Mich zu hassen, macht dich auch nicht hübscher, Schätzchen, aus ´ma Scheißhafa wird nie a Suppaschüssel. *Schwäbische Weisheit*
Vor a bees Gosch ka mr ned nastanda. *Schwäbische Weisheit*
Diejenigen, die zu klug sind, sich in der Politik zu engagieren, werden dadurch bestraft, dass sie von Leuten regiert werden die dümmer sind, als sie. *Platon*
Halbdackel ist im Schwäbischen komischerweise die Steigerung von Dackel. *Rolf-Bernhard Essig*
Wenn jemand ein Dackel ist, dann ist der nicht besonders geschickt und eher ein bisschen dümmlich. Aber ein Halbdackel ist ein echter Blödmann! *Rolf-Bernhard Essig*
Wer die Grünen wählt, der wird sich später mal bitterste Vorwürfe machen. *Helmut Schmidt*

Netzfund

Wir haben früher bei Regen draußen gespielt, aber manche sind bei Hagel rausgegangen und die wählen heute GRÜN!

Auf dem Keltenweg von Zuhause über Asperg und Leonberg wieder zurück

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Diesen Keltenweg, der von Asperg bis nach Ditzingen führt, sind mein Freund und ich vor vielen Jahren schon in etwas anderer Weise geradelt. Damals hatten wir noch Bio-Räder. 

Da ich mich inzwischen öfters mal mit den Kelten und den dazugehörigen Keltenfürsten beschäftigt habe, habe ich mir dann die Tour in etwas anderer Weise vorgenommen. 

Begonnen habe ich die Tour von hier aus am Löwentor, wo es zur Festung Hohenasperg hochgeht. 

Es war ein schöner Tag, ein bissele warm, aber wenn es mir zu warm wäre, würde ich solche Touren nicht machen und rumjammern. 

Seit über 300 Jahren gehen Gefangene diesen Weg hinauf, u.a. Daniel Christian Schubart und der Vater von Steffi Graf und noch andere. 
 

 




Der Keltenweg führt über Asperg und dort zum Kleinen Aspergle, was auch ein Keltengrab ist. 

Auch hier führen mich meine Touren, wenn ich über Möglingen radele vorbei. 
Wir haben ja früher in Möglingen gewohnt und dort bin ich immer spazierengegangen. 
 
 
In Richtung Möglingen gibt es einen schönen Park mit einem See und dort war dann einiges los. 
Aber ich habe schon so viele Enten fotografiert, das habe ich mir dieses Mal erspart. Ist ja auch langweilig. 
 



Unterwegs gab es so viele Maisfelder und die Maisdoggela.
Mit den haben wir immer in Cleversulzbach gespielt und haben Zöpfe geflochten.
Die männlichen Teile des Maises sind die Maisrispe an der Pflanzenspitze, die die Blütenpollen produzieren, während die essbaren Früchte die Maiskörner ausschließlich am weiblichen Kolben wachsen.



 Meine Tour sollte mich hier über eine Alpakafarm führen. Die Tierchen ließen es sich gut gehen. 
Es schien der Alpakadame aber gut zu gefallen, denn sie gurrte immer vor sich hin. 
 





Zum Dank für das Zuschauen wurde ich von einem Alpaka auch noch angespuckt.

In der Ferne leider wieder im Dunst der Hohe Asperg. 



Unterwegs gab es immer wieder schöne Ein- und Ausblicke in die Landschaft.

Wunderschöner Tobinambur, ich hoffe ich kann in mal in der Vase zeigen. 




Die Felder waren hier schon abgeerntet und es war und ist staubtrocken.
Der Regen wird schon noch kommen und vom Rumgeschwätze wird es auch nicht besser. Wir haben noch genug Wasser. 



Auch zum Keltenweg gehörend ist die Katharinenlinde, bei der waren wir neulich schon mal bei einer Graveltour




Sonnenblumenfelder so weit das Auge reicht.
 
Hier eine kleine Kulturgeschichte der Sonnenblume.

Der Ölgehalt der Sonnenblumensamens wurde auf über 50 % angehoben. Aufgrund des hohen Anteiles von Essenzieller Linolsäure (70 - 80 %) ist das Öl für den Menschen ernährungsphysiologisch sehr bedeutsam, für technische Zwecke ist hingegen ein hoher Ölsäuregehalt wichtig. Neugezüchtete sogenannte High-Oleic-Sonnenblumen für den Non-Food-Bereich weisen einen Ölsäuregehalt von 90 % auf und finden als Hochleistungsschmierstoffe Verwendung. Die Aussaat erfolgt Mitte April mit Einzelkornsämaschinen mit dem Ziel, dass fünf bis sieben Pflanzen pro m2 aufwachsen. Das Dreschen im September/Oktober erbringt Erträge von 25-40 dt/ha. Der Anbauumfang für technisches Sonnenblumenöl in Deutschland hat zwischen 2011 und 2016 von 8.000 ha auf 6.200 ha abgenommen. 
 
 


Die Sonnenblume stammt aus den Andengebieten Nordamerikas, wo die Ureinwohner die fettreichen Samen als Nahrung nutzten. Anfang des 16. Jahrhunderts brachten die Spanier die Sonnenblume als Zierpflanze nach Europa. Ihre Bedeutung als Öllieferant erkannte man erst um 1830 in Südrussland. 
 
Ein paar Kilometer weiter bei Hochdorf kann man das bekannte Keltengrab von Hochdorf besichtigen. 
Wie ich schon mal geschrieben habe, kann man in Hochdorf im Keltenmuseum die Replikate sehen, die Originale sind im Landesmuseum in Stuttgart zu sehen. Ich habe die Bilder immer noch auf der Festplatte, das wird aber noch kommen. 
Dieses Mal bin ich auf das Keltengrab gestiegen und habe mir die Landschaft angesehen. Mache ich immer wieder mal.  
 
 


Schon schön, wie sich diese Malve wacker ohne Wasser hält. 



Meine Tomaten kommen von hier, Tomaten Hagdorf in Hochdorf. 



Unterhalb des Keltengrabes befindet sich das
"Krümmeltierchentier". Das Kunstwerk wiegt rund zwei Tonnen und ist eine Sitzgelegenheit mit Blick auf das Strohgäu und Heckengäu.

Die Künstlerin Claudia Dietz hat es geschaffen, es ist aus Sandstein mit Farbe bemalt und von 2021. 



Das Keltenmuseum in Hochdorf, Gemeinde Eberdingen, man sollte es mal besuchen, wenn man in der Gegend ist, es ist schon sehr interessant. 
Der Bogen, den das Gebäude umgibt, soll das Keltengrab darstellen. Angeschlosssen ist ein Keltendorf, das ich allerdings noch nicht besucht habe. 
 



Die Grabhügel im Pfaffenwäldle, wenn man nicht weiß, was sich hier verbirgt, erkennt man es nicht. Weiss man es, kann man es schon sehen. 




Es war eine herrliche Fahrt durch den Wald und dann kam ich 
zum Krieger von Hirschlanden. Auch hier bin ich schon öfters auf Touren vorbeigekommen. 



 Der Krieger von Hirschlanden, berichtet habe ich schon mal 
HIER 
davon. 
 









 Da ich noch in den Steinbruch den "Hirschlander" gucken wollte, bin ich kurz hier noch hingeradelt. 

Im Jahr 1953 wurde hier mit dem Abbau von Muschelkalk begonnen. Mittlerweile hat sich der Steinbruch soweit ausgedeht, das ein ursprünglich an dieser Stelle befindlicher Feldweg einfach endet.

Ich finde es sehr interessant, in so einen Steinbruch Einblick zu nehmen und die verschiedenen Gesteinsschichten zu sehen. 

Das Werk kann man auch besichtigen. 
 




 
 
Sodele, diese Tour führte mich zwar in altbekannte Gegenden, aber auf Wegen, die teilweise gewöhnungsbedürftig waren - ich gravele ja, das heißt über Stock und Stein - über Höfingen nach Leonberg und dort zum
 
Leonberger, der seit kurzem hier steht.
 
Da ich nicht nur ein Stuttgarter, sondern auch ein Leonberger Mädle bin und auch dort zur Schule gegangen bin, kenne ich den Leonberger schon immer, nur diese Skulptur eben nicht. 
 
Er ist schon bekannt und speziell, früher habe ich diese Hunde immer gesehen, aber in letzter Zeit nicht mehr, ich denke, dass er nicht mehr modern ist. 
 
 




Ich hatte noch nicht genug und wollte noch ein paar Höhenmeter machen und bin noch an der Gedenkstätte am Engelbergtunnel vorbeigefahren. 
 
Wer genaueres wissen möchte, 
HIER habe ich schon mal einen ausführlichen Post darüber geschrieben. 
Ich habe ja mal am Engelberg in Leonberg im Haus meiner Eltern gewohnt und ich wußte schon damals, was hier geschehen ist. 
 
Wenn man durch dieses Tunnel mit dem Auto fährt, kann man seine Geschichtslücken aufbessern und an die Zeit erinnert werden. 
 
 
Ein paar Große Kohlweißlinge habe ich auch noch erwischt. 
 
 



Dann gings bergab auf den Glemsmühlenweg und weiter dann Richtung Heimat. 
Unterwegs habe ich noch ein Taubenschwänzchen gesehen, aber das ist mir entwischt. 
Taubenschwänzchen kann man auch HIER anschauen.  
Ich habe schon viele Taubenschwänzchen gezeigt, aber ich finde, die sind mir gut gelungen.
 
Vielleicht bekomme ich morgen dann auch noch eines vor die Linse und noch weitere. 

Auch unterwegs gesehen,
Die dreifarbige Gartenwinde (Convolvulus tricolor), auch bekannt als Schöne des Tages. 
 
Schöne Blüten und der Name erinnert mich an einen guten Film mit 
Catherine Deneuve, übrigens ein erstklassiger Film mit einer hochkarätigen Besetzung.  
 
 
 




Zusammenfassung
Tour am 19.07.2026
77 Kilometer
2.040 Höhenmeter
1.021 Climb
1.020 Downhill
Fahrzeit: 4:45 Std.
Gesamtkalorien: 2.428 KCAL 
Temperatur: 17 Grad
Luftfeuchtigkeit: 75 %
Luftqualität: 3 
 
CO2 Einsparung = 12,5 kg 
 


Hier donnert es etwas und der Wind zieht erfrischend durch die Wohnung. Ich hoffe es regnet wenigstens etwas.  

 Bis Donnerstag  
 
„Wenn du niedergeschlagen bist, wenn dir die Tage immer dunkler vorkommen, wenn dir die Arbeit nur noch monoton erscheint, wenn es dir fast sinnlos erscheint, überhaupt noch zu hoffen, dann setz dich einfach aufs Fahrrad, um die Straße herunterzujagen, ohne Gedanken an irgendetwas außer deinem wilden Ritt.“

 (Arthur Conan Doyle, britischer Schriftsteller, 1859 – 1930) 

 

Kommentare

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Kommentare, die nichts mit dem jeweiligen Post zu tun haben, lasse ich nicht mehr zu.
Auch so lapidare Kommentare, die dazu dienen, dass man die Seite des Kommentators anklickt "wie ich war schon lange nicht mehr hier" lasse ich ebenfalls nicht mehr zu, weil des koin Kommentar isch, sondern a Mischt."
Mir wäre das wirklich zu blöd, sowas zu schreiben.