Kleines Bloggertreffen in Stuttgart mit Hannelore
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Hannelore und ich haben uns am letzten Mittwoch am Stuttgarter Hauptbahnhof getroffen.
Wir sind zusammen von der Haltestelle Arnulf-Klett-Passage (der frühere Oberbürgermeister der Stadt Stuttgart hieß so) ich habe viel für ihn geschrieben, als ich noch bei der Geschäftsstelle des Gemeinderats der Stadt Stuttgart war. Aber auch für den Sohn des Wüstenfuchses (ich bin überzeugt, viele wissen gar nicht, wer das war) habe ich viel geschrieben.
Zusammen sind wir dann in der Linie 6 zum Bopser gefahren, sind dort ausgestiegen und zum Weißenburgpark gelaufen.
Dort habe ich Hannelore die Örtlichkeiten gezeigt.
Ich war als Kind mit einer Freundin, die in der Hohenheimer Straße gewohnt hat, so oft dort, auch als noch die Amerikaner hier zugegen waren, die das alles heruntergewirtschaftet haben.
Die Villa Weißenburg ein klassizistischer Bau, war damals ein Casino der Amerikaner und dort kamen dann viele deutsche Frauen und viele haben dann einen Amerikaner geheiratet und sind nach Amerika gegangen.
Berichtet habe ich von der Villa Weißenburg und ihrer Geschichte
Es ist eine interessante Geschichte, die auch ein Stück Stuttgart ist.
Auch diese Geschichte ist interessant.
Ich bin ja ein Stuttgarter Mädle, dort in der Veronikaklinik geboren, im Westen in der Grimmstraße aufgewachsen, in den Stuttgarter Osten gezogen und von dort dann in die Olgastraße, die meine glücklichsten waren.
Da ich dann ständig die Schule wechseln mußte, war ich alles andere, als ein sehr guter Schüler, aber ich habe das Abitur, als wir dann in Leonberg wohnten, meine Eltern hatte hier ein Haus gebaut, dann doch noch geschafft.
Der Weißenburgsaal unter dem Tennisplatz ist heute immer wieder für Events zu mieten. Hier finden Hochzeiten statt, die Stuttgarter Saloniker spielen dort und es gibt immer wieder Veranstaltungen. Da durfte ich mal bei einer Veranstaltung dabei sein und fotografieren.
Der Marmorsaal ist schon eine Wucht.
HIER durfte ich schon mal dabei sein und die Musik genießen.
Den Marmorsaal kann man so nicht besuchen, das geht nur im Rahmen einer Veranstaltung.
Ich hatte, weil ich ja sovieles schon von Stuttgart berichtet habe, nur mein Handy dabei und je nachdem, wie man das betrachtet, sind die Handybilder eben Handybilder. Ich fotografiere mit der Camera besser, aber die wollte ich dieses Mal nicht mitschleppen.
Ich meine, der Weißenburgpark war früher schöner, aber es fehlt halt an allen Ecken und Enden Geld, das gibt man dann lieber für andere Dinge aus.
Das Teehaus
Der Tennisplatz, vor der Bundesgartenschau konnte man hier noch Tennis spielen und es standen an den Ecken jeweils 4 kleine Häuschen.
Oben auf der Plattform sieht man auf Stuttgart und es gibt wohl keine Stadt, die so im Talkessel liegt.
Aber ich erinnere mich an das saudumme Geschwätz einer Bloggerin, die mal meinte:
Dass Stuttgart eine Stadt mit Nachkriegsbauten ist. Keine Ahnung und davon sehr viel, Stuttgart wurde im Krieg ziemlich heimgesucht, die Wohnungsnot war groß und man mußte schnell Wohnraum schaffen. In den 50er Jahren war die Zeit des Brutalismus, so sieht eben auch das Stuttgarter Rathaus aus. Es war ein schönes Rathaus und ich kenne noch viele zerstörte Gebäude aus dieser Zeit.
Heute würde man das so nicht mehr machen. Da haben die Menschen in der ehemaligen DDR Glück gehabt, dort ist dann später vieles renoviert worden. Wäre das nach dem Krieg passiert, wäre das auch so gewesen.
Auch hier wurde das Geld eher auch für die Grenzbefestigung ausgegeben.
Der Oberbürgermeister Klett meinte eben, dass sich vieles nicht mehr lohnt, er wollte eine neue schöne Stadt und so hat man eben neu gebaut, wie auch Stuttgart von drei Bundesstraße durchquert wird.
Die B 10, die B 27 und die B 14.
Es ist wirklich gruselig. Damals hat man eben so gebaut und mit so einem Verkehr nicht gerechnet. Zudem hat man auf große breite Straßen, wie die Theodor-Heuss-Straße Wert gelegt. Das alles geschah im Gemeinderat in nichtöffentlichen Sitzungen.
Eine Brücke zu bauen, wäre viel zu teuer geworden.
Deshalb sind auch viele Bebauungspläne obsolet und laufen unter dem Paragraphen 34, das ist eine sogenannter Gummiparagraph (so sagte ich immer), der sich nach der Umgebungsbebauung anpasst. Viele Stuttgarter Stadtteile fallen darunter.
Viele Architekten haben gestöhnt und stöhnen heute immer noch, Bauen in Stuttgart ist nicht einfach. Da kommt baurechtlich schon einiges zusammen.
Wer damit zu tun hat, weiß, dass ein neuer Bebauungsplan nicht nur viel Geld kostet, sondern auch sehr schwierig zu realisieren ist.
Es war zu meiner Arbeitszeit mein tägliches Brot damit zu arbeiten.
Daher kenne ich mich in Stuttgart gut aus. ABER, es gibt auch Stellen, da war ich noch nie, die sind aber selten.
Hannelore oben auf der Plattform der Weißenburg. Hier unten ganz links der schwarze Bau, da befindet sich mein ehemaliger Arbeitsplatz.
Da kommt man auch am Bopserbrünnele vorbei, wie habe ich diesen Platz geliebt und Cornelia war immer mit dabei. Sie war eine sehr gute Freundin. Leider weiß ich nicht, was aus ihr geworden ist.
Über den Bopser habe ich HIER geschrieben.
Es war ein schönes Jugendstilhaus, das 1904 von einem Juden names Levi gebaut wurde, der allerdings alles hat kommen sehen, das Haus verkauft hat und nach Amerika ausgewandert ist. Als wird in dem Haus ab 1985 in einer 5-Zimmer-Wohnung wohnten, gehörte das Haus der Allgemeinen Rentenanstalt.
Die Wohnung war nicht billig und als dann das Geld von der Oma kam, beschlossen meine Eltern in Leonberg zu bauen.
Ich wußte nicht, dass oberhalb der Olgastraße, hier befinden sich viele Stolpersteine, soviele Juden gewohnt haben. Die dann aber auch deportiert wurden.
Ich muß mir das bei Gelegenheit mal genauer ansehen.
Wir waren in dem Haus Olgastraße, aber ich war enttäuscht, wie dreckig es war.
So war es nicht, als ich mir das vor ein paar Jahren angesehen habe.
Das wäre in den Jahren, in denen wir hier gewohnt haben, nicht möglich gewesen, wir hatten eine Hauswirtin, die Frau Hummel, die wohnte hinten im Kutscherhaus und passte auf, dass jeder die Kehrwoche auch gemacht hat. Alle 6 Wochen kam dann auch der Keller dran.
Schwäbische Kehrwoche, das ist eine feine Sache.
Das Haus Olgastraße kann man HIER ansehen.
Was mich auch gewundert hat, in der ganzen Zeit in der ich in der Olgastraße gewohnt habe und fast täglich an diesem Tor vorbeigelaufen bin, habe ich nicht gewußt, dass hier eine Berühmtheit gewohnt hat.
Pelargus, davon habe ich HIER berichtet.
Ich habe dann gesehen, dass etwas weiter unten in der Olgastraße eine Haltestelle des Busses ist und habe Pragsattel gelesen und habe die Tour umgeplant, die ich mit Hannelore machen wollte. Ich wollte ihr meine Schule, die Römerschule und die Feuerwache 1 zeigen, in der ich als Sekretärin des Referatsleiters gearbeitet habe.
Aber das können wir ja nachholen, die Feuerwache 1 der Branddirekton wird ja neu gebaut werden und eine Ausweichstelle für die Feuerwehrautos befindet sich nun unter der Paulinenbrücke in der Tübinger Straße.
Die Verwaltungsgebäude der Branddirektion befindet sich nun in Stuttgart-Wangen.
Vom Pragbunker, das ist der Bunker in dem wir uns Radler immer treffen und über den ich HIER schon berichtet habe. Hier ist ein furchtbarer Verkehr, weil sich hier alle 3 Bundesstraßen treffen.
Vom Pragbunker aus sind wir dann über die Leibfriedschen Gärten, dem Stuttgarter U und der Villa Moser durch den Rosensteinpark hinunter in die Stadt gelaufen.
Bericht HIER
Dort haben wir noch am Schloß Rosenstein Halt gemacht und auch dem Rosengarten, einen Besuch abgestattet.
Hier im Schloß Rosenstein ist Wilhelm l. am 25.Juni 1864 gestorben.
Den Rosengarten mochte Katharina, die 2. Gemahlin von Wilhelm I. sehr.
Allerdings seine Schwiegertochter, die Wera, die möchte ihn gar nicht und hat ihn mit der Villa Berg ganz schön übers Ohr gehauen.
Das ist Württembergische Geschichte, die ich so mag.
Hannelore meinte, dass ich das alles behalten kann, ja, kann ich aber auch nicht alles, deshalb schreibe ich auch vieles nieder und wenn man meine Bibliothek über Württembergische Geschichte sieht, da kann man doch einiges lernen.
Hier liegen nun schon wieder 2 Bände davon, durch die ich mich lesen muß.
Ich habe schon sovieles von Stuttgarter Siedlungen geschrieben und mein Blog ist voll mit Berichten aus Stuttgart. Demnächst werde ich mit dem Rad wieder eine Siedlung anradeln.
Stuttgart hat sovieles, was viele gar nicht wissen, vom Bauhaus über die Holzwurmsiedlung und soviel Geschichte.
Wie z.B. die Villa Reizenstein, in der jetzt unser neuer Ministerpräsident residiert.
Ich mochte den noch nie, aber so manche alte Oma meint ja:
"Des isch so an netter Kerle".
Selbst am Starnberger See ist Stuttgart vertreten.
Sodele und als kleine Zugabe gibt es noch etwas, was man sich anschauen kann.
Ich mag meine Stadt Stuttgart, sie bietet sovieles, man muß sich nur damit beschäftigen und ich mache das, habe ja auch immer bei der Stadt gearbeitet und dann immerhin auch über 13 Jahre baulich mit ihr.
Hier möchte ich aber auch auf den Zeitungsausschnitt über meinen Papa hinweisen.
Ich kenne Stuttgart noch, als der Schutzmann am noch zerstörten Königsbau den Verkehr mit seinen weißen Handschuhen auf einem rot/weiß gestreiften Sockel geregelt hat.
Ich kenne soviel und ich kann soviel erzählen und ich mag meine Stadt, die sich allerdings, so arg im Stadtbild verändert hat.
So, es gab mit Hannelore leider ein Mißverständis, das mich etwas aus dem Konzept gebracht hat. Habe ich mir doch Mühe gemacht, Hannelore das alles zu zeigen und auch zu erklären.
Da war dann von einer "sprechenden Platte" die Rede.
Der Ausdruck "sprechende Platte" ist etwas gewöhnungsbedürftig.
Ich dachte, habe ich mich so oft wiederholt, habe ich soviel gesprochen, ich war mir keiner Schuld bewußt, habe ich doch versucht zu erklären.
Aber, auf der Bastion Leibfried sind Platten am Geländer angebracht, die die verschiedene Dinge zeigen und da die total mit grässlicher Graffitit verschmiert waren, war ich eben die Sprechplatte.
Inzwischen haben wir miteinander geredet und der nächste Ausflug im nächsten Jahr, wenn wir noch leben, ist gebongt.
Wer nach Stuttgart kommt, kann mich gerne als Stadtführer buchen,
"s koschdet nix", aber hier bekommt man Dinge zu sehen, die man so gar nicht in einer Stadtführung zu sehen bekommt.
"Mein" Bärle und Herr Medek haben mir viel beigebracht.
Sodele bei Hannelore kann man ihren Bericht lesen.
Aber ich bin doch erstaunt, dass die Bilder mit dem Handy gar nicht mal soooo schlecht geworden sind.
Ich habe noch sovieles auf Halde,
Stuagard isch oifach scheee!
Ich habe jetzt zu jedem Punkt eben einen Link gesetzt und wem das nicht passt, der muß es ja auch nicht ansehen.
Es ist MEIN Blog und ich führe den so, wie ich möchte, das machen andere auch so. Basta!!!
Ich brauche Leute, die mir sagen wollen, wo es lang geht.
Dann muß man eben weg bleiben, so wie ich es auch bei vielen Blogs inzwischen machen. Vieles wiederholt sich auch oder es kommt immer wieder dasselbe.
Jaaa und die schwäbischen Uhrzeitend, gell Hannelore.
Viertel vor 11 isch dreiviertel 11,
viertel nach 11 isch viertel 12
usw.
Ach ja, Hannelore wollte noch Proviant für die Nachhausefahrt kaufen.
Sie hat sich erinnert, dass sie vor einigen Jahren hier schon mal eingekauft hatte und sie kennt sich gut aus, ich war da noch nie.
Im Königsbau d.h den Königsbaupassagen gibt es einen Laden und da habe ich dann gewartet. Ich dachte sie kauft den ganzen Laden, so lange hat sie gebraucht.
Aber das war vor einigen Jahren auch schon so.
:-)))))))))))))
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Dann habe ich hier noch etwas, das hat allerdings mit diesem Post nichts zu tun, aber es spricht für sich.














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