Foto: Spitz-Ahorn, Acer platonoides

Angst ist immer ein Zeichen von Unwissenheit. Je mehr wir wissen, desto weniger Angst haben wir. *Marie Curie*
"Wer weiß, wie Gesetze und Würste zu Stande kommen, kann nachts nicht mehr ruhig schlafen." *Otto von Bismarck*

Man selbst ist immer die Ausnahme. Das macht uns alle ausnahmslos. *Esther Klepgen*

ANGST ist wie eine Falle, die uns gefangen hält. *John Leonnon*

Vom Nordbahnhof in Stuttgart nach Esslingen und über Katharinenlinde und den Württemberg und Untertürkheim wieder zurück

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Einen Tag nach dem Besuch in Landau und der Mandelblüte in der Pfalz, der letzte Teil kommt noch, wollte ich eigentlich in den Pomeranzengarten radeln.

Ich habe das gelassen, weil die meisten der Kirschbäume wohl gefällt worden sind und viele der Bäume eben nicht mehr da sind.

Wir waren gestern u.a. im Pomeranzengarten und haben ganz schön Kilometer und auch Höhenmeter gemacht, ich war erstaunt, was wir alle zu leisten vermögen.
Wir gehören ja auch zum "alten Eisen". Manch einer von uns hat die 80 Jahre schon auf dem Buckel.

 Es gibt die Kirschbäume im Pomeranzengarten noch und noch mehr und wir haben da einiges gesehen. 

Aber diese Tour kommt erst nächste Woche. Vorher kommt diese Tour nach Esslingen und dann der 3. Teil der Mandelblüte in der Pfalz. Och, ich habe einiges unternommen.

Diese Woche gibt es nun keine Tour mehr, denn am Sonntag bin ich in Parsifal. 
Wir wollten heute in die Wilhelma zur Magnolienblüte, aber wir haben das auf Donnerstag verschoben, auch weil das Wetter hier viel besser ist und wir versprechen uns durch das schöne Wetter auch heute, eine schöne Blüte am Donnerstag. 

Also kann ich heute noch diesen Post schreiben. 

 Am Dienstag nach der Fahrt nach Landau usw. habe ich mich dann aufgemacht und bin vom Nordbahnhof in Stuttgart aus auf dem Neckartalradweg in Richtung Esslingen geradelt. 

Ja, die Haltestelle Nordbahnhof ist eine wunderbare Haltestelle, aber die gibt es, wenn der Bahnhof von Stuttgart 21 eröffnet ist, das wird so im Frühjahr 2026 der Fall sein, nicht mehr.  Ich bin mal gespannt, wie das dann so laufen wird.
DA kann man sich schon umgucken. Ich weiß nicht, da wird sich mancher verlaufen. Ich habs bei der Führung am Montag mitbekommen.
Ich werde berichten.

Ich bin dann durch den Rosensteinpark geradelt und das recht schnell und habe unterwegs nicht viel fotografiert. 

Bin dann auf den Neckartalradweg nach Esslingen abgebogen, er ist teilweise gesperrt und man muß eine Umleitung radeln, was nicht weiter schlimm ist und hier habe ich die erste Kirschblüte gesehen. Sie säumten den Weg und ich konnte nicht anders und mußte anhalten. 




 

Aber dieses Pfirsichbäumchen  war auch sehr hübsch anzusehen. 


Oder auch die Bergenien


Es hat mit dem Blüten nicht aufgehört.
 
Wunderschön diese Higan Kirschen, die mir die Einfahrt nach Esslingen versüßten.





 
 
In Esslingen habe ich nicht viel fotografiert, wer hier schauen  möchte, hier gibt es sehr viel darüber. Da kann man einiges auch lesen. 
Das meiste habe ich mit dem Rad angeradelt, nur auf dem Weihnachtsmarkt, den ich nicht besonders fand, da reiste ich mit dem Zug an. 
 
 
Dabei bin ich ja beim Esslinger Eisenlager vorbeigeradelt und habe sogar in das Gebäude hinein dürfen, das gab einen Extrapost.  
 
 
Ich freue mich immer wieder, wenn ich Posts lesen darf, in denen von Dingen berichtet wird, von denen ich schon Xmal berichtet habe. 
:-))))
 
Wohin wollte ich, na klar auf die Esslinger Burg, denn hier sollte die Kirschblüte noch schöner sein, als sonst wo. 
War sie auch. Unterwegs habe ich noch diesen Magnolienbaum mitgenommen. 
 
Ich mag Magnolien so sehr und denke immer an meine Mutter, die immer gerne einen im Garten gehabt hätte, aber der war zu teuer.  
 


 
 Der Weg zur Esslinger Burg hoch ist recht steil aber man kann hier auch nette Häuser sehen, aber am steilen Berg halte ich nicht an. 

Oben auf der Burg entfaltete sich die ganze Kirschenblütenpracht. 

Die Esslinger Burg ist immer wieder eine Reise wert und berichtet habe ich ja auch schon davon. 

 












Wundervolle Kirschblüte und es war so frisch, dass fast niemand vor Ort war.
Welch ein Gewinn, wie heute wars auch frisch und ein ganz schöner Gegenwind traf und immer wieder. Da bleiben die Sonntagsradler in ihren warmen Stuben und pflegen ihren Hintern.

Der dicke Turm der Burg.

HIER und wieder kommt dieser Herzog Ulrich ins Spiel.

 

Dieser Turm gehört zur Befestigung der Burg man hat von ihm aus einen schönen Rundblick. Allerdings wird an beiden Türmen gebaut.


  Das Salzmann-Denkmal habe ich mal wieder mitgenommen.
Von ihm habe ich auch schon berichtet.


HIER gibt es die Geschichte zur Katharinenlinde und zum
Katharinenlindenturm, habe darüber auch schon berichtet. 

 
Das Wetter war schon durchweg windig mal Sonne mal etwas Regen, sehr windig und schon etwas frisch und vor allem ohne Sonntagsradler. 
 
Der Katharinenlindenturm, es ist schon komisch, wie man wohl alles verkommen hat lassen. Zur Zeit wird überall renoviert und gebaut. 
Ich radele hier ganz gerne, weil man sich etwas anstrengen muß und es kräftig Höhenmeter gibt. 
 


 Ganz schön im Dunst, bei klarer Sicht ist die Aussicht von hier oben schön.
Man sieht den Fernsehturm und den Polizeifunkturm. 



Der Stuttgarter Funkturm, auch Polizeifunkturm genannt, wurde 1966 als Sendeturm in Stahlbetonbauweise auf dem Raichberg in Stuttgart-Ost erbaut. Der Sendeturm ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Er ist 93 Meter hoch und dient dem Polizeifunk und Feuerwehrfunk. Betreiber ist die Polizei Stuttgart. Inzwischen wurde die technische Ausrüstung auf digitale Technik umgestellt, nachdem der digitale Polizeifunk nun probeweise in Betrieb genommen wurde.
 
HIER der Post, wir waren ganz  nah dran. 
 
Wer sich dafür interessiert und wie er aussieht, wir haben ihn schon mal angeradelt.
Inzwischen haben wir fast ganz Stuttgart und die Umgegend durchradelt.
Es gibt aber immer noch Flecken, an denen wir noch nicht waren. 
 
 Weiter geht die Fahrt und bei den drei Linden war das die Hütte offen und ich habe Pommes verschnabuliert und dabei wieder eine Aussicht im Dunst genossen, aber es wurde besser. 



Hier hat man aber auch einen schönen Ausblick auf die Grabkapelle auf den Württemberg, berichtet habe ich über die Geschichte von Katharina von Rußland

HIER

Die Geschichte darum klingt schön, ist sie aber nicht und jeder meint, diese Kapelle steht auf dem Rotenberg auch die Stuttgarter sagen das. Dabei sollte man doch um die Geschichte wissen. Der Gemahl von Katharina, Wilhelm I. hatte zahlreiche Frauengeschichten und damit wurde Katharina auch nicht fertig. Wer immer auch meint, er hätte diese Kapelle aus tiefer Liebe gebaut, der täuscht sich gewaltig und sollte sich bevor er so einen Schwachsinn schreibt, mal damit beschäftigen. Wilhelm I. brauchte einen Erben, den bekam er aber auch erst von seiner 3. Frau, die er aber auch ignorierte. 
Nein, so schön ist die Geschichte nicht. 
Rotenberg ist der Stadtteil von Stuttgart und der Württemberg, hier stand früher die Stammburg der Württemberger, die Wilhelm I. abreißen ließ, um diese Grabkapelle zu bauen. Natürlich auch mit dem Hintergedanken eine Grabstelle für sich zu haben. 
Ich kann ihn nicht leiden.

Es ranken sich immer wieder Geschichten um Geschichten, aber die Wirklichkeit sieht oft anders aus.



Da das Wetter auch besser geworden ist, kamen viele Leute mit ihren Autos, die vergeblich einen Parkplatz gesucht haben und die wieder abwärts fahren mußten, freu!
Am liebsten hätte ich die vielen Falschparker alle aufgeschrieben und angezeigt. 
Autos, Autos, Autos, überall kommt aus jeder Ecke eines heraus. 
 


Abwärts gehts in Richtung Obertürkheim. 
 
Da ich ja meistens Graveltouren radele, kam ich auf diesen Weg. 
Hier ist natürlich auch viel bremsen angesagt und da ich dann in dieser Woche mein Rad zur Inspektion brachte, habe ich dann nochmals ordentlich Bremsbeläge gebaucht. 

Aber das war gestern auch so, rauf und runter, das macht mir Spaß, geradeaus ist mir zu langweilig. 



Das ist halt nix für Sonntagsradler. 

Noch ein Stück gings dann auch der Rotenberger Steige hinunter ins Tal nach Untertürkheim, einem Stadtteil von Stuttgart. 
 
Es ist auch ein beliebter Rundwanderweg, wenn man sein Auto mal unten stehen lassen möchte. 
 

Allerdings auch 12 Kilometer lang. Häää!
Nix für Leute, die ihre Hintern nicht hoch bekommen und gerne in nette Geschäftchen gehen und einkaufen. Die gibt es hier nicht.



Vorbei geht es an der Wallmersiedlung. 

HIER habe ich sie schon mal vorgestellt. 

Übrigens war u.a. auch Unter- und Obertürkheim mein Bezirk, als ich noch gearbeitet habe. Aber auch hier kenne ich noch nicht alles, nur dem Namen nach. 

Unterwegs klar, überall die schönsten Magnolien. 

Gestern habe ich eine in schönstem Rot gesehen, auch schön.
Kommt noch. 





Dann ging es weiter über Steinhaldenfeld, sonst fahre ich den Neckartalradweg, der hier verläuft unten herum zum Max-Eyth-See dieses Mal habe ich ihn oben erradelt, den Berg Cannstatter Zuckerle. Es sind die Weinbergterrassen des Weines der hier wächst. 

Dabei kommt man auch am BW 122 dem Steinhaldenfeldbunker vorbei. 

Er wurde weit bis in die 1960er Jahre als Wohnhaus für Flüchtlinge benützt.
Ebenso wie der Sickbunker in Stuttgart-Ost.
Ja, so haben damals die Menschen gewohnt.  Damals waren die Menschen froh, dass sie unterkommen konnten.

Aber wer halt Geld Anwesen hatte, konnte ganz ordentlich Lastenausgleich bezahlen. 
Meine Oma zahlte und viele andere Menschen zahlten ganz ordentlich. 

Das kommt bei uns auch wieder. Die Ansätze sind ja schon gemacht.
Zu bestimmten Zeiten kann man den Bunker auch besichtigen. Vor Jahren habe ich das schon mal gemacht. 
 
Übrigens auch nicht gut zu fotografieren, da alles mit Autos verparkt. 
 Übrigens auch ein Werk von Prof. Bonatz, dem Erbauer des Stuttgarter Hauptbahnhofs. 








Und wieder in den Gärten Magnolien und Magnolien. Es ist so schön und ich freue mich morgen auf die Wilhelma, da will ich ganz früh dort sein. Denn ich werde wohl sicher nicht alleine sein. 
 

 Ganz oben zwischen Stuttgart und Ludwigsburg wurde nochmals ordentlich gegravelt und mein Rad entsprechend dreckig. Macht nix am nächsten Tag kam es ja in die Waschanlage und dann am Donnerstag in die Inspektion. 

Nun ist es wieder staubig, weil schon danach gefahren. 

Dabei gings an einer Eselsfarm vorbei, wo der Weg endete und ich dann gegravelt habe. 



Diese Wolke begleitete mich.
 

 Über Remseck und über Marbach gings dann nach Hause.
Auch hier gabs Magnolien. So schön!
 


 
 
Ich habe dann noch schnell bei den Störchen vorbeigeschaut. 
Leider habe sie sich nicht gezeigt, nur ein ganz klein wenig. 
Aber ich komme wieder und schau. 
 
 


Zusammenstellung:
Tour am 25. März 2025
72 Kilometer
1.623 Höhenmeter
809 Climb
814 Downhill
4,5 Stunden
Gesamtkalorien: 2.281 KCAL
Luftfeuchtigkeit: 81 %
Wetter: 10 Grad
Luftqualität: 3
 
 
 

 

 
 
Gestern waren wir im Pomeranzengarten. Es ist schön, was hier alles blüht und vor allem die Küchenschellen und auch die Kirschenbäume.
 


 
 
Zeige ich noch, es war eine sehr kräftige Tour aber ich bin so zufrieden mit mir, die Fitness kommt wieder.
Ich hoffe auf besseres Wetter mit viel Radelfreude. 
Übrigens, meine Höhenmeter stimmen immer mit den von Komoot angegebenen überein. 
 
 
Morgen gehts dann in die Wilhelma und da freue ich mich so sehr drauf.
Aber auch alles mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.
Noch habe ich ein Auto aber irgendwann nicht mehr.



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