Mein Motto: NO RISK NO FUN!
Das Leben und dazu eine Katze, das ergibt eine unglaubliche Summe, ich schwör's euch! *Rainer Maria Rilke*
Katzen sind die rücksichtsvollsten und aufmerksamsten Gesellschafter, die man sich wünschen kann. *Pablo Picasso*
Halbdackel ist im Schwäbischen komischerweise die Steigerung von Dackel. *Rolf-Bernhard Essig*
Wenn jemand ein Dackel ist, dann ist der nicht besonders geschickt und eher ein bisschen dümmlich. Aber ein Halbdackel ist ein echter Blödmann! *Rolf-Bernhard Essig*

Vom Nordbahnhof in Stuttgart nach Esslingen und über den Schurwald nach Hause

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Vom Teufel von Esslingen habe ich ja schon separat berichet.  
Ich verstehe den Unmut von manchen Leute nicht, die jetzt auch noch eine Petition dagegen angestrengt haben. Wo ist nur deren Problem?


Hier habe ich berichtet. 

Zur Zeit mache ich schon Touren, aber nicht mehr soweit weg, dass ich elend lange mit dem Zug fahren muß. 

So mache ich das eben mit der S-Bahn und bin dann an einem Tag im Oktober vom Nordbahnhof in Stuttgart aus nach Esslingen geradelt. 

Die Strecke kenne ich nun auch wie meine Westentasche, aber es geht nun mal nicht anders. 

Das Volksfest auf dem Wasen war da noch schon zugange, allerdings noch nicht so früh, da bin ich dann gut durchgekommen. 

In Esslingen habe ich mir den Teufel angeschaut und habe dann auch noch das Haus von Kessler-Sekt angeschaut und bin dann - man darf hier ja nicht radeln - das kostet um die 50 Euro und das ist auch in Ordnung - vom Stadtarchiv aus mit wenigen Schritten und meinem Rad hinunter zum Kesselwasen gegangen. Hier wurden schon 1428 Mühlen und bis auf zwei Wasserräder, die noch in Betrieb sind, nachgewiesen. Die Wasserräder trieben bis in 20. Jahrhundert hinein Maschinen und Turbinen an und blieben als Zeugen der Industralisierung erhalten. 

 





 

Den Blick über den Rossneckar zu den Häusern auf der Inneren Brücke nennen die Esslinger "Klein Venedig". 

Heute genießt man die hohe Wohnqualität am Neckar.  Während einem Spaziergang entlang der Neckarhalde kann man viel Schönes entdecken. 
Es ist schon schön hier, in der idyllischen Welt der Esslinger Neckarkanäle. 



Ich bin mir aber nicht im Klaren darüber, ob ich hier wohnen wollte. 


 








 Ich bin ja schon so oft nach Esslingen geradelt und habe darüber berichtet. 
Interessant ist auch die Burg mit der Kirschblüte. 
Jetzt kommt ja wieder der Esslinger Weihnachtsmarkt, den ich nicht so besonders finde. Ein Weihnachtsmarkt wie jeder andere auch. 

HIER  

Weihnachtsmarkt Esslingen

Ich mache dieses Jahr wieder eine Fahrt zu einem Weihnachtsmarkt, aber nur mit Murren. Ein Bekannte hatte gemeint, dass das sooooo schön wäre, ich war schon einmal dort, fand es aber nicht sooo schön. Viele Leute reden sich aber auch etwas ein, was nicht ist. Im Grunde genommen geht es hier nur um das Fressen und Saufen und um den Verkauf. Aber was anderes ist es doch nicht mehr. 
Und man muß Angst haben, dass man abgemurkst wird. 

Meine Tour ging dann in Richtung Plochingen und kam ich in Altbach vorbei. 

Albach liegt etwas abseits, hat aber einen S-Bahnanschluß und liegt nicht so im Focus der Touristen, ist aber durchaus ist es interessant. 

Das historische Rathaus hat eine ungewöhnliche Geschichte - es war ursprünglich ein königlich-württembergisches Jagdschlösschen im Schurwald, wurde 1839 abgebaut in in Altbach als Rathaus wiedererrichtet.  

Der Baum vor dem Rathaus ist ein Japanischer Schnurbaum, deshalb habe ich ihn fotografiert, weil er einer meiner Lieblinge ist. Habe schon oft von ihm berichtet. 

HIER

Das Rathaus (Schlösschen) ist nett, leider wieder mal vollkommen zugeparkt. 
Es herrscht hier ein Verkehr, das ist wirklich nicht mehr schön. 

Den Dachreiter konnte ich auch nicht so recht auf dem Schlösschen fotografieren, deshalb separat. 






 Da hier der Flughafen Echterdingen in der Nähe ist, bekommen die Altbacher auch mit, wenn ein Flugzeug startet und landet. 

 

Durch Plochingen bin ich auch schon so oft durchgefahren, das kann man alles 
HIER anschauen. 

Ich wollte mir auch die Filsmündung in den Neckar anschauen, die kenne ich aber, wie den Filsursprung schon. 

Deshalb habe ich gleich man den Anstieg in Richtung Schurwald angefangen.  

Was sind wir schon über den Schurwald gefahren. 
Wir haben das schon vor Jahren mit den normalen Rädern gemacht, da hat es mir aber auch gereicht. 

HIER  

Der Name "Schurwald" lässt sich nicht so einfach herleiten. Bekannt ist im schwäbischen Sprachraum die Bezüge zur Mühsal und schwerer Feld- und Waldarbeit (schoren).
Als "Vordere Schur" wurde früher der westliche Schurwald benannt. Als "Hintere Schur" deshalb der östliche Schurwald. Vielleich kennst du das Wort "schoren" in der Feld- oder Gartenarbeit d.h.die oberste Erdschicht mit Hilfe eines Spatens (schwäbisch auch Schore) umwerfen.
Das ist und war eine elende Arbeit und wer mal einen ganzen Garten geschort hat, dem tut alles weh. Ich weiß, von was ich rede. 

Es ist eine vielschichtige Kulturlandschaft und deshalb bei Freizeitsportlern und Erholungssuchenden aus der ganzen Region mit großer Anerkennung besucht, sei es zur sportlichen Betätigung oder einfach nur zum Verweilen und genießen.

Der Schurwald ist ein bis zu 514,7 m ü NHN hoher, bewaldeter Höhenzug des Schwäbischen-Keuper-Lias-Landes im Südwestdeutschen Schichtstufenland. 
Er liegt im Gebiet des Stadtkreises Stuttgart sowie den Landkreisen Esslingen und Göppingen. Im Rems-Murr und im Ostalbkreis. 
 
Hier oben liegt auch der Plochinger Stumpenhof, hier wollten wir uns mal eine Wohnung kaufen, haben es aber dann gelassen. 

Ich fand es am A... der Welt. 
 

Wer etwas über die Geschichte vom Stumpenhof wissen will, das jetzt eine Wohnsiedlung ist, der schaut
 
Der Anstieg war noch nicht zu Ende, nein, auch hier fahre ich nicht mit dem Turbo, sondern im eMTB oder nur im Tour Gang.  
Ich habe absolut keine Probleme, wenn es hinauf geht. 

Anmerkung: Nun gehts noch besser mit dem Rad, meine Flow-App bekam ein neues Update, großartig, was das Bosch gemacht hat.
 
Unterwegs kommt man dann noch am Jubiläumsturm vorbei. 
Der war natürlich geschlossen.  
 

 
Auf dem Königssträße bin ich auch schon so oft geradelt. 
 

Und es ging runter nach Aichschieß. 
 
Dort fand ich das Rathaus so schön. 
 
Allerdings nicht gut zu Fotografieren, alles steht mit parkenden Autos voll. 

Wenn ich was zu sagen hätte!!!!!
 



Alles was man dazu wissen möchte, steht auf dem obigen Schild. 
 

Hier wird auch das Kloster Adelberg erwähnt, auch das habe ich schon angeradelt. 
 
 
Was ich schon alles angeradelt habe. Aber es ist doch wunderbar und es hält auch fit. 
 
Und dann ging es durch einen wunderschönen Wald hinunter in Richtung Schnait im Remstal.
 
Ich war hier ganz alleine und es war herrlich.
 
Dort habe ich mir dann einen Knittel-Vers überlegt. 
 
Durch den tiefen, grünen Wald,
Ein Fahrrad flink und leise schallt.
Wilde Männer dort im Dickicht jagen,
Weil sie die Einsamkeit so schätzen und wagen.
Doch blickt man durch das dichte Grün,
Sieht man die Natur dort wunderschön blühn.
 

*Eveline Heyden*
 







Der Bach ist der Gunzenbach. 
 
Der Gunzengach (im Unterlauf auch als Beutelsbach oder Schweizerbach bezeichnet) ist ein rund 13 Kilometer langer, naturnaher Bach, der im westlichen Schurwald aus mehreren Quellbächer entspring und im unteren Remstal aus von links in die Rems mündet.  
Er fließt durch eine wildromantische Keuperklinge hinab in den idyllischen Weinstädter Ortsteil Baach. 
 
 Weiter vorne gibt es noch ein Regenrückhaltebecken, da waren dann wieder Leute zu sehen, klar es ging ja wieder in Richtung einer Gemeinde, da kann man kurz eine Runde laufen, ins Auto springen und hat eine wunderschöne Wanderung gemacht. 

Ich dachte, vielleicht finde ich eine Libelle oder einen Schmetterling aber alles tote Hose. Nix war!
 
Nur ein paar Nachtkerzen, aber wenigstens ebbes!
 


 
In Richtung Schnait habe ich die wunderschöne Landschaft vom Schurwald genossen.
 

Brücke über den Gunzenbach



 
Und dann wurde es tierisch.
 
Quessantschafe
 

Gleich neben Gänsen, das waren einige und die hatten ein Geschnatter. Schade, dass sei nicht wissen, dass bald St. Martin ist. 
 

 Und natürlich Truthähne und eine Pfauendame, die mir aber nur den Rücken zeigte.
Ich frage mich immer wieder, wie man so was essen kann. 
 



 
Dann wurde es etwas herbstlich, es ging durch die Remstäler Weinberge und dort hinauf zu den Drei-Riesen. Dort war ich auch schon, aber es ist immer wieder recht schön dort und ausgerecht hier habe ich eine Bekannte getroffen, die mit einer Wandergruppe unterwegs war. 
 
 

Die drei Riesen wurden in den Siebziger Jahren im Rahmen der Rebflubereinigung angelegt. 



 
 
 
Schade, dass es wieder so diesig war. Dieses große Gebäude ganz hinten ist das Hochhaus in Fellbach, das eine Bauruine ist. 
 
 
Weiter bin ich dann auf dem Remstalradweg bis Waiblingen geradelt und dort dann bei Öffingen habe ich mal wieder den Besinnungsweg umrundet.

Auch hier war ich schon, wer sich dafür interessiert, ich habe ihn mal insgesamt vorgestellt. 
 
 
Es ist ein sehr schöner Rad- und auch Wanderweg mit vielen Skulpturen. 
 
 Das ist die Brücke des Friedens, die habe ich im o.g. Post auch beschrieben, von Dani Daravan von 2017
mit einem Zitat von Hans Küng
 
Kein Frieden unter den Nationen, kein Frieden unter den Religionen. 
 

 
Über Remseck und Ludwigsburg bin ich dann den gewohnten Weg nach Hause geradelt.  

 
Wenn ich radele, dann radele ich und es macht mir auch Spass und der Hintern tut mir selten weh und ich habe selten genug. Da ich auch wenig Strom gebraucht, habe ich mich noch entschlossen, durch den Favoritepark zu radeln. 

Dort hatte ich schöne Erlebnisse mit den Mufflondamen.
 





Mir hat die Tour wieder sehr gut gefallen und ich habe noch einige zu zeigen.
Am Dienstag sind mein Freund und ich wieder on-Tour und da werden wir Stuttgart unsicher machen. 
 Ich freue mich schon drauf. 
 
Zusammenstellung

Tour am 7.10.2026
83 Kilometer
1.725 Höhenmeter
862 Climb
863 Downhill 
Fahrzeit: 5,5 Stunden
Gesamtkalorien: 1.945 KCAL
Wetter: 14 Grad sonnig
Luftfeuchtigkeit: 79 %
Luftqualität 3

CO2 Einsparung = 13,4 KG 
 
Komoot stuft diese Tour als schwierig ein, das empfand ich aber nicht so.  
 
 

Damit keine Zweifel aufkommen, hier mein Bordcomputer KIOX.
Ich bin mit diesem Rad, das ich seit Dezember 2025 habe, inzwischen 

4.567 Kilometer gefahren.

Davon im Dezember 2025 293 Kilometer und im Jahr 2026 nun 4.374 Kilometer.
Aber es gibt Radler, die haben erheblich mehr. 
Das Radeln ist mir aber lieber, als Gartenarbeit. 




Kommentare

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Kommentare, die nichts mit dem jeweiligen Post zu tun haben, lasse ich nicht mehr zu.
Auch so lapidare Kommentare, die dazu dienen, dass man die Seite des Kommentators anklickt, wie "ich war schon lange nicht mehr hier" lasse ich ebenfalls nicht mehr zu, weil des koin Kommentar isch, sondern a Mischt."
Mir wäre das wirklich zu blöd, sowas zu schreiben.