Denn hier ist einmal ein junger Mann wegen Rassenschande zum Tode durch den Strick verurteilt worden. Ein Stück aus unserer dunklen Vergangenheit. 

Erinnert hat mich das an den Film "Eine Liebe in Deutschland" mit Hanna Schygulla und Piotr Łysak in der Regie von Andrzej Wajda.

Ich habe den Film schon ein paar Male gesehen. Es gibt ihn auch auf Youtube.

Sehenswert!!! 

HIER  Beschreibung HIER 






Von hier aus wollte ich über Frankenweiler weiter, wieder nach Sulzbach an der Murr radeln. 

Aber leider ging das nicht, die Welt war mit Brettern vernagelt. Was tun?
Ich habe eine junge Frau nach dem Weg gefragt, die mir sagte, dass der Weg von Frankenweiler nach Sulzbach an der Murr gruselig wäre und ich doch dann über Murrhardt oder Grab fahren sollte. 

Gut, ich war wieder eigensinnig und habe den Weg über Murrhardt genommen, hätte ich den über Grab genommen, wäre ich dann bei Wüstenrot herausgekommen und hätte locker flockig nach Hause radeln können. Aber ich wollte ja nach Sulzbach an der Murr. 

Dann habe ich mich also entschlossen, an Murrhardt vorbei nach Sulzbach an der Murr zu radeln. Denn dort steht zur Zeit die Kirschenblüte an und das war dann auch in Ordnung. Den Weg über Grab, den mache ich dann nochmals bei Gelegenheit. 

Aber es war eine sehr schöne Tour hier nach Sulzbach an der Murr.

Sternmagnolien, Schlüsselblumen und Kirschblüten, herrlich. 

 






Vorbei ging es auch in Oppenweiler am Sturmfederschloß, da war ich auch schon öfters. 

HIER 


Unterwegs gab es noch so viele schöne Magnolien, aber ich denke, dass die jetzt alle braun geworden sind. 


 




In Richtung Marbach am Neckar kann man bei Großaspach noch die Burg Reichenberg sehen. War auch mal eine schöne Radtour. 
 

Dann bin ich auf den Murrtalradweg geradelt und habe in Kirchberg am Neckar noch einen Latte und ein Eis verspeist. 
War richtig nett und mit mir am Tisch saß gegen später eine richtig nette Radlergruppe mit der man so richtig über Pedelecs diskutieren konnte. Diese Gruppe war überrascht, wie ich doch über diese Räder und die neuen Motoren Bescheid weiß.


 
 
Über Marbach am Neckar bin ich dann heimgeradelt und mein Kreislauf spinnte, warum. ich hatte nicht genügend getrunken, obwohl ich meinen Trinkbeutel von 3 Litern im Rucksack hatte. Einfach vergessen zu trinken. Aber das habe ich dann nachgeholt und habe noch ein wenig den Störchen in ihrem Nest zugeschaut, bin gespannt, wann die Jungen kommen. 
 

Zusammenfassung.
Tour am 22.03.2026
88 Kilometer
2.113 Höhenmeter
1.046 Climb
1.067 Downhill
Fahrzeit: 4,5 Stunden
Gesamtkalorien: 2.283 KCAL
Wetter: 5 Grad
Luftfeuchtigkeit: 75 %
Luftqualität: 3
 




45 % Strom habe ich wieder mit nach Hause gebracht.  

 

 

Kommentare

  1. Oh, das Waldsee! Jetzt ist er aufgetaut. Schön dort!

    Und was die Gedenkstätte über die Liebe zu sinem polnischen Arbeiter betrifft: Bei uns in der Nähe, in Sulpach, gibt es auch so einen Gedenkstein. Sehr beeindruckend!
    https://www.schlossspross.de/2023/07/26/gedenkstein-f%C3%BCr-mieczyslaw-wieche%C4%87/

    Liebe Grüße und eine schöne Woche, liebe Eva.
    Traudi

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    1. Hallo Traudi,
      ich finde den Waldsee nicht so besonders, ich glaube, dass er im Sommer hoffnungslos überlaufen ist. Es gibt schönere Seen.
      Mich hat er einfach interessiert und deshalb habe ich ihn mit einer Radtour verbunden.
      Dankeschön für deinen Kommentar.
      Lieben Gruß Eva

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  2. Hallo Eva,
    ja, das sieht interessant aus auf der Weißenburg.
    Gruß
    Hannelore

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    1. Dann machen wir die Weißenburg, die Geschichte dazu darfst du hier lesen.
      https://schwabenfrau.blogspot.com/2020/09/52-wochen-1852-stadt-stuttgart-und-die.html

      Ich habe ja als Kind dort in der Nähe gewohnt, dann fahren wir vom Bahnhof zu r Weißenburg mit der Straßenbahn, fahren hoch und latschen dort rum. Dann können wir aber auch noch in die Stadt laufen und ich zeige dir das wunderschöne Haus, in dem wir mal gewohnt haben.
      Mich zieht es immer wieder hin, man ist recht schnell in die Stadt gelaufen.
      Übrigens mein PC ist wieder in Ordnung, ach, das ist schön und die Welt wieder in Ordnung.
      Lieben Gruß Eva

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